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Weiterbildung zum Techniker

Mit einer Weiterbildung zum Techniker erwerben Sie wichtiges theoretisches und praktisches Know-how in einem Fachbereich der Technik. Sie werden dabei insbesondere auf die Aufgabe als Führungsperson vorbereitet und sind im Anschluss in der Lage, Führungsaufgaben im mittleren Management auch unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte zu übernehmen. All das bescheinigt Ihnen Ihr Fachschulexamen, das Sie mit dem Abschluss der Technikerausbildung erhalten, so dass Ihnen der Weg zum beruflichen Erfolg und guten Verdienstmöglichkeiten offen steht. Um Ihnen einen ersten Überblick über die Ausbildung zum Techniker zu geben, haben wir Ihnen im Folgenden alle wichtigen Informationen dazu zusammengestellt.berufsqualifizierung

Was ist ein Techniker?

Der „Techniker“ ist in Deutschland auch als „staatlich geprüfter Techniker“ bekannt und ein berufsqualifizierender Abschluss. Um diesen zu erlangen, muss eine Aufstiegsfortbildung an einer Fachschule für Technik absolviert werden. Wurde die Technikerschule erfolgreich bestanden, ist man insbesondere in Handwerken zu Führungsaufgaben wie z.B. der Unternehmens- oder Mitarbeiterführung befähigt, übernimmt aber auch die Ausbildung von Nachwuchskräften. Techniker im Industriebereich kümmern sich hingegen als Projektleiter oder Konstrukteure häufig um Aufgaben im Projektmanagement oder sind in der Forschung und Entwicklung tätig. Der Techniker verfügt auch über Kenntnisse im Qualitätsmanagement, im Einkauf oder im Controlling und kann daher auch dort überall eingesetzt werden.

Warum sollte man Techniker werden?

FragenMit einer Ausbildung zum Techniker entscheiden Sie sich für eine Weiterbildung, die Sie beruflich nach vorne bringen wird. Wo Sie dann genau durchstarten wollen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Ob im Handwerk oder in der Industrie: mit einer Weiterbildung zum Techniker erwerben Sie nicht nur weitere fachliche Qualifikationen, sondern auch alle Kompetenzen für Führungspositionen. Dadurch sind Sie als Techniker in der Lage, nicht nur die Verantwortung für andere Mitarbeiter oder die Ausbildung von neuen Nachwuchskräften zu übernehmen, sondern sind auch dazu fähig, ein Unternehmen zu führen. Beruflich stehen Ihnen also mit einer Weiterbildung zum Techniker alle Wege offen!

Wie wird man zum Techniker?

Um ein staatlich geprüfter Techniker zu werden, ist eine Weiterbildung im Rahmen einer Aufstiegsfortbildung auf Tertiärstufe nötig. Diese muss an einer Fachschule für Technik absolviert werden, wobei hier sowohl eine staatliche Fachschule, als auch ein privater Anbieter möglich ist. Die Ausbildung dauert 2 Jahre in Vollzeit bzw. 4 Jahre in Teilzeit und endet dann mit dem Staatsexamen. Dieses setzt sich meist aus vier Fächern zu allgemeinen Themen, vier fachspezifischen Fächern und der Technikerarbeit (Projektarbeit) zusammen. Konnte das Staatsexamen bestanden werden, führt das zu der geschützten staatlichen Abschlussbezeichnung „staatlich geprüfter Techniker“, die in Deutschland auch den Zugang zu einer Hochschule ermöglicht.

Hinweis:

Der staatlich geprüfte Techniker ist nicht mit dem staatlich anerkannten Techniker zu verwechseln. Denn beim staatlich anerkannten Techniker stellen die Fachschulen selbst die Prüfungs- und Ausbildungsordnungen, während dies beim staatlich geprüften Techniker durch den Staat geschieht.

Was verdient ein Techniker?

GehaltWenn man sich für eine Weiterbildung zum Techniker entscheidet, möchte man natürlich nicht nur fachlich profitieren, sondern im Anschluss auch mehr verdienen. Und hier lohnt sich die Ausbildung, denn Techniker sind immer gefragt und können meist einen ordentlichen Verdienst erreichen. Was genau man verdient, kommt insbesondere auf den Fachbereich der Technik an, in dem die Ausbildung gemacht wurde. So verdienen Chemie-Techniker mit ca. 3.900 Euro (brutto) monatlich im Schnitt am meisten, dicht gefolgt von Technikern im Bereich Maschinenbau (ca. 3.450 Euro) oder Elektrotechnikern (ca. 3.100 Euro). Auch das Bundesland, das Geschlecht oder die Größe des Betriebes spielen oft eine große Rolle. So verdienen Frauen im Schnitt meist weniger als männliche Techniker, ebenso wie der Verdienst in kleinen Betrieben geringer ist, als in großen Unternehmen. Was jedoch für alle gilt: mit steigender Berufserfahrung verdient man auch mehr, so dass man mit der Ausbildung zum Techniker möglichst früh beginnen sollte!

Voraussetzungen für den Techniker

Wer ein Techniker werden möchte, muss in der Regel mindestens einen Hauptschulabschluss nachweisen können. Zudem sollte man einen Berufsschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in dem Bereich haben, in dem die Technikerausbildung gemacht werden soll. Für die Weiterbildung zum Techniker ist zudem eine Berufserfahrung von mindestens 4 Jahren (inklusive Berufsausbildung) nötig. Wer keine abgeschlossene Ausbildung nachweisen kann, kann auch mit entsprechend längerer Berufspraxis (mindestens 7 Jahre) und der mittleren Reife zur Technikerausbildung zugelassen werden.

Abschlüsse auf Technikerebene

In Deutschland gibt es nicht „den Techniker“, sondern eine Vielzahl an Fachbereichen, in denen der Abschluss zum staatlich geprüften Techniker erlangt werden kann. So kann man sich z.B. zum Maschinenbautechniker ausbilden lassen und im Anschluss in technischen Funktionsbereichen eines Maschinenbauunternehmens eingesetzt werden. Auch der Techniker Elektrotechnik ist sehr beliebt und ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten in allen Bereichen, in denen die Elektrotechnik eine Rolle spielt. Eine weitere Möglichkeit ist der Kfz Techniker, der durch die Technikerausbildung im Bereich Kraftfahrzeugtechnik umfassendes Wissen über das Gesamtsystem Fahrzeug sammelt. Zudem kann man sich zum Drucktechniker, Metallbautechniker, Techniker Maschinenbau, Techniker Maschinentechnik, Techniker Informationstechnik oder Techniker Medizintechnik ausbilden lassen. Auch in Bereichen wie Umwelttechnik, Biotechnik, Werkstofftechnik, Gartenbau, oder Physiktechnik ist die Weiterbildung zum Techniker unter anderem möglich.

In einigen der genannten Bereiche ist ein Abschluss als IHK Techniker möglich, der im Rahmen einer dualen Weiterbildung durch die Industrie- und Handelskammern erworben wird. Dort können auch Weiterbildungen zum Technischen Betriebswirt oder zum Technischen Zeichner absolviert werden. Zudem ist eine Weiterbildung zum Techniker bei dem gemeinnützigen REFA-Verband möglich, die zum anerkannten REFA Techniker führt.

Wo können Sie ein Technikerausbildung belegen?

Bei all unseren Fernschulen haben Sie die Möglichkeit, ein kostenloses vierwöchiges Probestudium zu absolvieren. So können Sie schon im Vorfeld ganz unverbindlich testen, ob das ausgewählte Fernstudium zu Ihnen passt und Sie die richtige Fernschule und den perfekten Studiengang für sich ausgesucht haben.

Doch die Wahl fällt oft schwer, denn insbesondere hinsichtlich Dauer, Kosten und Studieninhalte unterscheiden sich die Studiengänge meist zum Teil erheblich. Nutzen Sie daher die Möglichkeit und vergleichen Sie die Studienführer der Fernschulen untereinander. So haben Sie alle relevanten Informationen auf einen Blick vorliegen und können sich in Ruhe entscheiden.

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Hinweis:

Auch wenn der Name es anders verlauten lässt, gibt es dennoch auch Fördermöglichkeiten für Techniker. Denn das Meister-Bafög fördert nicht nur angehende Meister, sondern auch eine Weiterbildung zum Techniker. Ist der Kurs staatlich anerkannt, kann die Fortbildung zu 30% bezuschusst werden. Weitere Informationen dazu geben die Ämter für Ausbildungsförderung.

Weiterbildung zum Techniker

Die Weiterbildung zum Techniker genießt in der Bundesrepublik Deutschland ein hohes Ansehen und erscheint vielen Menschen, die beruflich weiter vorankommen wollen, als überaus erstrebenswert. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Bereich eine enorme Auswahl an Lehrgängen sowie Anbietern besteht. Auf diese Art und Weise sollte jeder Interessent eine geeignete Option für sich finden können, unabhängig davon, ob die Techniker-Weiterbildung in Vollzeit, berufsbegleitend in Teilzeit oder vielleicht sogar per Fernstudium stattfinden soll.

Grundsätzlich hat man also die drei Optionen Fernstudium, Teilzeit und Vollzeit, um die Weiterbildung zum Fachwirt beziehungsweise zur Fachwirtin zu bewerkstelligen. Folglich haben Berufstätige ebenso wie all diejenigen, die sich eine Auszeit vom Job nehmen oder gegenwärtig keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen, die Chance, diese Aufstiegsfortbildung zu absolvieren.

Techniker/in – Beruf und Gehalt

Wer sich für die Weiterbildung zum Techniker interessiert, will im Vorfeld natürlich mehr über die konkreten Aufgaben und Tätigkeiten erfahren. Folglich ist das Berufsbild im Rahmen der Entscheidungsfindung von großer Bedeutung. All diejenigen, die sich einer entsprechenden Recherche widmen, stellen aber recht schnell fest, dass kein einheitliches Berufsbild existiert. Die einzelnen Lehrgänge sind stark spezialisiert, so dass sich für die Absolventen zuweilen sehr unterschiedliche Berufsperspektiven ergeben. Die Branchen und Arbeitsorte hängen von der Fachrichtung des erworbenen Technikers ab, wobei man verallgemeinern kann, dass qualifizierte Techniker mit den verschiedenen Arbeitsschritten der Produktion vertraut und zugleich wichtige Ansprechpartner für die Führungskräfte sind. So können sie beispielsweise die Leitung einer Abteilung übernehmen. Auch im Vertrieb sowie im Qualitätsmanagement können sich Techniker hervorragend einbringen.

Ebenso wie die Aufgaben hängt auch das Einkommen eines Technikers im Anschluss an eine entsprechende Weiterbildung maßgeblich von der Fachrichtung und Branche ab. Das durchschnittliche Gehalt weist daher eine recht große Spannbreite auf, die von 32.000 Euro bis 48.000 Euro brutto im Jahr reichen kann. In Spitzenpositionen können zuweilen deutlich höhere Gehälter gezahlt werden, während wenig Berufserfahrung naturgemäß mit einem geringeren Verdienst einhergeht.

Die unterschiedlichen Abschlüsse der Weiterbildung zum Techniker

Wenn es um die Techniker-Weiterbildung geht, ist üblicherweise die Rede von der Qualifizierung als staatlich geprüfter Techniker. Im Zuge dessen kann man unterschiedlichste Abschlüsse erlangen, was auf die zahlreichen Spezialisierungen und Fachrichtungen zurückzuführen ist. Nachfolgend findet sich eine Auswahl der diversen Techniker-Abschlüsse, die per Weiterbildung erreicht werden können.

  • staatlich geprüfter Techniker für Garten- und Landschaftsbau
  • staatlich geprüfter Techniker für Informatik
  • staatlich geprüfter Druck- und Medientechniker
  • staatlich geprüfter Chemietechniker
  • staatlich geprüfter Maschinenbautechniker
  • staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Hochbau und Tiefbau
  • staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Elektrotechnik

Darüber hinaus existieren auch noch Weiterbildungen zum Techniker über die Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer, so dass Abschlüsse der IHK und HWK ebenfalls weit verbreitet sind.

Die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker

Für viele Berufstätige ist die staatliche Anerkennung einer Weiterbildung ein großer Pluspunkt, weshalb sich die verschiedenen staatlich geprüften Techniker besonderer Beliebtheit erfreuen. Die Aufstiegsweiterbildung findet dabei stets an einer Fachschule für Technik, auch Technikerschule genannt, statt. Private und auch staatliche Bildungsanbieter stehen in diesem Zusammenhang zur Auswahl, so dass sich für Berufstätige vielfältige Optionen zur Techniker-Weiterbildung in ihrem jeweiligen Fachbereich ergeben. Mindestens 2.400 Stunden Unterricht muss man dabei unter anderem in den folgenden Fächern neben den fachbereichsbezogenen Inhalten absolvieren:

  • Berufs- und Arbeitspädagogik
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Politik
  • Recht
  • Kommunikation
  • Mathematik
  • Projektmanagement
  • Unternehmensführung
  • Planung und Organisation

In Vollzeit nimmt die Fortbildung so zwei Jahre in Anspruch. Berufstätige, die nicht pausieren wollen oder können, haben zusätzlich die Chance, eine berufsbegleitende Weiterbildung in Teilzeitform in Angriff zu nehmen. Im Zuge dessen ist ein besonderes Maß an Ausdauer und Engagement gefragt, schließlich muss man drei bis vier Jahre der Doppelbelastung aus Beruf und Weiterbildung standhalten.

Voraussetzungen für die Weiterbildung zum Techniker

Formale Voraussetzungen sind für angehende Techniker ebenfalls von großer Bedeutung, da sie die Aufnahme an der Technikerschule regeln. In der Regel muss man einen einschlägigen Ausbildungsberuf erlernt und bereits eine mehrjährige Berufserfahrung gesammelt haben. Für Lehrgänge zum Geprüften Techniker an privaten Instituten bestehen dahingegen mitunter weniger strenge Voraussetzungen, wobei auch keine staatliche Prüfung erfolgt.

Kosten der Techniker-Weiterbildung

Wird die Weiterbildung zum Techniker in Vollzeit absolviert, gilt es in erster Linie, die laufenden Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Hier kann das Meister-BAföG eine große Hilfe sein und die finanzielle Basis schaffen. Je nach Bildungsanbieter können zudem noch mehr oder weniger hohe Lehrgangsgebühren anfallen, so dass die Kosten durchaus mehrere Tausend Euro betragen können. An staatlichen Technikerschulen fallen dahingegen für gewöhnlich keine Kosten an.


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