Unabhängiges Ratgeberportal

Weiterbildung Produktmanagement

Im Rahmen einer Weiterbildung Produktmanagement erschließen sich Berufserfahrene einen spannenden und wichtigen Tätigkeitsbereich, denn als Produktmanager/innen kümmern sie sich vor allem um die Produkte beziehungsweise Dienstleistungen des Unternehmens. Dass darin der Kern der Geschäftstätigkeit besteht, steht außer Frage und lässt Laien die Relevanz des Produktmanagements bereits erahnen. Fachliche Kompetenz ist hier somit das A und O, weshalb Interessierte an einer Laufbahn als Produktmanager/in kaum um eine einschlägige Weiterbildung herumkommen.

Die Notwendigkeit einer fundierten Produktmanagement-Weiterbildung liegt also mehr oder weniger auf der Hand. Entscheidend ist vielmehr, ob man ins Produktmanagement will und wie man sich eine entsprechende Karriere vorstellt. Zur besseren Orientierung gibt es im Folgenden detaillierte Informationen, so dass sich Interessierte ein genaues Bild machen können.

berufsqualifizierung

Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten im Bereich Produktmanagement

Zuerst kommt die Frage auf, welche Perspektiven das Produktmanagement bietet. Fachkräfte auf diesem Gebiet begleiten die Produkte beziehungsweise Dienstleistungen von der Planung über die Produktion und Kontrolle bis hin zum Vertrieb. Sie begleiten also den gesamten Lebenszyklus des Produkts und tragen durch gezielte Maßnahmen maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei.

Da Produkte und Dienstleistungen für jedes Unternehmen entscheidend sind, ergeben sich für Produktmanager/innen in sämtlichen Wirtschaftsbereichen spannende Beschäftigungsmöglichkeiten.

Wer sich für eine entsprechende Karriere interessiert, sollte allerdings um die typischen Einsatzbereiche wissen, die sich folgendermaßen zusammenfassen lassen:

  • Produktion
  • Qualitätssicherung
  • Marktanalyse
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Controlling
  • Produktoptimierung

GehaltDass Produktmanager/innen vielfach Schlüsselpositionen bekleiden, steht also außer Frage. Dass sich die Weiterbildung Produktmanagement auch im wahrsten Sinne des Wortes lohnt, zeigt sich anhand der Verdienstmöglichkeiten. Das durchschnittliche Gehalt liegt zwischen rund 36.000 Euro und 52.000 Euro brutto im Jahr und kann Interessierten zumindest einen ersten Eindruck von der Einkommenssituation im Produktmanagement verschaffen.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Produktmanagement

Angesichts der Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten fällt vielen Menschen die Entscheidung für eine Weiterbildung im Bereich Produktmanagement relativ leicht. Obgleich sie sich damit viel zumuten, stellen sie sich der Herausforderung und fiebern einer Laufbahn als Produktmanager/in entgegen. Grundsätzlich hat man dabei allerdings erst einmal die Qual der Wahl, denn es existieren unterschiedlichste Weiterbildungsmöglichkeiten im Segment des Produktmanagements.

Naheliegend ist die Weiterbildung zum Produktmanager, die allerdings zumeist mit einem anbietereigenen Abschluss endet. Folglich kann es je nach Bildungseinrichtung und Lehrgang gewisse Unterschiede geben. Es ist daher ratsam, die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten aus dem Bereich des Produktmanagements zu vergleichen.

In der Regel werden dabei jedoch die folgenden Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Marktanalyse
  • Wettbewerbsanalyse
  • Produktentwicklung
  • Produktstrategien
  • Marketing
  • Vertrieb
  • Markteinführung
  • Innovationsmanagement
  • Controlling
  • Produktoptimierung
  • Projektmanagement
  • Qualitätssicherung

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

Wer per Weiterbildung Produktmanager/in werden möchte, kann aus unterschiedlichsten Lehrgängen auswählen, so dass die Rahmenbedingungen mehr oder weniger stark variieren. Im Allgemeinen sollte man allerdings einen kaufmännischen Beruf erlernt und bereits einige einschlägige Berufserfahrungen gesammelt haben.

Formal kommen Produktmanager-Weiterbildungen dennoch oftmals ohne Voraussetzungen aus, weshalb Interessierte selbstkritisch vorgehen sollten, um sich ein Urteil über ihre Eignung zu bilden.

Aufgrund der unterschiedlichen Konzepte und Lehrgangsformen im Bereich der Produktmanagement-Weiterbildungen lassen sich kaum pauschale Aussagen zu der Dauer sowie den Kosten treffen. Hier ist mehr oder weniger alles möglich. Aus diesem Grund müssen angehende Produktmanager/innen einen gewissen Rechercheaufwand betreiben und bei verschiedenen Anbietern die Modalitäten der Qualifizierung in Erfahrung bringen.

Dazu können sie einen Beratungstermin vereinbaren oder auch erst einmal das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anfordern. Auf diese Art und Weise erhält man alle relevanten Informationen aus erster Hand und kann dann genau vergleichen, um schlussendlich die richtige Produktmanager-Weiterbildung zu finden.

Wo kann man Produktmanagement-Weiterbildungen absolvieren?

FragenWer nach der idealen Weiterbildung zum/zur Produktmanager/in sucht, sollte sich mit der Berufswahl absolut sicher sein. Außerdem muss man aber auch erst einmal den richtigen Anbieter finden. Dass diverse Institutionen Qualifizierungen auf dem Gebiet des Produktmanagements anbieten, sorgt zwar für eine große Auswahl, lässt die Weiterbildungssuche aber auch zu einer echten Herausforderung werden.

Grundsätzlich lohnt es sich, bei der IHK vorstellig zu werden, Fernschulen in Betracht zu ziehen und auch vor Ort ansässige Bildungseinrichtungen aus der Erwachsenenbildung zu kontaktieren.

Welche Alternativen gibt es zur Produktmanagement-Weiterbildung?

Obwohl vieles für eine Weiterbildung in Sachen Produktmanagement spricht, gibt es durchaus auch einige überlegenswerte Alternativen. So kann man anstelle des Produktmanagements beispielsweise einen der folgenden Bereiche fokussieren:

  • Projektmanagement
  • Markt- und Meinungsforschung
  • Prozessmanagement
  • Produktionstechnik
  • Vertriebsmanagement
  • Qualitätsmanagement

Außerdem kann es auch sinnvoll sein, auf die zunehmende Akademisierung zu reagieren und beispielsweise Produktmanagement zu studieren. Berufstätige müssen dazu noch nicht einmal ihren Job an den Nagel hängen, denn an immer mehr Hochschulen ist ein berufsbegleitendes Studium möglich.

Per Fernstudium, Abendstudium, Wochenendstudium oder anderweitigem Teilzeitstudium winkt so mit dem Bachelor oder Master ein akademischer Grad mit internationaler Anerkennung. Hier auf stzgd.de können sich Interessierte einen ersten Eindruck von ihren Möglichkeiten verschaffen.


Sie fanden diesen Beitrag hilfreich?
4.7/512 ratings