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Umschulung zum Konditor

Die Umschulung zum beziehungsweise zur Konditor/in ist die richtige Wahl für all diejenigen, die sich beruflich neu orientieren müssen und ein Faible für feines Gebäck und andere Leckereien haben. So können sie aus der Not eine Tugend machen und die Chance nutzen, ihre Passion zum Beruf zu machen. Wer sich in seiner Freizeit gerne als Tortenbäcker betätigt oder vielleicht auch schon eigenes Eis kreiert hat, bringt beste Voraussetzungen für dieses Handwerk mit. Im Rahmen einer entsprechenden Umschulung kann man eine zweite Ausbildung absolvieren und sich so als Zuckerbäcker qualifizieren. Wer an dieser Vorstellung Gefallen findet, sollte sich zunächst umfassend über den Beruf informieren und in Erfahrung bringen, wie eine solche Umschulungsmaßnahme konkret abläuft.Umschulung

Berufsbild Konditor/in

Konditoren treten im Allgemeinen als Handwerker in Erscheinung, die unterschiedliches Feinbackwerk herstellen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Torten, Speiseeis, Pralinen, Konfekt und Kuchen. Zuweilen ergeben sich einige Übereinstimmungen mit dem Bäckerberuf, doch der Konditor ist der Fachmann in Sachen Feinbackwerk. Aus diesem Grund ist in diesem Zusammenhang traditionell auch vom Zuckerbäcker die Rede. Süßgebäck, Eis sowie Schokoladenspezialitäten sorgen für eine große Vielfalt im beruflichen Alltag einer Zuckerbäckerin. Angehörige dieses Berufes können einerseits ein Handwerk ausüben und andererseits ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Wer Feingebäck nicht nur gerne isst, sondern selbst herstellen möchte, um anderen Menschen ihren Tag etwas zu versüßen, ist hier goldrichtig.

Wer den Beruf des Feinbäckers ergreift, findet vor allem in den folgenden Bereichen vielversprechende Beschäftigungsmöglichkeiten vor:

  • Konditoreien
  • Bäckereien
  • Cafés
  • Confiserien
  • Hotels
  • Restaurants
  • Süßwarenindustrie
  • Backwarenindustrie

Das Gehalt als Feinbäcker

GehaltBereits während der dreijährigen Ausbildung erwirtschaftet man ein regelmäßiges Einkommen, das allerdings recht niedrig ausfällt. Die Ausbildungsvergütung ist aber natürlich kein Maßstab für die Verdienstmöglichkeiten als ausgebildeter Feinbäcker. Je nach Berufserfahrung, Qualifikation, Position und Branche kann man hier von einem durchschnittlichen Gehalt zwischen 17.000 Euro und 24.000 Euro brutto im Jahr ausgehen. Wer Zeit, Kraft und Geld in eine berufliche Weiterbildung investiert und sich beispielsweise als Meister qualifiziert, kann seine Verdienstmöglichkeiten nachhaltig steigern und auch seine Karrierechancen erheblich erhöhen. So bekleiden Meister in der Regel gehobene Positionen und verdienen im Durchschnitt zwischen 22.000 Euro und 48.000 Euro brutto im Jahr. Weitere Qualifizierungen machen sich somit im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt.

Kann man ohne Ausbildung Konditor werden?

Grundsätzlich führt nur die dreijährige Berufsausbildung ins Zuckerbäckerhandwerk und ist somit unerlässlich für all diejenigen, die Zuckerbäcker werden wollen. Wer diesen Berufswunsch verfolgt, aber keine klassische Ausbildung absolvieren will oder kann, stellt sich früher oder später die Frage, ob nicht doch die Möglichkeit besteht, ohne Qualifizierung diesen Beruf zu ergreifen. Da es sich um einen anerkannten Beruf handelt, dürfen sich nur Absolventen der Ausbildung, die den betreffenden Gesellenbrief erfolgreich erworben haben, in Deutschland Konditor nennen. Lediglich die Umschulung ist eine Alternative. Dabei handelt es sich allerdings um eine zweite Qualifizierung für all diejenigen, die bereits einen anderen Beruf erlernt haben oder anderweitig berufstätig waren. Ganz ohne Qualifikation geht es für Feinbäcker in Deutschland somit nicht.

Die Umschulung zum Konditor

Die Umschulung zum Feinbäcker erscheint unter anderem Bäckern sehr reizvoll, schließlich können sie ihre fachlichen Kompetenzen so ausbauen. Aber auch all diejenigen, die aus einem vollkommen anderen Tätigkeitsfeld stammen und nun durch eine zwei Ausbildung Zuckerbäcker werden wollen, können von einer solchen Umschulungsmaßnahme profitieren. Wie bei Umschulungen üblich, existieren hinsichtlich der Inhalte und Anerkennung keine Unterschiede, so dass es sich um eine besondere Form der Ausbildung für eine spezielle Zielgruppe handelt.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Konditor-Umschulung

VoraussetzungenÜber verschiedene Anbieter besteht die Möglichkeit, sich zum Zuckerbäcker umschulen zu lassen. Die Voraussetzungen können je nach Bildungseinrichtung variieren, doch im Allgemeinen ist eine abgeschlossene Schulbildung die Mindestvoraussetzung. Zentrale Zielgruppe sind dabei natürlich Menschen, die bereits eine andere Ausbildung abgeschlossen und einige Berufserfahrung gesammelt haben. Bezüglich der Dauer muss man für Umschulungen in der Regel zwei Jahre einkalkulieren. Private Anbieter erheben Lehrgangsgebühren, die zusätzlich zu den anfallenden Lebenshaltungskosten finanziert werden müssen. Arbeitslose sowie all diejenigen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, können eine Förderung durch die Arbeitsagentur beantragen und so gegebenenfalls eine Finanzierung über das Arbeitsamt erhalten. Dass man während der Umschulung Abstriche machen muss, ist aber die Regel und zumeist unvermeidlich. Abschließend kann man jedoch erfolgreich in seine zweite Karriere starten.