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Weiterbildung für Maurer/-meister

Eine Weiterbildung für Maurer kann auf unterschiedlichste Art und Weise gestaltet werden. Wer den Maurerberuf erlernt hat und beruflich weiter vorankommen möchte, muss zu diesem Zweck keineswegs beruflich pausieren, denn der Markt hält zahlreiche berufsbegleitende Angebote bereit. Dabei handelt es sich nicht nur um Wochenendseminare, sondern auch um Aufstiegsfortbildungen, die zu einem bundesweit renommierten Weiterbildungsabschluss führen. Selbst ein akademisches Studium ist berufsbegleitend möglich und bietet sich durchaus auch für Maurer an, die auf eine nachhaltige Karriere im Handwerk auf Führungsebene setzen.berufsqualifizierung

Der Beruf Maurer

Wer von Beruf Maurer ist, befasst sich im beruflichen Alltag vor allem mit der Herstellung von Mauerwerk sowie der Montage von Fertigteilen. Betonarbeiten gehören ebenfalls zum Aufgabenspektrum eines Maurers. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich mit diesen Kompetenzen vor allem in den folgenden Bereichen:

  • Fertighausbau
  • Betonbau
  • Hochbau
  • Sanierung
  • Modernisierung

Das Maurer-Gehalt

GehaltNeben dem Aufgabenspektrum, dem Maurer im beruflichen Alltag immer wieder begegnen, ist vor allem das Gehalt interessant. Wer sich für ein konkretes Berufsbild interessiert oder vielleicht bereits den betreffenden Beruf ergriffen hat, will im Allgemeinen auch wissen, was er verdienen kann. Das durchschnittliche Maurer-Gehalt liegt zwischen 20.000 Euro und 36.000 Euro brutto im Jahr. Maurermeister verdienen dahingegen im Durchschnitt bis zu 48.000 Euro brutto jährlich. Dass sich eine Weiterbildung auch aus finanzieller Sicht lohnt, wird somit deutlich.

Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten für Maurer

Nach der Ausbildung zum Maurer muss noch lange nicht Schluss sein, denn ausgebildeten Handwerkern eröffnen sich vor allem in Zusammenhang mit einer Weiterbildung interessante Aufstiegsmöglichkeit. So können sie sich beispielsweise auf einen Teilbereich des Maurerhandwerks spezialisieren und sich unter anderem als Betonfertigteilemontierer/in, Fertighausmonteur/in, Schornsteinbauer/in, Einschaler/in oder Betonsanierer/in qualifizieren.

Sowohl der Werkpolier im Hochbau und die CAD-Fachkraft im Fachbereich Bau als auch der Fachkaufmann in der Handwerkswirtschaft sowie der Technische Fachwirt sind gefragte Qualifikationen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich aber natürlich der Techniker und der Meister. Beide Weiterbildungen werden im Folgenden näher erläutert.

Weiterbildung zum Maurermeister

In Zusammenhang mit einer Karriere im Handwerk denken auch die meisten Maurer sofort an den Meister. Über die Handwerkskammer kann man diesen renommierten Titel erlangen, der unter anderem auch die Ausbildereignung umfasst. Maurermeister übernehmen im Bauwesen verantwortungsvolle Führungsaufgaben und kümmern sich unter anderem um die fachmännische Beratung der Bauherren, Weiterhin übernehmen sie die planerische und organisatorische Leitung von Bauvorhaben. Als Meister kann man nicht nur als Angestellter in einer Führungsposition tätig werden, sondern auch in die Selbständigkeit starten.

Maurer, die den Entschluss gefasst haben, sich zum Meister weiterzubilden, haben die Wahl zwischen den beiden folgenden Varianten:

  • geprüfte/r Polier/in – Hochbau
  • Maurer- und Betonbauermeister/in

Maurer-Weiterbildung zum Techniker

Alternativ bietet sich ebenfalls eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker an. In Vollzeit oder auch neben dem Beruf können Maurer die Fachschule besuchen und so eine berufliche Aufstiegsfortbildung mit interessanten Karrierechancen abschließen. Die staatliche Abschlussprüfung garantiert eine hohe Anerkennung und einen gleichbleibenden Anspruch. Üblicherweise werden eine abgeschlossene Ausbildung sowie eine einschlägige Berufserfahrung vorausgesetzt. Gelernte Maurer, die bereits fest im Berufsleben stehen, erfüllen somit für gewöhnlich die Bedingungen und können einen der folgenden Techniker-Abschlüsse über eine Weiterbildung erreichen:

  • staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau
  • staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Baubetrieb
  • staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Bauerneuerung/Bausanierung
  • staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Ausbau
  • staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Bautechnik ohne Schwerpunkt
  • staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Baudenkmalpflege und Altbauerneuerung

Seminare für Maurer

Einzelne Seminare können Maurern einen Einstieg in die berufsbegleitende Weiterbildung bieten oder auch den bereits erworbenen Weiterbildungsabschluss ergänzen. Der Vorteil eines Seminars besteht darin, dass man es flexibel auswählen kann. Auf diese Art und Weise befasst man sich nur mit Inhalten, die einem tatsächlich relevant erscheinen und kann neben dem Beruf wichtiges Fachwissen erwerben. Vielversprechende Seminarthemen können unter anderem sein:

  • Baumaschinenführungseminar
  • Trockenbau
  • Putz- und Stuckarbeiten
  • Arbeitssicherheit
  • Dämmung und Isolierung
  • Bausanierung

Als Maurer ein berufsbegleitendes Studium absolvieren

Eine akademische Ausbildung im Anschluss an eine handwerkliche Berufsausbildung erscheint nicht unbedingt naheliegend und wird daher auch von den meisten Maurern überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Dies ist allerdings ein Fehler, denn immer mehr Hochschulen halten berufsbegleitende Studiengänge bereit, die auch für Berufstätige aus dem Mauerwerksbau interessant sein könnten. Insbesondere wenn es darum geht, die Basis für Führungspositionen zu schaffen, kann beispielsweise ein Fernstudium mit dem Ziel Bachelor die perfekte Grundlage für eine Karriere im Management sein. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den folgenden berufsbegleitenden Studiengängen widmen:


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