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Weiterbildungsstipendium und Wohngeld fürs Fernstudium

Ein Weiterbildungsstipendium und auch Wohngeld fürs Fernstudium erscheinen vielen Berufstätigen, die nach Finanzierungsmöglichkeiten für das berufsbegleitende Studium suchen, als vielversprechende Optionen. Grundsätzlich sollte man sich aber bewusst machen, dass nicht jeder Fernstudent Förderungen in Anspruch nehmen kann. Folglich ist es die Regel, dass das akademische Fernstudium aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Angesichts der recht hohen Studiengebühren, die vor allem an privaten Hochschulen fällig werden, darf die finanzielle Belastung, die so entsteht, nicht unterschätzt werden.

Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für ein berufsbegleitendes Studium

Aufgrund der zum Teil hohen Ausgaben, mit denen ein berufsbegleitendes Studium verbunden ist, müssen die finanziellen Aspekte vorab unbedingt berücksichtigt werden. So stellt sich für Studieninteressierte nicht nur die Frage, wie sie Studium und Beruf zeitlich unter einen Hut bringen, sondern auch, wovon sie die Studiengebühren, die Anfahrten und Aufenthalte zu den Präsenzterminen sowie die erforderliche Literatur bezahlen. Staatliche Hochschulen erheben zwar zumeist geringere Semesterbeiträge, das Fernstudium bleibt aber dennoch ein Kostenfaktor.

Angehende Fernstudenten müssen sich also wohl oder übel mit den Kosten auseinandersetzen und sollten zunächst im Informationsmaterial nachlesen, wie teuer das gewählte Fernstudium ist. Im nächsten Schritt lohnt es sich, nach etwaigen Förderungen Ausschau zu halten. Handelt es sich um ein berufsbegleitendes Studium an einer Hochschule, das zu einem akademischen Grad führt, stehen die Chancen gar nicht so schlecht, finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Weiterbildungsstipendium fürs Fernstudium nutzen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, zahlreiche Stiftungen sowie einige weitere Einrichtungen halten im Rahmen der Begabtenförderung auch Weiterbildungsstipendien bereit. Ein solches Stipendium richtet sich an Menschen, die eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und sich nun durch eine Weiterbildung beruflich weiterentwickeln möchten. Soll dieses Ziel durch ein akademisches Fernstudium mit dem Ziel Bachelor oder Master erreicht werden, ist ein Weiterbildungsstipendium auf jeden Fall eine vielversprechende Option. Da jede Stelle eigene Richtlinien bezüglich der Fördervoraussetzungen hat, sollten angehende Fernstudenten zunächst eine umfassende Recherche durchführen.

Kostenübernahme durch den Arbeitgeber

Eine Kostenübernahme durch den Arbeitgeber ist ebenfalls möglich und gar nicht so ungewöhnlich. Sofern das Fernstudium inhaltlich zum ausgeübten Beruf passt und für das Unternehmen von Nutzen sein kann, lohnt es sich also, das Gespräch mit dem Vorgesetzten zu suchen. Jedes Unternehmen hat großes Interesse an qualifizierten und engagierten Mitarbeitern. Wer seine Kompetenzen im Rahmen eines berufsbegleitenden Studiums ausbauen will, kann somit auf die Unterstützung seines Arbeitgebers hoffen. Möglicherweise übernimmt dieser alle anfallenden Kosten und bietet zusätzlich zeitliche Freiräume, um eine optimale Vereinbarkeit von Studium und Beruf zu schaffen. Alternativ zur Kostenübernahme zahlen manche Betriebe auch einen Bonus für den erfolgreichen Abschluss des Fernstudiums.

Arbeitnehmer sollten sich nicht scheuen, ihren Chef auf Fördermöglichkeiten für ein akademisches Fernstudium anzusprechen, sofern die Weiterbildung dem Betrieb zugutekommt.

Bildungsprämie für das Fernstudium

Die Bundesregierung bietet mit der Bildungsprämie eine interessante Förderung, die auch für ein Fernstudium genutzt werden kann und einmalig bis zu 500 Euro beträgt. Förderberechtigt sind Erwerbstätige, wobei auch in Sachen Jahreseinkommen gewisse Grenzen existieren. Aus diesem Grund ist es ratsam, vor dem Beginn des Fernstudiums mit einer entsprechenden Beratungsstelle Kontakt aufzunehmen.

Fernstudium per Studienkredit finanzieren

Diejenigen, die keine oder nur unzureichende finanzielle Unterstützung erhalten und dennoch an dem Vorhaben, berufsbegleitend zu studieren, festhalten, müssen die Kosten selbst tragen. Die vorhandenen Rücklagen reichen dazu jedoch häufig nicht aus. In einem solchen Fall kann ein Studienkredit eine Lösung sein. Dabei handelt es sich um spezielle Studienfinanzierungen, die von vielen Banken bereitgehalten werden. Oftmals kooperieren die Anbieter von Fernstudiengängen mit Kreditinstituten und können ihren Studenten somit eine bequeme Ratenzahlung offerieren. Wer ein Fernstudium per Studienkredit finanziert, sollte sich sicher sein, dass es sich lohnt, Schulden dafür zu machen.

Gibt es für Fernstudenten Wohngeld?

Der Staat gewährt unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss zu den Wohnraumkosten in Form des Wohngeldes. Studierende erhalten bei einem bestehenden BAföG-Anspruch aber kein Wohngeld. Fernstudenten nehmen allerdings eine besondere Rolle ein und fragen sich daher, ob sie einen Wohngeldanspruch geltend machen können. Dies ist durchaus möglich, doch ob man tatsächlich Wohngeld erhält, hängt nicht von der Tatsache ab, dass man berufsbegleitend studiert, sondern von der Höhe des Haushaltseinkommens.

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