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Fernstudium Ernährungswissenschaften

Ernährungswissenschaften per Fernstudium zu studieren, klingt zunächst mitunter etwas befremdlich, doch verschiedene Hochschulen zeigen eindrucksvoll, dass ein solches berufsbegleitendes Studium auf dem Gebiet der Ökotrophologie keine Utopie sein muss.

Zunächst sollten Interessierte den Ernährungswissenschaften auf den Grund gehen und wissen, dass es sich dabei um die wissenschaftliche Disziplin handelt, die sich der Ernährung widmet. Ein Fernstudium zeichnet sich wiederum dadurch aus, dass es auf regelmäßige Präsenzen verzichtet und stattdessen zeitlich und örtlich unabhängig stattfindet.

Wer die Freiheiten von Fernstudiengängen zu schätzen weiß und zudem eine in Zeiten zunehmender Akademisierung angemessene Qualifizierung für den Ernährungsbereich anstrebt, sollte ernsthaft über ein Fernstudium Ernährungswissenschaften nachdenken.

Vor der Immatrikulation sollte jedoch eine eingehende Recherche stattfinden, die alle relevanten Details beleuchtet und so zur Entscheidungsfindung beiträgt.

fernstudium_beruf

Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten im Bereich Ernährungswissenschaften

Echte Begeisterung für Ernährungsthemen ist ohne Frage eine exzellente Motivation für die Aufnahme eines Fernstudiums Ernährungswissenschaften, doch als angehende/r Ernährungswissenschaftler/in hat man typischerweise auch gewisse berufliche Ziele.

Es stellt sich also die Frage nach den Karrierechancen im Bereich der Ernährungswissenschaften. Grundsätzlich ergeben sich für studierte Ernährungswissenschaftler überall dort, wo Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit von Bedeutung sind, Beschäftigungsmöglichkeiten.

Dementsprechend bestehen vor allem in den folgenden Bereichen vielversprechende Berufsperspektiven:

  • Praxen für Ernährungsberatung
  • Kliniken und Krankenhäuser
  • Lebensmittel-Industrie
  • Pharmaindustrie
  • Lebensmittelüberprüfung
  • Pflegeeinrichtungen
  • Reha-Kliniken
  • Behörden
  • Erwachsenenbildung
  • Forschung und Lehre

Gehalt
Je nach Einsatzbereich können die Aufgaben variieren und beispielsweise die Ernährungsberatung, das Qualitätsmanagement oder die Produktentwicklung umfassen. Dass auch die Verdienstmöglichkeiten schwanken können, liegt somit mehr oder weniger in der Natur der Sache.

Grundsätzlich kann man hier nichtsdestotrotz von einem durchschnittlichen Gehalt zwischen rund 36.000 Euro und 60.000 Euro brutto im Jahr ausgehen.

Das Fernstudium Ernährungswissenschaften

Menschen, die nicht nur an Ernährungsthemen interessiert sind, sondern zudem Gefallen an den Karrierechancen im Umfeld der Ökotrophologie finden, sollten über ein entsprechendes Studium nachdenken, um sich adäquat zu qualifizieren.

Dabei müssen ihre beruflichen und/oder privaten Verpflichtungen keine Hindernisse sein, schließlich gibt es das zeitlich und örtlich unabhängige Fernstudium Ernährungswissenschaften. Skripte und E-Learning sorgen für eine ausgezeichnete Vereinbarkeit mit unterschiedlichsten Lebenssituationen.

Wer auf diese Art und Weise neben dem Beruf und/oder der Familie den Bachelor oder Master in Ernährungswissenschaften anstrebt, erlebt das Fernstudium als besondere Herausforderung.

Hinsichtlich der Inhalte werden hier keine Kompromisse gemacht, weshalb die typischen Studieninhalte auch das Fernstudium Ernährungswissenschaften prägen.

Es zeigt sich, dass die Ernährungswissenschaften einen interdisziplinären Ansatz verfolgen, der neben der Ökotrophologie auch die Medizin, Gesundheitswissenschaften, Therapiewissenschaft und Lebensmitteltechnologie berücksichtigt.

Die folgende Auflistung der typischen Studieninhalte des Ernährungswissenschaften-Fernstudiums führt Interessierten vor Augen, welchen Modulen sie sich als Fernstudierende widmen:

  • Mathematik
  • Biologie
  • Chemie
  • Physik
  • Medizin
  • Lebensmitteltechnologie
  • Lebensmittelanalytik
  • Lebensmittelchemie
  • Ernährung
  • Hygiene
  • Beratung
  • Psychologie

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

Trotz aller Freiheiten, die kennzeichnend für einen Fernstudiengang der Ernährungswissenschaften sind, gelten hier gewisse Rahmenbedingungen.

Dies beginnt bereits bei den Voraussetzungen. Wer den grundständigen und berufsqualifizierenden Bachelor anstrebt, muss nicht nur sechs bis zwölf Semester einplanen, sondern auch einen der folgenden Punkte erfüllen:

  • (Fach-)Abitur
  • berufliche Qualifizierung
  • abgeschlossene Aufstiegsfortbildung
  • bestandene Eignungsprüfung

Wenn es dahingegen der weiterführende Master per Ernährungswissenschaften-Fernstudium sein soll, braucht man vier bis acht Semester Zeit sowie ein abgeschlossenes Erststudium aus einem einschlägigen Bereich.

Unabhängig davon, welcher Abschluss angestrebt wird, müssen Fernstudierende der Ernährungswissenschaften fachlich interessiert, diszipliniert, motiviert, belastbar und gut organisiert sein. Außerdem muss man sich das Ganze leisten können und sollte die Kosten von oftmals mehreren Tausend Euro berücksichtigen.

Wie steht es um die Anerkennung des Fernstudiums Ernährungswissenschaften?

Gut zu wissen!Die Anerkennung des Fernstudiums Ernährungswissenschaften wird immer wieder angezweifelt, weil Außenstehende fälschlicherweise annehmen, aufgrund des speziellen Ablaufs sei der Erwerb eines akademischen Grades per Fernstudium nicht möglich. Dass sich so manches vermeintliche Fernstudium als Fernlehrgang ohne jegliche Anerkennung entpuppt, verstärkt diesen Eindruck.

Dieser entspricht aber nicht der ganzen Wahrheit, denn beispielsweise das Fernstudium Ernährungswissenschaften kann an der einen oder anderen Hochschule zum grundständigen Bachelor oder weiterführenden Master führen. In beiden Fällen handelt es sich um akademische Grade mit internationaler Anerkennung.

Welche Alternativen gibt es zum Ernährungswissenschaften-Fernstudium?

Bevor man sich auf die Suche nach Alternativen zum Fernstudium Ernährungswissenschaften begibt, sollte man wissen, dass das Fach unter unterschiedlichen Namen bekannt ist.

So kann auch von der Ernährungstherapie, Ökotrophologie oder Ernährungsberatung die Rede sein.

Wer eine echte Studienalternative sucht, sollte vielmehr auf eines der folgenden Fächer ausweichen:

  • Gesundheitswissenschaften
  • Lebensmitteltechnologie
  • Therapiewissenschaften

Mitunter muss es auch nicht zwingend ein Fernstudium ohne jegliche Präsenzen sein.

Wer zwar ein berufsbegleitendes Studium sucht, aber regelmäßige Präsenzveranstaltungen bevorzugt, kann auf ein Abendstudium, Wochenendstudium, duales Studium oder anderweitiges Teilzeitstudium setzen.

Wo kann man ein Ernährungswissenschaften-Fernstudium absolvieren?

Auf der Suche nach einem ernährungswissenschaftlichen Fernstudium laufen Interessierte stets Gefahr, auf ein vermeintliches Fernstudium hereinzufallen, das sich bei genauerer Betrachtung lediglich als einfacher Fernkurs entpuppt. Wenn es jedoch ein akademischer Fernstudiengang mit Bachelor- oder Master-Abschluss sein soll, muss man an einer richtigen Hochschule studieren.

Die Ernährungswissenschaften werden vor allem von Fachhochschulen mit Fakultäten aus den Bereichen Gesundheitswissenschaften oder Ökotrophologie angeboten.

In Zeiten zunehmender Akademisierung kann so manche Hochschule mit einem reichhaltigen Angebot an berufsbegleitenden Studiengängen aufwarten, wodurch auch ein Fernstudium der Ernährungswissenschaften in greifbare Nähe rückt. Dass es dazu einer gewissen Recherche bedarf, liegt in der Natur der Sache und sollte niemanden abschrecken.

Die Studienwahl ist stets eine gewisse Voraussetzung. Im Falle eines Fernstudiums kommt man jedoch in den Genuss vollkommener Unabhängigkeit und muss sich somit nicht auf die umliegenden Hochschulen beschränken. Stattdessen kommen bundesweite und sogar internationale Fernstudienangebote in Betracht.

Die umfassenden Möglichkeiten in Zusammenhang mit einem Fernstudium Ernährungswissenschaft sorgen dafür, dass man sich vorab ausreichend Zeit nehmen muss, um die richtige Hochschule ausfindig zu machen.

Dazu sollte man online recherchieren, Erfahrungsberichte lesen und bei mehreren Anbietern das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anfordern.

Fordern Sie dazu gleich jetzt kostenlos und unverbindlich weiteres Infomaterial bei den folgenden Fernschulen an:

 

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Achtung! Zwei Tipps aus der Redaktion

Ernährungswissenschaftliche Fernstudiengänge punkten mit einer interessanten fachlichen Ausrichtung und bieten zudem maximale Flexibilität, Interessierte sollten allerdings nicht zu naiv an ihren Fernstudiengang herangehen und sich der besonderen Herausforderungen bewusst sein.

Die folgenden Tipps aus unserer Redaktion sollen dabei helfen und so einen Beitrag zum ersehnten Studienerfolg leisten.

Seien Sie sich Ihrer persönlichen Eignung sicher!

Auch im Fernstudium erfordert der Bachelor lediglich das (Fach-)Abitur, eine berufliche Qualifizierung oder eine abgeschlossene Aufstiegsfortbildung. Zu einem erfolgreichen Fernstudium gehört aber mehr, denn Fernstudierende müssen mit den Freiheiten umgehen und sich mit dem Fach identifizieren können.

Es ist daher wichtig, sich mit der persönlichen Eignung auseinanderzusetzen. Vor allem die folgenden Aspekte sind hier überaus relevant:

  • Lerneifer
  • naturwissenschaftliche Begabung
  • Selbstdisziplin
  • Eigenmotivation
  • autodidaktische Veranlagung
  • Interesse an Ernährungsthemen
  • Organisationsgeschick
  • Ausdauer
  • Belastbarkeit

Klären Sie die Finanzierung!

Insbesondere an privaten Hochschulen, wie zum Beispiel der IUBH, kann ein Fernstudiengang in Sachen Ernährung mit hohen Kosten einhergehen. Dies liegt an der fehlenden öffentlichen Förderung der privaten Hochschulen. Interessierte sollten nicht nur die Höhe der Studiengebühren in Erfahrung bringen, sondern vor allem die Finanzierung klären. Häufig können sie in Raten zahlen oder Förderungen wie BAföG oder Stipendien nutzen. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen.


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