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Weiterbildung im Vertrieb

Mit der richtigen Weiterbildung im Vertrieb kann man der eigenen Karriere einen Schub geben und sich als Vertriebsexperte qualifizieren. Zahlreiche Anbieter sind in diesem Segment tätig und richten sich oftmals an Berufstätige mit umfassender praktischer Erfahrung. Angesichts der Komplexität des Vertriebs und der stetigen Veränderungen, denen dieser Bereich unterliegt, macht es absolut Sinn, sich dementsprechend fortzubilden. Weiterhin sind regelmäßige Weiterbildungen der Schlüssel zu einer nachhaltigen Karriere im Vertrieb und frischen das vorhandene Wissen auf und erweitern es zudem um aktuelle Themen.berufsqualifizierung

Weiterbildungen im Vertrieb

Wer sich für den Vertrieb begeistern kann und dort seine berufliche Zukunft sieht, kann mit der richtigen Weiterbildung eine solide Basis schaffen. Nun stellt sich natürlich die Frage, was die richtige Vertriebs-Weiterbildung ist. Pauschal lässt sich dies kaum beantworten, so dass man individuell recherchieren muss. Dabei gilt es, das Informationsmaterial mehrerer Anbieter anzufordern, die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu analysieren und die eigenen Wünsche zu erörtern. Ganz grundsätzlich sollten sich Interessenten eingehend mit den Aufgaben und Tätigkeiten im Vertrieb auseinandersetzen. Zu nennen sind dabei unter anderem:

  • Kundenbetreuung
  • Abwicklung von Verkäufen und Aufträgen
  • Finanzkalkulationen
  • Sortimentsplanung
  • Marketing
  • Controlling

Speziell für kaufmännische Angestellte bietet sich eine Weiterbildung im Vertrieb häufig an, da sie ihre Kompetenzen deutlich erweitern und sich neue Tätigkeitsfelder erschließen können.

Weiterbildung Vertrieb IHK

FragenDie Industrie- und Handelskammer ist eine wichtige Institution für die deutsche Wirtschaft und auch in Sachen Weiterbildung die richtige Adresse. Angehende Vertriebler finden in der IHK einen kompetenten Ansprechpartner, der die eine oder andere Weiterbildung bereithält. Das IHK-Zertifikat, das am Ende verliehen wird, ist zwar kein offizieller Abschluss, genießt aber dennoch ein hohes Ansehen bei den Unternehmen.

Weiterbildung zur Vertriebsassistentin

Die Weiterbildung zur Vertriebsassistentin IHK ist eine gute Möglichkeit für alle, die neu im Vertrieb sind oder in absehbarer Zeit in diesen Bereich einsteigen möchten, und nun nach einer Möglichkeit suchen, fachliche Kompetenz aufzubauen. In mehreren Modulen befasst man sich dabei mit den Erfolgsfaktoren im Vertrieb, der Neukundenakquise, der Gestaltung von Verkaufsgesprächen, kundenorientierter Korrespondenz sowie dem professionellen Beschwerdemanagement. Vertriebsassistenten sind somit wahre Verkaufsprofis und für praktisch jedes Unternehmen ein echter Gewinn.

Weiterbildung zum Vertriebsleiter

Die Weiterbildung zum Vertriebsleiter vermittelt das notwendige Know-How für Führungspositionen im Vertrieb. Strategien und Konzepte zur Vertriebsorganisation sowie Planung entsprechender Aktivitäten stehen im Mittelpunkt solcher Fortbildungen, die zum Teil sogar als Hochschul-Zertifikatsstudien angeboten werden. Angehende Vertriebsleiter werden im Zuge dessen auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben im Vertriebsmanagement vorbereitet und können anschließend durchaus als Sales Manager durchstarten. Die IHK und weitere Anbieter offerieren ebenfalls eine Vertriebsleiter-Weiterbildung, so dass vorab eine umfassende Recherche anzuraten ist.

Weiterbildung zum Vertriebsleiter IHK

Verschiedene Bildungseinrichtungen bieten die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Vertriebsleiter IHK zu machen. Das Zertifikat der Industrie- und Handelskammer kann den Wert der Fortbildung noch einmal steigern, schließlich handelt es sich bei der IHK um eine renommierte Institution in der Bundesrepublik Deutschland. Das bundesweit anerkannte IHK-Zertifikat kann die Karrierechancen als Vertriebsleiter/in nachhaltig steigern, indem es für einen vergleichbaren Abschluss sorgt. Wer eine solche Weiterbildung zum Vertriebsleiter IHK in Angriff nehmen und sich so für eine verantwortungsvolle Führungsposition im Vertrieb qualifizieren möchte, muss die abschließende Prüfung bestehen, bei der es unter anderem um die folgenden Inhalte geht:

  • Organisation und Steuerung des Vertriebs
  • Marketing
  • Vertriebsprozesse
  • Verkaufseffektivität
  • Personalführung
  • Recht
  • Verkaufspsychologie
  • Kommunikation

Absolviert man einen Lehrgang in Vollzeit, hält sich die Dauer in Grenzen, denn bereits nach zwei Wochen kann man die Fortbildung mitunter beenden. Wer sich dahingegen berufsbegleitend zum Vertriebsleiter IHK weiterbilden möchte, sollte eher sechs bis zwölf Monate einplanen. Besonders viel Flexibilität verspricht dabei natürlich ein entsprechendes Fernstudium.

Weiterbildung zum Vertriebsingenieur IHK

Die Weiterbildung zum Vertriebsingenieur IHK endet ebenfalls mit einem bundesweit anerkannten Zertifikat der Industrie- und Handelskammer, sofern man die Abschlussprüfung erfolgreich besteht. Im Zuge einer solchen Fortbildung geht es aber zu einem großen Teil um die technischen Aspekte des Vertriebs. Dies zeigen die folgenden Themen, die Gegenstand der Weiterbildung sind:

  • Marketing und Vertrieb für technische Produkte und Dienstleistungen
  • Projektmanagement
  • Verhandlungsführung im technischen Vertrieb
  • Außendienst
  • Vertriebsstrategien

Absolventen der Weiterbildung zum Vertriebsingenieur IHK sind bestens gerüstet für verantwortungsvolle Aufgaben im technischen Vertrieb und demzufolge oftmals gefragte Fachkräfte. Die Qualifizierung kann in Vollzeit, Teilzeit oder auch per Fernstudium erfolgen und sollte mit vier Wochen bis zwölf Monaten veranschlagt werden. Interessenten sollten außerdem wissen, dass der Vertriebsingenieur IHK mitunter auch als Technischer Vertriebsmanager IHK bezeichnet wird.

Vertriebs-Seminare zur beruflichen Weiterbildungseminar

Wenn es nicht zwingend ein Weiterbildungsabschluss mit IHK- oder Hochschulzertifikat sein muss, können spezielle Seminare ebenfalls eine vielversprechende Option sein. Auch Berufstätige aus dem Vertrieb, die ihr Wissen erweitern oder auffrischen wollen, entscheiden sich häufig für ein Seminar, das zu ihren beruflichen Aufgaben passt und bilden sich somit zielgerichtet weiter.

Berufsbegleitendes Studium als Vertrieb-Weiterbildung

Alternativ zu den üblichen Weiterbildungsabschlüssen steht es Berufstätigen auch frei, berufsbegleitend zu studieren. Ein akademisches Fernstudium mit dem Ziel Bachelor oder Master erweist sich dabei als besonders lohnenswert, geht zugleich aber auch mit einem hohen Anspruch einher. Wer diesen nicht scheut und nach einer anerkannten Weiterbildung zum Vertriebsingenieur oder Vertriebsmanager sucht, sollte sich die folgenden Studiengänge genauer ansehen:

  • Vertriebsingenieurwesen
  • Vertriebsmanagement
  • Vertriebscontrolling
  • Marketing und Vertrieb
  • Sales und Management

Berufsaussichten und Gehalt im Vertrieb

In Anbetracht der Tatsache, dass der Vertrieb für jedes Unternehmen essentiell und entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist, ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Bereich besonderer Wert auf qualifizierte Mitarbeiter gelegt wird. Für Absolventen einer entsprechenden Weiterbildung hat dies interessante und vielversprechende Beschäftigungsmöglichkeiten zur Folge. Wer als Vertriebler Karriere machen will, tut also gut daran, sich neben dem Beruf weiterzubilden. In den folgenden Bereichen ergeben sich anschließend gute Berufsaussichten:

GehaltIm Anschluss an eine Weiterbildung in Sachen Vertrieb kann man somit als Verkaufsleiter, Key-Account-Manager, Vertriebsassistent, Projektleiter oder Vertriebsleiter Karriere machen. Die zuvor und parallel gesammelte Berufserfahrung kommt Fortbildungsabsolventen dabei in besonderem Maße zugute und sorgt für weitreichende Kompetenzen, die den beruflichen Werdegang maßgeblich fördern. Die Berufserfahrung und vorhandenen Qualifikationen sind zusätzlich auch ausschlaggebend für das Gehalt, das man nach einer Vertriebs-Weiterbildung erwirtschaften kann. Aufgrund der vielfältigen Karrieremöglichkeiten ist es schwer, pauschal anzugeben, welches Einkommen möglich ist. Im Durchschnitt liegt der Verdienst eines Vertriebsfachwirts beispielsweise bei rund 32.000 Euro brutto im Jahr.