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Weiterbildung Allgemeinmedizin

Eine Weiterbildung im Bereich Allgemeinmedizin kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen und sich zudem an diverse Zielgruppen richten. Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten sorgen hier dafür, dass man sich der facettenreichen Allgemeinmedizin widmen und entsprechende Kenntnisse und Kompetenzen erlangen kann. Dabei sollte man allerdings nicht die erstbeste Qualifizierung in Angriff nehmen, sondern eine sorgfältige Auswahl treffen, schließlich geht es darum, die richtigen Weichen für die berufliche Zukunft zu stellen.

Eine medizinische Basisqualifikation ist zwar das A und O, doch karrieretechnisch sind regelmäßige Weiterbildungen allein schon wegen des lebenslangen Lernens fast schon ein Muss. Per Fernstudium, Abendkurs, Wochenendlehrgang oder auch Teilzeitkurs kann man nebenbei sein Know-How im Bereich Allgemeinmedizin ausbauen. Da es dabei auf zahlreiche Faktoren ankommt, lohnt es sich, vorab hier auf stzgd.de, dem Ratgeber-Portal in Sachen Weiterbildung, zu recherchieren.

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Allgemeinmedizin – Darum geht es

In Zusammenhang mit einer Weiterbildung im Bereich Allgemeinmedizin stellt sich immer wieder die Frage, worum es dabei überhaupt geht. Wichtig zu wissen ist hier, dass die Medizin in Deutschland in zahlreiche Fachgebiete unterteilt ist. Auch die Allgemeinmedizin ist eines dieser Fachgebiete der Medizin und widmet sich in erster Linie der medizinischen Grundversorgung. In der Allgemeinmedizin geht es also darum, als Hausarzt der erste ärztliche Ansprechpartner zu sein. Patienten wenden sich also zunächst an einen Allgemeinmediziner, der die hausärztliche Versorgung sicherstellt. Dort werden Patienten im Akutfall und auch langfristig versorgt, wobei ergänzende Überweisungen zu Fachärzten anderer Richtungen gegebenenfalls stattfinden.

Die Allgemeinmedizin kann somit als Dreh- und Angelpunkt der medizinischen Versorgung begriffen werden und ist die Basis des deutschen Gesundheitssystems. In Anbetracht der Tatsache, dass die Allgemeinmedizin auf eine dauerhafte Patient-Arzt-Beziehung setzt und im Bedarfsfall fachärztliche Kompetenzen mittels Überweisung sicherstellt, kann eine umfassende Grundversorgung von Patienten gewährleistet werden. Ohne eine fundierte Allgemeinmedizin wäre dies nicht möglich.

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Berufliche Perspektiven im Bereich Allgemeinmedizin

Auf dem Gebiet der Allgemeinmedizin denkt man in erster Linie an eine Karriere als Facharzt für Allgemeinmedizin. Dazu muss man erst einmal das klassische Medizinstudium erfolgreich absolvieren und dann die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin abschließen. Danach kann man als Allgemeinmediziner/in tätig werden und beispielsweise eine eigene Hausarztpraxis eröffnen. Auch in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen werden Allgemeinmediziner/innen stets gebraucht.

Neben Ärzten profitieren auch Heilpraktiker/innen von einer Weiterbildung Allgemeinmedizin. Nach der Qualifizierung als Heilpraktiker können sie so weitere Kenntnisse und Kompetenzen erlangen und sich auf diese Art und Weise das Rüstzeug dafür aneignen, den Patienten ganzheitlich zu behandeln. Zudem kann man beurteilen, ob gegebenenfalls der Hausarzt oder ein Facharzt hinzuzuziehen ist.

Da die Allgemeinmedizin die Basis der medizinischen Grundversorgung darstellt, bietet sie enormes Potenzial. Wer im medizinischen Bereich Karriere machen möchte, sollte unbedingt über eine entsprechende Qualifizierung nachdenken.

Weiterbildungsmöglichkeiten in Sachen Allgemeinmedizin

FragenDass Weiterbildungen auf dem Gebiet der Allgemeinmedizin überaus vielversprechend sein können, steht angesichts der beruflichen Perspektiven eigentlich außer Frage. Stattdessen stellt sich immer wieder die Frage, welche Weiterbildungsmöglichkeiten existieren und womit man schlussendlich die richtige Wahl trifft.

Aufgrund unterschiedlichster Voraussetzungen und Karrierepläne sind pauschale Empfehlungen mit Vorsicht zu genießen. Daher sollten Interessierte eher eine individuelle Recherche durchführen und sich einen Überblick über die allgemeinmedizinischen Weiterbildungsmöglichkeiten verschaffen.

Die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin

Wer Facharzt für Allgemeinmedizin werden möchte, muss zunächst Humanmedizin studieren und im Anschluss daran die Facharzt-Weiterbildung Allgemeinmedizin absolvieren. Diese dauert fünf Jahre und besteht aus verschiedenen Phasen, die in den folgenden Gebieten abzuleisten sind:

  • ambulante hausärztliche Versorgung (Allgemeinmedizin)
  • stationäre Akutversorgung (Innere Medizin)
  • andere Gebiete der unmittelbaren Patientenversorgung

Die Vielfalt der Facharzt-Weiterbildung Allgemeinmedizin stellt eine umfassende Qualifizierung angehender Allgemeinmediziner sicher. Diese erhalten Einblicke in verschiedene Bereiche und Ebenen der medizinischen Versorgung und sind dann bestens gerüstet für die alltäglichen Herausforderungen der Allgemeinmedizin.

Allgemeinmedizinische Weiterbildungen für Heilpraktiker/innen

Neben Humanmedizinern profitieren auch Heilpraktiker/innen enorm von einer Weiterbildung auf dem Gebiet der Allgemeinmedizin. Da sie den Menschen stets ganzheitlich betrachten, liegen allgemeinmedizinische Weiterbildungen hier besonders nahe. Als Heilpraktiker/in kann man an verschiedenen Seminaren, Lehrgängen und auch Kursen teilnehmen, die sich einzelnen Aspekten der Allgemeinmedizin widmen. Untersuchungstechniken, diagnostische Verfahren und auch die Grenzen der Heilpraxis können dabei ebenso wie diverse Aspekte der Heilkunde thematisiert werden.

Weitere Weiterbildungen in Sachen Allgemeinmedizin

WeiterbildungAllgemeinmedizinische Weiterbildungen sind zudem auch für Fachärzte für Allgemeinmedizin von großem Interesse. Im Zuge dessen ergibt sich die Gelegenheit, das vorhandene Wissen aufzufrischen, zu aktualisieren oder auch zu erweitern. Vielfach erscheint es reizvoll, eine ärztliche Fortbildung zu absolvieren, um eine Zusatzbezeichnung tragen zu dürfen. Dabei kann es beispielsweise um die Notfallmedizin oder Diabetologie gehen.

Ein berufsbegleitendes Studium in Sachen Gesundheitsmanagement kann ebenfalls eine Option sein und gewissermaßen als interessante Weiterbildung für Ärzte, Heilpraktiker und andere Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich betrachtet werden.

Achtung! Zwei Tipps aus der Redaktion

Dass es im Bereich der Allgemeinmedizin weder an Perspektiven noch an Weiterbildungsmöglichkeiten mangelt, wird bereits nach einer kurzen Recherche deutlich. Somit haben Interessierte die Qual der Wahl und wünschen sich oftmals Entscheidungshilfen.

Grundsätzlich muss man jedoch eine individuelle Entscheidung treffen und zu diesem Zweck einen gewissen Rechercheaufwand betreiben. Die folgenden Tipps aus der stzgd.de-Redaktion können dies zwar nicht ersetzen, aber zumindest etwas helfen.

Hinterfragen Sie Ihre Eignung für eine Weiterbildung Allgemeinmedizin!

Zunächst sollten Interessierte an einer Weiterbildung Allgemeinmedizin ihre Eignung hinterfragen. Neben den formalen Voraussetzungen für die Teilnahme an der betreffenden Qualifizierung ist auch die persönliche Eignung zu berücksichtigen. Umfassendes Interesse an der Medizin, Offenheit und die Bereitschaft zu intensiven Patient-Arzt-Beziehungen sind ein solides Fundament. Zudem muss man belastbar sein, um eine Weiterbildung nebenbei zu schaffen.

Halten Sie auch Ausschau nach Alternativen zu einer allgemeinmedizinischen Weiterbildung!

Eine allgemeinmedizinische Weiterbildung kann ohne Frage sehr reizvoll und wertvoll sein, doch es gibt auch Alternativen. Das Fernstudium Gesundheitsmanagement ist hier beispielsweise zu nennen. Mitunter lohnt es sich aber auch, eines der anderen Fachgebiete der Medizin ins Auge zu fassen und sich dementsprechend zu spezialisieren.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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