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Weiterbildung Moderation und Moderationstechniken

Wer bei einer Weiterbildung auf dem Gebiet der Moderation und Moderationstechniken automatisch an eine Qualifizierung als Showmaster denkt, sollte sich erst einmal eingehend mit der Moderation im Allgemeinen befassen. Dabei geht es längst nicht nur um die Präsentation von Sendungen und Shows im TV oder Radio. Dies kann man ohnehin nur bedingt lernen, denn bei einer solchen Moderation kommt es nicht nur auf die Technik, sondern vor allem auf Talent und Ausstrahlung an.

Nichtsdestotrotz kann sich eine Moderations-Weiterbildung in vielen Bereichen als überaus sinnvoll erweisen und ist folglich längst nicht nur in der Medienbranche relevant. Moderatoren werden auch in der Wirtschaft vielfach gebraucht und übernehmen dort beispielsweise die Präsentation von Ergebnissen sowie Ideen. Wer beispielsweise eine gehobene Position bekleidet, kommt immer wieder in Situationen, in denen er Meetings oder Präsentationen moderieren muss. Um sich bestmöglich für derartige Aufgaben zu wappnen, bietet sich eine Weiterbildung im Bereich Moderation an.berufsqualifizierung

Definition Moderation

Bevor sich Interessenten auf die Suche nach einer Moderations-Weiterbildung begeben, sollten sie erst einmal ergründen, worum es sich bei der Moderation überhaupt handelt. Viele Menschen haben vollkommen falsche Vorstellungen und denken ganz automatisch ans Show-Business. Grundsätzlich lässt sich die Moderation jedoch als kommunikatives Instrument definieren. Dabei geht es um den Austausch innerhalb von Teams sowie professionelle Präsentationstechniken. Entsprechende Kenntnisse werden vor allem in den folgenden Situationen gebraucht:

  • Mitarbeiterbesprechungen
  • Meetings
  • Arbeitsgruppen
  • Konferenzen
  • Produktpräsentationen
  • AG-Hauptversammlungen
  • Konfliktmanagement

Kenntnisse der Moderation sind dementsprechend nicht nur für Showmaster und alle anderen, die regelmäßig vor der Kamera stehen, überaus wichtig. Führungskräfte müssen mit fachlicher Kompetenz punkten können und ebenfalls über umfassende kommunikative Fähigkeiten verfügen. Wenn es um den Ausbau der sogenannten Soft Skills geht, ist man mit einer Moderations-Weiterbildung folglich bestens beraten.

Möglichkeiten der Weiterbildung zum/zur Moderator/in

Wenn es eine Weiterbildung zum Moderator sein soll, haben Interessenten mehr oder weniger die Qual der Wahl. Vornehmlich private Institute treten hier mit verschiedenen Workshops, Seminaren, Lehrgängen und Kursen in Erscheinung. Diese kann man im Bildungsurlaub, in Vollzeit, berufsbegleitend oder zuweilen sogar per Fernstudium absolvieren, so dass sich stets eine für die jeweilige Lebenssituation geeignete Lehrgangsform finden lässt. Je nach Schwerpunkt der Weiterbildung können die Inhalte zwar variieren, doch im Allgemeinen stehen stets die folgenden Themen auf dem Plan:

  • Grundlagen der ModerationWeiterbildung
  • Moderationskonzepte
  • Gruppendynamik
  • Kommunikationstechniken
  • Reflexion
  • Feedback
  • Konzeptentwicklung
  • Planungs- und Entwicklungsinstrumente
  • Moderationsmethoden
  • Gesprächsführung
  • Mediation

Der Umfang der Inhalte kann dabei sehr variabel ausfallen. Auch hinsichtlich der Dauer und Kosten gibt es zuweilen große Unterschiede. Wer Interesse an einer Weiterbildung zum Moderator hat, sollte sich aus diesem Grund im Vorfeld erst einmal einer umfassenden Recherche widmen und so verschiedene Fortbildungen miteinander vergleichen. Auf diese Art und Weise kann man sich einen ersten Überblick verschaffen und bei verschiedenen Anbietern das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anfordern, um anschließend die richtige Entscheidung treffen zu können.

Die Weiterbildung Systemische Moderation

Ein gutes Beispiel für die diversen Fortbildungen zum Moderator ist unter anderem die Weiterbildung Systemische Moderation. Die Ausbildung zum systemischen Moderator befasst sich schwerpunktmäßig mit der systemischen Beratung in Verbindung mit Moderationstechniken. Kennzeichnend für die systemische Beratung ist dabei, dass sie auf einzelne Individuen oder auch ganze Gruppen innerhalb eines sozialen Systems eingeht.

Systemische Moderatoren nehmen dementsprechend besondere Rücksicht auf das jeweilige soziale System, dem das Publikum angehört. Ein spezieller Aspekt ist hier die systemische Führung, die sämtliche Interaktionen ganzheitlich betrachtet. Im Zuge dessen kann es gleichermaßen um Mitarbeiter, Führungskräfte, Kunden, Lieferanten, den Markt oder auch die gesamte Gesellschaft gehen. Wer die Ausbildung Systemische Moderation erfolgreich abgeschlossen hat, kann folglich auf verschiedenen Ebenen aktiv werden.

Welche Zusatzqualifikationen lohnen sich als Weiterbildung in Sachen Moderation ganz besonders?

Moderator/in ist für viele Menschen ein absoluter Traumberuf, für den es allerdings keine geregelte Ausbildung gibt. Die bekannten Persönlichkeiten aus Funk und Fernsehen haben allerdings unterschiedlichste Lebensläufe, so dass sich die Frage nach der richtigen Qualifizierung stellt. In Ermangelung einer geregelten Ausbildung gibt es auch diverse Weiterbildungsmöglichkeiten.

Interessierte haben demnach die Qual der Wahl und tun sich mitunter schwer, die richtige Wahl zu treffen. Seminare zu verschiedenen Moderationstechniken sind hier ebenso wie journalistische Kurse in besonderem Maße hervorzuheben. Weiterhin sollte man wissen, dass einige Anbieter durchaus Moderatoren-Weiterbildungen bereithalten, die allerdings mit keiner anerkannten Ausbildung einhergehen.

Unabhängig davon, ob man nach einer Einstiegsmöglichkeit in die Moderation sucht oder seine Kompetenzen als Moderator/in ausbauen möchte, sind Zusatzqualifikationen in den folgenden Bereichen besonders lohnend und sinnvoll:

  • Journalismus
  • Moderationstechniken
  • Präsentationstechniken
  • Rhetorik
  • Gesprächsführung

Welche Vorteile bietet ein berufsbegleitendes Studium als Weiterbildung Moderation?

Wenn es um eine Weiterbildung in Sachen Moderation geht, ist ein einschlägiges Studium stets eine gute Wahl. Anders als bei Seminaren wird im Zuge dessen ein anerkannter Hochschulabschluss erworben, denn bei dem Bachelor und Master handelt es sich um akademische Grade, die seit dem Bologna-Prozess europaweit standardisiert sind.

Ein berufsbegleitendes Studium bietet außerdem noch den Vorteil, dass es parallel zum Job betrieben werden kann. Beispielsweise per Fernstudium oder Abendstudium kann man berufsbegleitend studieren und sich unter anderem einem der folgenden Fächer widmen:

  • Journalistik
  • Medienwissenschaft
  • Kommunikationswissenschaft

Wer sollte eine Weiterbildung im Bereich Moderation ins Auge fassen?

Die Kunst einer guten Moderation besteht darin, dass sie unterhaltsam und zugleich informativ ist. Gute Moderatoren lassen das Ganze leicht aussehen, so dass zuweilen der Eindruck entsteht, dass die Moderation für nahezu jedermann geeignet ist.

Dem ist aber keineswegs so, weshalb Interessenten ihre persönliche Eignung im Vorfeld einer Weiterbildung Moderation kritisch hinterfragen sollten. Dabei geht es nicht so sehr um formale Kriterien, sondern um die kommunikativen und rhetorischen Kompetenzen. Offenheit und Freude an Vorträgen vor anderen Menschen sollten ebenso wie Spontanität, Anpassungsfähigkeit und Schlagfertigkeit vorhanden sein.

Alternativen zur Moderations-Weiterbildung

In Anbetracht der Tatsache, dass kommunikative Kompetenzen beim Aufstieg auf der Karriereleiter eine essentielle Rolle spielen können, liegt es nahe, eine Weiterbildung zum Moderator in Angriff zu nehmen. Es existieren aber durchaus auch Alternativen, die ebenfalls infrage kommen und für eine umfangreichere Auswahl sorgen. Besonders interessant kann zuweilen eine Qualifizierung als Mediator sein, denn nicht selten kommt es zu Konflikten, die die Arbeit mitunter erheblich beeinträchtigen können.

In solchen Fällen ist ein funktionierendes Konfliktmanagement gefordert. Mediatoren sind hier die richtigen Ansprechpartner und können oftmals zwischen den Parteien vermitteln, so dass diese wieder zu einer gemeinsamen Basis finden. Eine solche Mediation kann gewissermaßen auch als Moderation in Erscheinung treten, da der Mediator das Gespräch der Konfliktparteien moderiert und so den Weg für eine einvernehmliche Lösung ebnet.


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