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Umschulung zum/zur Berufskraftfahrer/in

Die Umschulung zum Berufskraftfahrer ermöglicht vielen Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Logistik-Unternehmen, Verkehrsgesellschaften sowie das produzierende Gewerbe brauchen stets qualifizierte Fachkräfte, die den Güter- oder Personentransport übernehmen. Berufskraftfahrer/innen haben demnach attraktive Berufsaussichten und können in unterschiedlichsten Branchen Fuß fassen.

UmschulungBeruf Berufskraftfahrer

Wenn es um das Berufsbild des Berufskraftfahrers geht, denken die meisten Menschen an den Lkw-Fahrer. Dies ist auch nicht falsch, zeigt aber nicht die ganze Bandbreite des Berufes. Berufskraftfahrer kommen nicht nur im Frachtverkehr zum Einsatz, sondern sind ebenso häufig in der Personenbeförderung zu finden. Als Lkw-Fahrer übernehmen sie den Transport unterschiedlichster Güter, während sie im Personenverkehr für die Führung von Reise- und Linienbussen verantwortlich sind.

Unabhängig vom Einsatzgebiet verbringen Berufskraftfahrer den Großteil ihrer Arbeitszeit hinter dem Steuer und lenken Lkw aller Art oder Busse über die Straßen. Die folgenden Bereiche sind dabei klassische Tätigkeitsfelder:

  • Speditionen
  • Bus-Reiseunternehmen
  • kommunale Verkehrsbetriebe
  • Post
  • Kurierdienste
  • weitere Transportunternehmen des Personenverkehrs und Güterverkehrs

Im Zuge der dreijährigen Ausbildung erwerben die Auszubildenden umfassende Kompetenzen, die sie unter anderem in die Lage versetzen, Startvorbereitungen am Fahrzeug durchzuführen. Auch Pflege- und Wartungsarbeiten können zu den Aufgaben des Berufskraftfahrers gehören, der beispielsweise die Be- und Entladung im Güterverkehr übernimmt, während es im Personenverkehr eher um die Fahrgastbetreuung geht. Unabhängig vom Fachbereich steht die Fahrzeugführung stets im Vordergrund und macht den Kern dieses Berufs aus.

Gehalt als Berufskraftfahrer/in

GehaltInsbesondere wenn man sich um eine Umschulung bemüht, sollte das Geld in dem neuen Beruf stimmen, schließlich will man sich eine vielversprechende Existenz aufbauen. Für angehende Berufskraftfahrer ist das durchschnittliche Gehalt, das zwischen 20.500 Euro und 29.000 Euro brutto im Jahr liegt, daher ein wichtiger Aspekt.

Die Umschulung zum Berufskraftfahrer

Wer sich mit einer Tätigkeit als Berufskraftfahrer anfreunden kann und ohnehin gerne hinterm Steuer sitzt, kann durch eine Umschulung diesen Beruf erlernen und bei dieser Gelegenheit die notwendige Qualifikation erwerben. Die Umschulungsmaßnahme dient dabei als Vorbereitung auf die IHK-Prüfung, die der Verordnung über die Berufsausbildung zum Berufskraftfahrer/zur Berufskraftfahrerin unterliegt. Neben einer theoretischen Prüfung gilt es auch einen praktischen Teil zu bestehen, der sich aus fünf Aufgaben zusammensetzt und feststellen soll, ob der Prüfling das verkehrssichere Führen eines Lkw, Busses oder anderen Fahrzeugs bestimmter Klasse und Mindestlänge auf öffentlichen Straßen gewachsen ist.

Die Umschulung zum Berufskraftfahrer findet in Seminarräumen, Werkstätten, Lagerhallen sowie Fahrzeugen statt und vermittelt den Umschülern umfassendes Wissen aus allen relevanten Bereichen.

Die Umschulung zum Berufskraftfahrer für Personenverkehr

Berufskraftfahrer kommen entweder im Güterverkehr oder Personenverkehr zum Einsatz und erfüllen zum Teil vollkommen unterschiedliche Aufgaben, weshalb schon während der Umschulung die Weichen für die weitere Laufbahn gestellt werden müssen. Wer in einem Bus-Reiseunternehmen oder für kommunale Verkehrsgesellschaften tätig werden möchte, sollte daher die Umschulung zum Berufskraftfahrer für Personenverkehr absolvieren, denn ein späterer Wechsel ist oftmals nicht so leicht möglich.

Wie lange dauert die Umschulung zum Berufskraftfahrer?

Menschen, die aus ihrem Erstberuf aussteigen wollen oder müssen und nun ihre Zukunft als Berufskraftfahrer sehen, fragen sich regelmäßig, ob die Umschulung ebenso wie die klassische Ausbildung drei Jahre dauert. Dies lässt sich ganz klar verneinen, denn die Umschulungsmaßnahme nimmt für gewöhnlich lediglich 24 Monate in Anspruch.

Voraussetzungen für die Umschulung zum Berufskraftfahrer – Gesundheitliche Eignung als Berufskraftfahrer

Ein wichtiger Punkt bei der Überlegung, eine Umschulung zum Berufskraftfahrer zu machen, sind die Voraussetzungen, die man erfüllen muss. Formal existieren keine rechtlichen Bestimmungen über einen mindestens geforderten Bildungsabschluss. In Zusammenhang mit den Voraussetzungen geht es vielmehr um die gesundheitliche Eignung. Um diese festzustellen, erfolgt eine Eingangsuntersuchung, die die Orientierungsleistung, Reaktionsfähigkeit, Belastbarkeit sowie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung überprüft. Maßgebend ist dabei die Fahrerlaubnisverordnung, kurz FeV.

Die Umschulung zum Berufskraftfahrer über das Arbeitsamt finanzieren

Die Finanzierung muss vor Beginn einer Umschulung natürlich stets geklärt werden. Private Bildungsträger erheben zum Teil hohe Gebühren, so dass angehende Umschüler zumeist auf eine Förderung durch das Arbeitsamt setzen. Erkennt dieses die Notwendigkeit der Umschulung an, kann der Bildungsgutschein vergeben werden, wodurch die Kostenübernahme gesichert ist.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufskraftfahrer

WeiterbildungIm Anschluss an die Ausbildung oder Umschulung zum/zur Berufskraftfahrer/in sind längst noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Eine aufbauende Weiterbildung für Berufskraftfahrer ist eine vielversprechende Option und schafft die Basis für den weiteren Aufstieg auf der Karriereleiter. Insbesondere Menschen, die mehr Verantwortung und organisatorische Aufgaben übernehmen möchten, sollten über eine der folgenden Weiterbildungen nachdenken:

  • Geprüfte/r Meister/in für Kraftverkehr
  • Technische/r Fachwirt/in
  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Verkehrstechnik Schwerpunkt Verkehrsmanagement
  • Geprüfte/r Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik
  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik