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Weiterbildung Pädagogik

Eine Weiterbildung im Bereich Pädagogik bietet sich ganz besonders für pädagogische Fachkräfte an, die ihre fachlichen Kompetenzen nachhaltig ausbauen und so ihr Profil schärfen wollen. Aber auch interessierte Laien, die sich beispielsweise im Rahmen der Erziehung ihrer eigenen Kinder mit pädagogischen Inhalten auseinandersetzen, können davon profitieren. Eine weitere Zielgruppe pädagogischer Weiterbildungen sind all diejenigen, die den Quereinstieg ins Sozialwesen schaffen wollen und zu diesem Zweck eine adäquate Qualifikation anstreben.

In all diesen Situationen bietet sich eine Pädagogik-Weiterbildung an. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, sich berufsbegleitend weiterzubilden. Auf diese Art und Weise lassen sich Fortbildung und Beruf optimal miteinander vereinbaren. Insbesondere im pädagogischen Bereich, in dem es zu einem großen Teil auf die Praxis ankommt, erweist sich eine Qualifizierung neben einer einschlägigen Tätigkeit als äußerst vorteilhaft.berufsqualifizierung

Weiterbildungsmöglichkeiten in der Pädagogik

Eine Zusatzqualifikation Pädagogik kann sich in vielen Bereichen bewähren und macht nicht nur in klassischen Sozialberufen Sinn. Fundierte Kenntnisse des menschlichen Lernverhaltens können beispielsweise auch im wirtschaftlichen Umfeld interessant sein. Folglich ist es nicht verwunderlich, dass spezielle Fortbildungen im Bereich Wirtschaftspädagogik angeboten werden. Dabei geht es vor allem um die betriebliche Aus- und Weiterbildung, die die Basis für qualifizierte Mitarbeiter schafft.

Unabhängig davon, ob man sich für die Wirtschaftspädagogik oder eine andere Fachrichtung entscheidet, kann man sich auf unterschiedliche Art und Weise fortbilden. Zur Auswahl stehen im Allgemeinen die folgenden Weiterbildungsformen:

  • Seminare
  • Abendkurse
  • Wochenendlehrgänge
  • berufsbegleitende Studiengänge

Die Weiterbildung Pflegepädagogik

Ein besonders zukunftsträchtiger und wichtiger Bereich innerhalb des Sozial- und Gesundheitswesens ist die Pflege. Aufgrund des demografischen Wandels wird der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften in den kommenden Jahren noch drastisch ansteigen. Darüber hinaus ergeben sich auch für Pflegepädagogen gute Aussichten. Wer beispielsweise bereits in der Altenpflege tätig ist und sich beruflich weiterentwickeln möchte, trifft mit einer Fortbildung auf dem Gebiet der Pflegepädagogik eine gute Wahl und kann diesbezüglich auf ein reichhaltiges Angebot zurückgreifen.

Zuweilen stellt sich in diesem Zusammenhang aber zunächst die Frage, womit sich die Pflegepädagogik konkret befasst. Der allgemeinen Definition entsprechend konzentriert sich die Pflegepädagogik der Qualifizierung von Fachkräften für die Alten- sowie Gesundheits- und Krankenpflege. Wer selbst einen entsprechenden Beruf ausübt und sein Wissen weitergeben möchte, kann aktiv etwas gegen den Pflegenotstand tun und im Rahmen der Pflegepädagogik-Weiterbildung die notwendigen Kenntnisse erlangen.

Die Weiterbildung Sozialpädagogik

Ein ebenfalls interessantes Gebiet der Pädagogik, das sich bestens für eine berufsbegleitende Fortbildung eignet, stellt die Sozialpädagogik dar. Wie der Name bereits aussagt, schlägt diese eine Brücke zwischen den Erziehungswissenschaften und den Sozialwissenschaften. Pädagogische Interventionen sind im Sozialwesen immer wieder gefordert, weshalb eine sozialpädagogische Qualifikation in zahlreichen Positionen nahezu unverzichtbar ist.

Als Sozialpädagoge kümmert man sich vor allem um junge Menschen und unterstützt diese bei der selbständigen Lebensgestaltung. Mehr Eigenverantwortung sowie eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben sind die erklärten Ziele der Sozialpädagogik, wobei die individuellen Möglichkeiten des Klienten dabei niemals außer Acht gelassen werden. Während einer Weiterbildung Sozialpädagogik befassen sich die Teilnehmer mit den Themen Bildung und Erziehung, wobei die sozialstaatliche Intervention die dritte Säule bildet und mindestens ebenso wichtig ist.

Weiterbildung Pädagogik als Fernstudium

WeiterbildungEine Weiterbildung auf dem Gebiet der Pädagogik kann zudem auch als Fernstudium daherkommen und zu einem anerkannten akademischen Abschluss führen. In Anbetracht der Tatsache, dass Führungspositionen auch im Gesundheits- und Sozialwesen immer häufiger einen Studienabschluss voraussetzen, erscheint es sehr sinnvoll, ein berufsbegleitendes Studium zumindest in Erwägung zu ziehen.

Fernstudiengänge erscheinen in diesem Zusammenhang besonders reizvoll, weil sie ein Höchstmaß an Flexibilität bieten, was vor allem Berufstätige sehr zu schätzen wissen dürften. Auf der Suche nach einem passenden Fernstudium sollte man die Angebote verschiedener Hochschulen sichten. Dabei kommen zumeist unter anderem die folgenden Studiengänge berufsbegleitend infrage:

  • Pädagogik der frühen Kindheit
  • Erziehungswissenschaften
  • Sozialpädagogik
  • Wirtschaftspädagogik
  • Pflegepädagogik
  • Rehabilitationspädagogik
  • Psychologie

Per Fernstudium Pädagogik zum Bachelor

Für all diejenigen, die bislang noch keinen Studienabschluss vorweisen können und diese Lücke nun berufsbegleitend schließen möchten, ist ein Bachelor-Fernstudium die perfekte Wahl. Man muss lediglich über das (Fach-)Abitur verfügen, um sich an der Hochschule für den Fernstudiengang einschreiben und so einen ersten berufsqualifizierenden und grundständigen akademischen Grad anzustreben. Das Bachelor-Fernstudium Pädagogik ist aber auch ohne Abitur möglich.

Beruflich Qualifizierte sowie Absolventen einer beruflichen Aufstiegsfortbildung können ebenfalls studieren. Mindestens sechs Semester, zumeist aber deutlich mehr Zeit, muss man für dieses Unterfangen einplanen.

Das Fernstudium Pädagogik mit Master-Abschluss

Wer den Bachelor bereits in der Tasche hat und zugleich mitten im Berufsleben steht, befindet sich oftmals in einer Zwickmühle. Einerseits kann und will man seinen Job nicht aufgeben, andererseits wäre ein postgraduales Aufbaustudium überaus vorteilhaft für die weitere berufliche Laufbahn. Das Master-Fernstudium Pädagogik bildet den perfekten Kompromiss und macht beides nebeneinander möglich.

Die Weiterbildung Berufspädagogik

Neben der Pflegepädagogik und der Sozialpädagogik ist auch die Berufspädagogik ein spannendes Terrain für pädagogische Weiterbildungen. Im Rahmen einer solchen Qualifizierung kann man geprüfte Berufspädagogin IHK beziehungsweise geprüfter Berufspädagoge IHK werden. Die Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer verleiht dieser Aufstiegsfortbildung einen offiziellen Charakter und sorgt dafür, dass sie problemlos anerkannt wird.

Auf der Suche nach einer gesetzlich geregelten Aufstiegsfortbildung auf dem Gebiet der Berufs- und Arbeitspädagogik liegt man mit der Qualifizierung als Berufspädagoge IHK folglich goldrichtig. Als solcher ist man Experte für die betriebliche Aus- und Weiterbildung und hat somit wesentlichen Anteil an der Qualifikation des beruflichen Nachwuchses.

Ausbildungsmöglichkeiten in der Pädagogik

Im Bereich der Pädagogik existieren nicht nur zahlreiche Weiterbildungen, durch die man sein berufliches Wissen auffrischen, aktualisieren oder auch erweitern kann, sondern auch diverse Ausbildungsmöglichkeiten. All diejenigen, die die Basis für eine interessante Laufbahn im Sozialwesen oder Bildungsbereich schaffen und dabei einen anerkannten Berufsabschluss erwerben möchten, sollten die folgenden Ausbildungsmöglichkeiten aus dem pädagogischen Bereich kennen und bei der Planung ihres individuellen Karrierewegs berücksichtigen:

  • Erzieher/in
  • Sozialassistent/in
  • Assistent/in im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Heilerziehungspfleger/in
  • Kinderpfleger/in

Welche Alternativen gibt es zur Weiterbildung Pädagogik?

Dass im Bereich der Pädagogik facettenreiche Qualifizierungsmöglichkeiten zur Auswahl stehen, steht außer Frage und sorgt auf den ersten Blick dafür, dass alle Interessierten fündig werden dürften. Zugleich sollten es diese aber dennoch nicht versäumen, auch etwaige Alternativen in Betracht zu ziehen. Nur so können sie sich einen umfassenden Überblick über die zur Auswahl stehenden Optionen verschaffen und die richtige Entscheidung treffen.

Insbesondere Weiterbildungen aus dem psychologischen Bereich oder dem Gesundheitswesen können interessante Alternativen zu pädagogischen und/oder sozialen Qualifizierungen sein, weil es trotz aller Unterschiede gewisse Parallelen gibt. So kann man beispielsweise Psychologie berufsbegleitend studieren oder auch den Heilpraktiker für Psychotherapie an der Abendschule in Angriff nehmen.

Welche Seminare eignen sich besonders für eine Pädagogik-Weiterbildung?

Soll es eine pädagogische Weiterbildung sein, kann man zwar mitunter auch ein IHK-Zertifikat anstreben, in erster Linie stehen hier aber unterschiedlichste Seminare aus dem Bereich der Pädagogik zur Auswahl.

Als Abendkurse, Workshops am Wochenende, Fernlehrgänge oder auch im Zuge eines Bildungsurlaubs kann man sich so beispielsweise den folgenden Seminarinhalten widmen und auf diese Art und Weise seine fachliche Kompetenz in Sachen Bildung ausbauen:

  • Berufspädagogik
  • Sprachentwicklung
  • Motorik
  • Musikpädagogik
  • Elementarpädagogik
  • Sonderpädagogik
  • Lerncoaching
  • Waldorfpädagogik
  • Frühpädagogik
  • Interkulturelle Kompetenz

Welche pädagogische Weiterbildung eignet sich für Quereinsteiger/innen?

Seminare und anderweitige Weiterbildungen auf dem Gebiet der Pädagogik richten sich in erster Linie an Fachkräfte aus dem Erziehungswesen oder sozialen Bereich. Wer jedoch aus einem vollkommen anderen Berufsfeld kommt, kann durch die richtige Weiterbildung durchaus Fuß fassen und sich so im pädagogischen Bereich, der gegenwärtig händeringend nach geeignetem Personal sucht, etablieren.

Spezielle Weiterbildungen für Quereinsteiger/innen sehen oftmals eine Einführung in die Grundlagen der Pädagogik vor oder gehen auch mit einer Vorbereitung auf die Externenprüfung als Erzieher/in einher. Insbesondere Letzteres schafft die Basis für einen wirkungsvollen Umstieg und erinnert durchaus an eine Umschulung zur pädagogischen Fachkraft.

Die berufsbegleitende Erzieherausbildung

Im Vorfeld von pädagogischen Weiterbildungen sollte stets eine entsprechende Grundqualifizierung stattfinden. Die Ausbildung zum Erzieher beziehungsweise zur Erzieherin steht hier an erster Stelle und eignet sich bestens als Basis für den Einstieg ins Erziehungswesen. Die schulische Erzieherausbildung in Vollzeit lässt sich allerdings nicht mit jeder Lebenssituation vereinbaren. Das bedeutet aber nicht, dass Interessierte grundsätzlich davon Abstand nehmen müssen, denn mittlerweile gibt es auch die berufsbegleitende Ausbildung.

Die berufsbegleitende Erzieherausbildung ist noch relativ jung, setzt aber auf das altbewährte Konzept der dualen Berufsausbildung. Die Auszubildenden lernen praxisintegriert und sammeln so während der Ausbildungszeit wertvolle Erfahrungen in der Pädagogik.

Zugleich streben sie den Abschluss als staatlich anerkannte Erzieher/innen an, wodurch sich eine überaus vielversprechende Qualifizierung ergibt. Zudem müssen sie nicht nur die Schulbank drücken, sondern können in den Beruf eintauchen und bereits erstes Geld verdienen.

Die pädagogische Ausbildung als Grundlage für weitere Qualifikationen

Wenn es um höhere Qualifikationen auf dem Gebiet der Pädagogik geht, bedarf es einer passenden Weiterbildung. Um diese erfolgreich absolvieren zu können, sollte man über eine einschlägige Ausbildung verfügen und zudem im Sozialwesen erfahren sein. So verfügt man über eine solide Basis, auf der man zugunsten des Aufstiegs auf der Karriereleiter aufbauen kann.

Pädagogische Weiterbildung für Quereinsteiger

Pädagogische Weiterbildungen ergänzen in der Regel die vorhandene Ausbildung und bauen zudem auf umfassenden Erfahrungen aus der Praxis auf. Quereinsteiger/innen gewinnen so den Eindruck, sie hätten ohne einschlägige Vorbildung keine Chance.

Dem ist allerdings nicht so, denn in Deutschland besteht ein akuter Personalmangel im pädagogischen Bereich. Dadurch öffnet sich das Erziehungswesen zunehmend für Seiteneinsteiger/innen. Eine pädagogische Weiterbildung für Quereinsteiger/innen macht folglich Sinn und vermittelt Fachfremden zumindest die essentiellen Grundlagen der Pädagogik.

Anbieter von Pädagogik-Weiterbildungen

Wer sich die Frage stellt, wo pädagogische Weiterbildungen angeboten werden, sollte sich mit den betreffenden Anbietern befassen. Dass in Berlin, Hamburg, München, Köln sowie ganz Deutschland Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen, steht schließlich außer Frage.

Es geht folglich vielmehr darum, welche Bildungseinrichtungen für die gewünschte Qualifizierung in Betracht kommen. Dabei kommt es in besonderem Maße darauf an, welche Weiterbildung und welcher Abschluss angestrebt wird.

Im Allgemeinen lassen sich die Anbieter von Pädagogik-Weiterbildungen folgendermaßen zusammenfassen:

  • private Institute
  • Fachschulen
  • Akademien
  • Fernschulen
  • Hochschulen

Per Weiterbildung von der Pädagogik in die Wirtschaft

Pädagogische Fachkräfte werden im Sozialwesen dringend gebraucht und haben wesentlichen Anteil an der Erziehung und Förderung von Kindern und Jugendlichen.

Wer aus der Pädagogik kommt und sich beruflich verändern möchte, ohne alle vorhandenen Kenntnisse und Kompetenzen über Bord werfen und noch einmal von vorne beginnen zu müssen, sieht von einer Umschulung ab und hat mitunter den Wunsch, per Weiterbildung in die Wirtschaft zu wechseln.

Dies ist keineswegs Utopie, sondern durchaus möglich. Beispielsweise im Personalwesen können sich Pädagogen gut einbringen, sofern sie zusätzlich zu ihrer pädagogischen Qualifikation eine kaufmännische Weiterbildung absolvieren.

Die verschiedenen Methoden der Pädagogik

Wer sich näher mit der Pädagogik befasst und beispielsweise eine Weiterbildung anstrebt, sollte nicht nur die verschiedenen Qualifizierungen kennen, sondern sich auch intensiv mit der Pädagogik befassen.

Eine Analyse der gängigen Methoden sollte im Zuge dessen stattfinden. Grundsätzlich sind hier unter anderem die folgenden pädagogischen Methoden und Ansätze zu nennen:

  • Individualpädagogik
  • Situationsansatz
  • Tanzpädagogik
  • Reggio-Pädagogik
  • Offene Arbeit
  • Montessoripädagogik

Die Anerkennung pädagogischer Weiterbildungen

Unabhängig davon, auf welche Art und Weise man sich im pädagogischen Bereich weiterbildet, spielt die Anerkennung des Abschlusses eine wichtige Rolle.

Nur wenn die Qualifikation anerkannt wird, kann sie ihr Potenzial als Karrierebaustein entfalten und zum ersehnten Aufstieg führen. Interessierte sollten daher auf staatliche Abschlüsse, IHK-Zertifikate und akademische Grade setzen, um weiter voranzukommen.

Checkliste für die pädagogische Planung

Die pädagogische Planung gehört zu den zentralen Aufgaben von Führungskräften in der Pädagogik.

Wer eine entsprechende Weiterbildung absolviert, muss sich also mit der Konzeption von pädagogischen Konzepten befassen und kann die folgende Checkliste als Leitfaden nutzen:

  • Ziele – Lernziel und Inhalte des Bildungskonzepts
  • Zielgruppe – Altersgruppe und besondere Bedürfnisse
  • Materialien – Einsatz von Lernmaterialien
  • Methoden – Auswahl der pädagogischen Methoden

Achtung! Tipp der Redaktion

Qualifizierungen aus dem pädagogischen Bereich stehen in großer Zahl zur Auswahl und machen es Interessierten schwer, sich zu entscheiden.

Wer den Quereinstieg schaffen oder auf der Karriereleiter aufsteigen möchte, sollte allerdings einiges bedenken und den folgenden Tipp aus unserer Redaktion berücksichtigen.

Sammeln Sie praktische Erfahrungen im Erziehungswesen!

Der akute Mangel an pädagogischen Fachkräften wird immer wieder thematisiert und beschert vielen Menschen exzellente Karrierechancen.

Wer daher mithilfe einer pädagogischen Qualifizierung den Quereinstieg angehen möchte, sollte allerdings daran denken, dass ein Job im Erziehungswesen kein Zuckerschlecken ist. Interessierte sollten daher erste Erfahrungen im pädagogischen Bereich sammeln und beispielsweise ein Praktikum absolvieren, bevor sie sich für eine entsprechende Laufbahn entscheiden.


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