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Weiterbildung als Fremdsprachenkorrespondent

Wenn es um eine Weiterbildung als Fremdsprachenkorrespondent geht, muss man grundsätzlich zwischen einer berufsbegleitenden Ausbildung für angehende Fremdsprachenkorrespondenten und einer Fortbildung für bereits ausgebildete Fremdsprachenkorrespondenten differenzieren. Beides ist möglich, so dass sich in diesem Bereich viele Optionen ergeben können. So wird an einigen Schulen eine vollzeitschulische Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin mit IHK-Abschluss angeboten. Der geprüfte Fremdsprachenkorrespondent gilt dahingegen als öffentlich-rechtlicher Weiterbildungsabschluss. Es führen somit unterschiedlichste Wege zu einer Berufsausübung als Fremdsprachenkorrespondent. Je nach Lebenssituation kann sich also eine Möglichkeit zur entsprechenden Qualifizierung ergeben.berufsqualifizierung

Fremdsprachenkorrespondent/in werden – Die Ausbildung beziehungsweise Weiterbildung

Zunächst geht es um die Qualifizierungswege für angehende Fremdsprachenkorrespondenten. Zuerst ist hier die schulische Ausbildung zu nennen, die an staatlichen und privaten Schulen in Vollzeit angeboten wird und in üblicherweise zwei Jahren zur Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer führt. Zuweilen handelt es sich dabei auch um eine Zusatzqualifikation im Rahmen eines allgemeinbildenden Bildungsganges. Wer beispielsweise ein Wirtschaftsgymnasium oder die gymnasiale Oberstufe eines Berufskollegs besucht, kann mitunter neben dem Abitur gleichzeitig auch den Abschluss als Fremdsprachenkorrespondent/in erwerben. Die Abiturienten verlassen die Schule somit mit einer Doppelqualifikation, die ihnen viele Möglichkeiten bietet.

Es existiert aber auch die Möglichkeit für Berufstätige, sich zum Fremdsprachenkorrespondenten weiterbilden zu lassen. Dies wird anhand der Tatsache deutlich, dass es sich bei dem geprüften Fremdsprachenkorrespondenten um einen öffentlich-rechtlichen Weiterbildungsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz handelt. Auch dabei gilt es am Ende eine entsprechende Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer zu bestehen.

Unabhängig davon, ob eine Aus- oder Weiterbildung absolviert wird, stehen unter anderem die folgenden Inhalte auf dem Lehrplan:

  • Übersetzung fremdsprachlicher wirtschaftsbezogener Texte in die deutsche Sprache
  • Übersetzung deutscher wirtschaftsbezogener Texte in eine Fremdsprache
  • Verfassen von fremdsprachlicher Korrespondenz
  • fremdsprachliche Geschäftstelefonate
  • fremdsprachliche Gespräche über wirtschaftsbezogene Themen

Wer die Weiterbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Angriff nimmt, wird sich intensiv mit den jeweils gewählten Sprachen befassen. Dabei handelt es sich sehr häufig um Englisch, Spanisch und Französisch, wobei auch exotischere Sprachen wie zum Beispiel Chinesisch oder Japanisch vorkommen. Zugleich liegt ein konkreter Wirtschaftsbezug vor, in dessen Kontext die Übersetzungskompetenzen sowie die schriftliche und mündliche Kommunikation geschult werden.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten

FragenImmer wieder aufs Neue erweist sich der Abschluss als Fremdsprachenkorrespondent als interessante Zusatzqualifikation für Berufstätige, die beispielsweise vielfach auch mit Kunden und/oder Geschäftspartnern aus dem Ausland zusammenarbeiten. In Anbetracht der zunehmenden Globalisierung gewinnen internationale Beziehungen in der Wirtschaft mehr und mehr an Bedeutung, so dass auch entsprechend qualifiziertes Fachpersonal gefordert ist. Hier bietet sich die Weiterbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an, die einerseits fremdsprachliche Kenntnisse und andererseits eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten verwaltenden, kaufmännischen oder dienstleistenden Beruf voraussetzt.

Die Dauer der Weiterbildung hängt vor allem davon ab, ob man sich der Qualifizierung ganztags widmet oder diese berufsbegleitend mitunter sogar per Fernstudium absolviert. So muss man je nach Lehrgangsform und persönlichem Lerntempo mit einer Dauer von 12 bis 24 Monaten ausgehen. Die Kosten können dabei sehr stark variieren, so dass verlässliche Angaben nur in dem kostenlosen Informationsmaterial der einzelnen Anbieter zu finden sind.

Berufsbild Fremdsprachenkorrespondent/in – Jobs und Gehalt

Der Beruf der Fremdsprachenkorrespondentin erweist sich immer wieder aufs Neue als äußerst vielseitig und zudem sehr zukunftsorientiert. In Zeiten der Globalisierung werden mehr und mehr kaufmännische Fachkräfte gebraucht, die nicht nur betriebswirtschaftlich fit sind, sondern darüber hinaus auch internationale Korrespondenz sorgfältig erledigen können. Fremdsprachenkorrespondenten sind die geeigneten Fachkräfte für kaufmännische Aufgaben in Zusammenhang mit Auslandskontakten und internationalen Beziehungen. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich so in praktisch allen international agierenden Unternehmen, ganz besonders trifft dies aber auf die folgenden Bereiche zu:

  • Tourismus-Branche
  • Event-Agenturen
  • Logistik
  • Import und Export
  • Internationale Organisationen

Je nach Vorbildung, Branche und Aufgabenbereich kann man dabei von einem durchschnittlichen Gehalt zwischen 24.000 Euro und 40.000 Euro brutto im Jahr ausgehen.

Möglichkeiten zur Weiterbildung für Fremdsprachenkorrespondenten

WeiterbildungWer bereits Fremdsprachenkorrespondent ist und sich beruflich weiterentwickeln möchte, kann auf verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten zurückgreifen. So eröffnen sich diverse Karrierewege nach der Qualifizierung als Fremdsprachenkorrespondentin. Nachfolgend findet sich eine beispielhafte Übersicht über einige beliebte Weiterbildungsziele:

  • Weiterbildung zum Übersetzer
    Für Fremdsprachenkorrespondenten liegt es zuweilen nahe, den Bereich Übersetzung stärker zu fokussieren und über die Volkshochschule oder einen anderen Anbieter eine Weiterbildung zum Übersetzer zu absolvieren. Abschließend findet dann eine entsprechende Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer statt.
  • Weiterbildung zum Dolmetscher
    Bereits im Zuge der Fremdsprachenkorrespondenten-Ausbildung spielt die mündliche Kommunikation eine zentrale Rolle. Wer diesen Aspekt intensivieren möchte, kann beispielsweise eine Dolmetscherschule besuchen und sich so zum Dolmetscher weiterbilden lassen.
  • Studium als Weiterbildung
    Darüber hinaus kann ebenfalls ein akademisches Studium, das zuweilen auch als berufsbegleitendes Fernstudium absolviert werden kann, infrage kommen. Für Fremdsprachenkorrespondenten bieten sich nicht nur sprachliche Studiengänge wie Anglistik oder Romanistik, sondern auch ein BWL-Studium an.

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