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Weiterbildung zum Meister

Als Meister beweist man, dass man das Handwerkszeug in seinem Beruf auf hohem Niveau beherrscht. Dass man die Verantwortung für einen eigenen Betrieb und Mitarbeiter übernehmen kann. Und nicht zuletzt zeigt ein Meister mit dieser Art der Weiterbildung, dass er Mut und einen hohen Anspruch an sich selbst hat. All das wird mit dem Meistertitel bescheinigt und ebnet den Weg zum beruflichen Erfolg und einem guten Verdienst. Damit auch Sie Ihre Meisterprüfung in Angriff nehmen können, haben wir Ihnen alle wichtigen Informationen zur Meisterausbildung zusammengestellt.berufsqualifizierung

Was ist ein Meister?

Der „Meister“ ist ein höherer Berufsabschluss, der in einem Handwerk oder in künstlerischen, technisch-gewerblichen, landwirtschaftlichen oder weiteren Berufen erlangt wird. Durch die Meisterprüfung zeigen die angehenden Meister, dass sie dazu in der Lage sind, selbstständig in Ihrem Fach auf Meister-Niveau zu arbeiten und einen Betrieb zu führen. Zusätzlich legen sie eine spezielle Ausbildung bzw. Prüfung ab, die ihnen erlaubt, nicht nur selbst ihr Können in einem eigenen Betrieb zu zeigen, sondern auch Mitarbeiter zu führen und auszubilden.

Warum sollte man Meister werden?

Mit einer Ausbildung zum Meister nehmen Sie Ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand. Denn mit dem Meistertitel haben Sie einen öffentlich-rechtlich anerkannten Abschluss, der die Basis ist, um erfolgreich in die Selbstständigkeit zu starten.

Ob Sie sich dann eine neue Existenz aufbauen oder einen bestehenden Betrieb übernehmen, bleibt ganz Ihnen überlassen, ebenso wie die Frage, ob Sie nicht nur selbst arbeiten, sondern auch die Verantwortung für Mitarbeiter übernehmen wollen. Denn genau dazu sind Sie nämlich mit einem Meistertitel in der Lage. Neben Ihrer fachlichen Qualifikation in Theorie und Praxis werden Sie auch in Bereichen wie Unternehmensführung oder Arbeitspädagogik ausgebildet und sind damit nicht nur zur Führung von Mitarbeitern, sondern auch zu deren Ausbildung befähigt.

Mit einer Weiterbildung zum Meister stehen Ihnen somit alle Wege offen! Zudem haben Meister mit Meisterbrief bzw. entsprechende Betriebe oft eine deutlich höhere Überlebenschance und genießen ein besseres Ansehen als Firmen, die nicht so eine qualifizierte Führungskraft vorweisen können.

Wie wird man zum Meister?

Für die Ausbildung zum Meister muss man in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen und eine so genannte Aufstiegsfortbildung nach der Handwerksordnung oder nach dem Berufsbildungsgesetz absolvieren. Die für den Meistertitel notwendigen Fähigkeiten in Theorie und Praxis werden in Form von Prüfungen abgenommen, die bei den jeweiligen berufsständischen Körperschaften stattfinden.

Die Inhalte der Prüfungen sind je nach Bereich unterschiedlich und umfassen z.B. die Bereiche Betriebs- und Unternehmensführung, eine wirtschaftliche und rechtliche Prüfung und eine fachpraktische und –theoretische Prüfung. Um sich auf die Prüfungen vorzubereiten ist es empfehlenswert, entsprechende Vorbereitungslehrgänge zu besuchen. Diese werden meist von Bildungsträgern und Meisterschulen angeboten und bereiten die angehenden Meister sowohl fachlich, als auch hinsichtlich Unternehmens- und Mitarbeiterführung vor.

Zusätzlich sind Meister befähigt, Auszubildende beruflich auszubilden, so dass auch die so genannte Ausbildereignungsprüfung (der so genannte „AdA-Schein“) Teil einer Meisterprüfung ist. Besteht man die Prüfungen, wird einem der jeweilige Meistertitel verliehen und teilweise der Meisterbrief sowie ein Meistertiteldiplom ausgestellt. Die Meisterausbildung ist damit erfolgreich abgeschlossen.

Was verdient ein Meister?

Gut zu wissen!Was ein Meister verdient, kommt ganz besonders auf den Bereich an, in dem der Meistertitel erworben wurde. Prinzipiell kann man aber sagen, dass sich ein Meister auf jeden Fall lohnt! Denn er schützt nicht nur vor Arbeitslosigkeit, sondern ist – verglichen mit einem Studium – wesentlich schneller zu erreichen und bietet trotzdem sehr gute Verdienstmöglichkeiten.

So verdienen nur etwa 25 % der Meister weniger als ca. 33.500 Euro pro Jahr, ebenfalls 25 % mehr als 47.500 Euro pro Jahr. Der Verdienst hängt zudem von der Art des Meistertitels und dem Geschlecht ab. So verdienen männliche Industriemeister mit durchschnittlich 4270 Euro pro Monat deutlich mehr als weibliche Industriemeister(2866 Euro) oder Landwirtschaftsmeister (2800 Euro).

Meister eines Handwerks verdienen hingegen oft mehr, als Industriemeister. Die meisten können jedoch durchaus einen guten Verdienst verzeichnen, der in vielen Fällen auch mit dem eines Akademikers mithalten kann.

Abschlüsse auf Meisterebene

Um in Deutschland den Meistertitel zu erwerben, muss eine Aufstiegsfortbildung (Meisterausbildung) absolviert werden. Wird die entsprechende Meisterprüfung bestanden, wird ein öffentlich-rechtlich anerkannter Abschluss als Meister verliehen. Dabei gibt es nicht „den Meister“, sondern viele verschiedene Arten, beispielsweise:

  • Handwerksmeister
  • Industriemeister
  • Fachmeister
  • Landwirtschaftsmeister
  • Hauswirtschaftsmeister
  • Fachwirt/Fachkaufmann

So kann man über die Handwerkskammer einen Abschluss zum Handwerksmeister absolvieren, der einen dazu befähigt, selbstständig ein Handwerk auszuüben und eigenständig einen Betrieb sowie Mitarbeiter zu führen. Der Industriemeister agiert hingegen meist als Führungsverantwortlicher zwischen Facharbeitern und Technikern in Industriebetrieben. Er leitet in diesem Zusammenhang Arbeitsgruppen oder Abteilungen nicht nur hinsichtlich personeller Angelegenheiten, sondern auch fachlich und organisatorisch.

Fachmeister sind nicht in industriellen Betrieben tätig, sondern führen beispielsweise als Küchenmeister oder Hotelmeister Mitarbeiter im gastronomischen Gewerbe. Im Agrarbereich übernehmen sogenannte Landwirtschaftsmeister die Mitarbeiterführung, kümmern sich aber auch um Fragen zum Einsatz von Maschinen und Betriebsmitteln sowie die Planung und Durchführung der landwirtschaftlichen Produktion. Hauswirtschaftsmeister kümmern sich hingegen um die hauswirtschaftliche Betreuung von Gebäuden, Grünflächen oder auch Personen, und sind ebenfalls zur Übernahme von Führungsaufgaben befähigt.

Neben den genannten Meistertiteln gibt es zudem auch für kaufmännische Berufe eine Qualifikation auf Meisterebene: den geprüften Fachwirt bzw. den geprüften Fachkaufmann. Andere Meister-Bezeichnungen (z.B. Bademeister oder Bürgermeister) beinhalten zwar den Begriff „Meister“, sind aber irreführend und nicht mit dem anerkannten Meister gleichzusetzen.

Wo können Sie eine Meisterausbildung belegen?

Bei all unseren Fernschulen haben Sie die Möglichkeit, ein kostenloses vierwöchiges Probestudium zu absolvieren. So können Sie schon im Vorfeld ganz unverbindlich testen, ob das ausgewählte Fernstudium zu Ihnen passt und Sie die richtige Fernschule und den perfekten Studiengang für sich ausgesucht haben.

Doch die Wahl fällt oft schwer, denn insbesondere hinsichtlich Dauer, Kosten und Studieninhalte unterscheiden sich die Studiengänge meist zum Teil erheblich. Nutzen Sie daher die Möglichkeit und vergleichen Sie die Studienführer der Fernschulen untereinander. So haben Sie alle relevanten Informationen auf einen Blick vorliegen und können sich in Ruhe entscheiden.

Fordern Sie dazu gleich jetzt kostenlos und unverbindlich weiteres Infomaterial bei den folgenden Fernschulen an:

 

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Hinweis:

Um die berufliche Weiterbildung attraktiver zu machen, gibt es für Teilnehmer der Meisterausbildung spezielle Fördermöglichkeiten: das Meister-Bafög. Entsprechende Informationen und Beratung erhalten Sie über die Ansprechpartner der Bafög-Ämter oder auf unserer Seite. Nehmen Sie Ihre berufliche Weiterbildung in die Hand und werden Sie zum Meister!

Weiterbildungsmöglichkeiten für Meister/innen

Die Weiterbildung zum/zur Meister/in bietet ohne Frage exzellente Aussichten und erscheint daher sehr reizvoll für all diejenigen, die in ihrem technischen Beruf oder Handwerksberuf aufsteigen wollen. Hat man den Meister erlangt, ist allerdings längst noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Als Meister/in verfügt man zwar über einen sehr angesehenen Abschluss und kann damit viel erreichen, sollte sich aber dennoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.

Stattdessen dürfen ambitionierte Meister/innen unter anderem die zunehmende Akademisierung nicht unterschätzen. Da die Meisterprüfung eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung umfasst und somit diesbezüglich dem Abitur gleichgestellt ist, liegt es nahe, nach dem Meister ein einschlägiges Studium aufzunehmen.

Dazu muss man noch nicht einmal zwingend seine Tätigkeit unterbrechen, denn ein berufsbegleitendes Studium kann in einer der folgenden Varianten absolviert werden:

  • Teilzeitstudium
  • Abendstudium
  • Wochenendstudium
  • Fernstudium

Ein grundständiges Studium mit dem Ziel Bachelor ist nicht die einzige Option für ambitionierte Meister, die weiterhin auf Weiterbildungskurs sind. Seminare und Lehrgänge zu einzelnen Aspekten der Tätigkeit haben ebenfalls ihre Daseinsberechtigung und können dazu beitragen, dass man auf dem Laufenden bleibt oder sich weiter spezialisiert. Dass der Meister ein hoher und sehr angesehener Abschluss ist, steht außer Frage, bedeutet aber nicht, dass es keine weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten mehr gibt.

Wer sich dessen bewusst ist und das lebenslange Lernen verinnerlicht hat, sieht einer aussichtsreichen beruflichen Laufbahn entgegen. Es lohnt sich also immer, nach weiteren Qualifizierungen Ausschau zu halten, die den Meister um zusätzliche Kenntnisse und Kompetenzen ergänzen.

Wie anerkannt ist die Meister-Weiterbildung?

Die Anerkennung des Meisters ist einer der zentralen Gründe für die Popularität entsprechender Weiterbildungen. Wer einen entsprechenden HWK- oder IHK-Abschluss erwirbt, kann sich einer allgemeinen Anerkennung sicher sein. Die Tradition des Meisters ist hier ebenfalls ein wesentlicher Faktor, der für den Meister spricht.

Beispielsweise im Handwerk ist der Meister der höchste Abschluss und somit die Basis für eine Führungsposition. Dass er zugleich mit einer Hochschulzugangsberechtigung einhergeht, darf auch nicht vergessen werden und passt bestens zur gegenwärtigen Akademisierung. Innerhalb des europäischen Qualifikationsrahmens wird der Meister außerdem auf der Stufe 6 von 8 eingeordnet und dadurch dem Bachelor gleichgestellt.

Wie läuft die Weiterbildung zum Meister ab?

Die Anerkennung des Meisters steht außer Frage, so dass dieser etablierte Abschluss auch bestens in die heutige Zeit passt.

Der Weg dahin kann je nach Fachgebiet zwar variieren, aber grundsätzlich setzt sich die Meister-Weiterbildung aus den folgenden Elementen zusammen:

  • Fachrichtungsspezifische Teile: praktisches Fachwissen und theoretisches Fachwissen
  • Fachrichtungsübergreifende Teile: BWL, Recht, Berufs- und Arbeitspädagogik

Das Ganze kann in Vollzeit an der IHK oder HWK stattfinden oder auch berufsbegleitend als Abendlehrgang in Teilzeit.

Welche Alternativen gibt es zur Meister-Weiterbildung?

Der Meister ist ein sehr angesehener Abschluss und für Fachkräfte unterschiedlichster Sparten eine vielversprechende Qualifikation. Ein Abschluss auf Meisterebene kann karrieretechnisch ein echter Türöffner sein und zu mehr Verantwortung führen. Trotz der rosigen Aussichten schadet es nicht, auch etwaige Alternativen zu kennen.

Indem man nicht nur an den Meister denkt, sondern offen für unterschiedlichste Weiterbildungen ist, sichert man sich eine große Auswahl und kann einem maßgeschneiderten Bildungsweg folgen. Beispielsweise die folgenden Optionen sind in diesem Zusammenhang zu nennen:

Abgesehen von diesen Weiterbildungsabschlüssen kommt vielleicht auch ein berufsbegleitendes Studium in Betracht. Mit dem Meister als berufliche Aufstiegsfortbildung ist heutzutage ein Studium ohne Abitur möglich. Man muss also nicht das Abitur nachholen, um auf die zunehmende Akademisierung zu reagieren, sondern kann aufbauend studieren.

Wie funktioniert ein Fernstudium zum Meister?

Abschlüsse auf Meisterebene genießen in Deutschland ein hohes Ansehen und sind wichtige Karrierebausteine. Dass man die betreffende Weiterbildung an einer renommierten Institution wie der HWK oder IHK absolviert, erscheint als Garant für einen anerkannten Abschluss. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, per Fernstudium Meister/in zu werden. Genau genommen handelt es sich dabei um Fernlehrgänge zur Vorbereitung auf die jeweilige Meisterprüfung.

Zumindest die Theorie wird per E-Learning vermittelt, während praktische Phasen trotz des Fernlernens nicht zu kurz kommen. Die theoretischen Kenntnisse und Kompetenzen werden aber mithilfe der folgenden Methoden vermittelt:

  • digitale Skripte
  • Chats
  • Foren
  • E-Mails
  • virtuelle Klassenzimmer
  • Online-Übungen
  • Lernvideos

Im Selbststudium rufen angehende Meister/innen die Inhalte flexibel ab und können ihren Lernalltag frei gestalten.

Warum bietet sich ein Fernstudium nach der Meister-Weiterbildung an?

Unabhängig davon, ob man den Meister per Fernlehrgang oder auf anderem Wege erlangt hat, sollte man sich danach nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern stattdessen das lebenslange Lernen verfolgen. Angesichts der Akademisierung liegt es nahe, anschließend zu studieren.

Dazu muss man nicht zwingend den Job an den Nagel hängen, sondern kann per Fernstudium berufsbegleitend studieren. Fernstudien erleben gegenwärtig einen regelrechten Boom und können nach dem Meister-Abschluss auch als Studium ohne Abitur in Angriff genommen werden.

Voraussetzungen für den Meister

Wer ein Meister werden möchte, muss je nach Bereich verschiedene Voraussetzungen erfüllen. So müssen die angehenden Meister eine abgeschlossene berufliche Ausbildung in ihrem Fach, sowie eine unterschiedlich lange Zeit an Berufspraxis nachweisen können.

Während man für die Prüfung zum Handwerksmeister eine erfolgreich abgelegte Gesellenprüfung in seinem Handwerk und drei Jahre Berufserfahrung benötigt, müssen Hauswirtschaftsmeister und Landwirtschaftsmeister eine bestandene Prüfung als Hauswirtschafter oder Landwirt und zwei Jahre berufliche Praxis bewältigt haben.

Achtung! Zwei Tipps aus der Redaktion

Wenn es um die Qualifizierung als Meister/in geht, muss man einige Punkte beachten und tut gut daran, sich intensiv vorzubereiten. Dazu gehört es unter anderem auch, hilfreiche Tipps anzunehmen. Die verschiedenen Meisterschulen sind für Interessierte wichtige Anlaufstellen, aber nie vollkommen unparteiisch.

Wer nach unabhängigen Empfehlungen und Ratschlägen sucht, ist unter anderem hier auf stzgd.de an der richtigen Adresse. Als Online-Portal rund um die Weiterbildung informiert stzgd.de anbieterunabhängig und unverbindlich. Erste Informationen rund um die Weiterbildung zum Meister sowie entsprechende Tipps können Interessierte hier erhalten.

Im Folgenden gibt es zwei wichtige Tipps aus unserer Redaktion, die angehenden Meisterinnen und Meistern helfen sollen. Schlussendlich handelt es sich allerdings um eine sehr individuelle Entscheidung, die wohl überlegt sein muss.

Zwischen dem Handwerksmeister und dem Industriemeister differenzieren!

Wenn es darum geht, per Weiterbildung Meister/in zu werden, muss man zunächst zwischen den verschiedenen Abschlüssen differenzieren, denn Meister ist nicht gleich Meister. In Deutschland existieren diverse Abschlüsse auf Meisterebene, so dass eine exakte Unterscheidung unerlässlich ist. Dies gilt insbesondere für die beiden führenden Meisterabschlüsse Industriemeister und Handwerksmeister.

Während der Industriemeister im industriell-technischen Bereich angesiedelt ist, widmet sich der Handwerksmeister einem mehr oder weniger traditionellen Handwerk. Es kommt also darauf an, in welchem Beruf man Meister/in werden möchte. In beiden Fällen qualifiziert man sich als Führungskraft für verantwortungsvolle Positionen in entsprechenden Betrieben oder einem eigenen Betrieb.

Meister-Weiterbildung ohne Berufsausbildung ins Auge fassen!

In den meisten Fällen ist die Weiterbildung zum Meister eine aufbauende Qualifikation für all diejenigen, die den betreffenden Beruf von der Pike auf erlernt haben und neben einer einschlägigen Berufsausbildung auch mehrere Berufsjahre nachweisen können.

Aber nicht jeder Lebenslauf verläuft vollkommen geradlinig, so dass es auch immer wieder vorkommt, dass Menschen ohne entsprechende Ausbildung einen Beruf ausüben und umfassende Kenntnisse und Kompetenzen erlangen. Wollen diese Meister ihres Fachs werden, müssen sie nicht unbedingt zuerst die Berufsausbildung nachholen.

In Anbetracht der Tatsache, dass sie bereits seit Jahren der betreffenden Tätigkeit nachgehen, wäre dies wohl auch unsinnig und würde keinem Kenntnisgewinn dienen. Aus diesem Grund ist es unter gegebenen Umständen interessant, Meister ohne Berufsausbildung zu werden.

Obwohl eigentlich eine einschlägige Berufsausbildung Voraussetzung für den Besuch der Meisterschule ist, gibt es Ausnahmeregelungen, die eine Ausbildung entbehrlich machen. Dazu muss man allerdings sehr berufserfahren sein, denn andernfalls ist eine Meister-Weiterbildung ausgeschlossen.

Grundsätzlich sollten sich Interessierte mit der jeweiligen Bildungseinrichtung in Verbindung setzen und um eine Zulassung zur Meisterprüfung ohne Berufsausbildung bemühen. Dabei darf man nicht vergessen, dass es sich stets um Ausnahmen von der Regel handelt.

Zuweilen besteht im Vorfeld aber auch die Möglichkeit, eine Externenprüfung abzulegen, um den Berufsabschluss zu erlangen. Dann kann man gewissermaßen eine einschlägige Ausbildung vorweisen und dürfte bei ausreichender Berufserfahrung keine Probleme haben, eine Meister-Weiterbildung zu absolvieren.


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