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Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierungen sind zahlreiche neue Berufsfelder entstanden, so dass sich in nahezu allen Branchen innovative IT-Karrieren ergeben können. In den vergangenen Jahren hat der Datenschutz mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Skandale und entsprechende Verordnungen haben immer wieder für Schlagzeilen gesorgt und die Bevölkerung sensibilisiert. Auch Unternehmen müssen hier reagieren und zur Umsetzung der Richtlinien bestimmte Maßnahmen ergreifen. Hier kommen typischerweise Datenschutzbeauftragte als versierte Fachkräfte zum Einsatz. Wer sich der Bedeutung des Datenschutzes bewusst ist und die zunehmende Relevanz karrieretechnisch nutzen möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten tun. Zunächst sollten aber die Rahmenbedingungen der Qualifizierung sowie die beruflichen Perspektiven ergründet werden, denn dabei handelt es sich um die Basis für die Entscheidung, ob man die Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten tatsächlich in Angriff nimmt oder nicht.berufsqualifizierung

Berufsbild Datenschutzbeauftragter

Datenschutzbeauftragte kümmern sich in erster Linie um die Umsetzung des Datenschutzes und sind entweder Mitarbeiter/innen des Unternehmens beziehungsweise der Organisation oder als externe Datenschutzbeauftragte tätig. Grundsätzlich können Datenschutzbeauftragte auf behördlicher, kirchlicher oder auch betrieblicher Ebene zum Einsatz kommen und bringen dann stets ihre fachliche Kompetenz in Sachen Datenschutz ein. Fachkunde und Zuverlässigkeit sind die zentralen Säulen dieses Berufes und versetzen Datenschutzbeauftragte in die Lage, ihren Beruf adäquat auszuüben. Dass der Schutz sensibler Daten im privaten und auch betrieblichen Umfeld von großer Bedeutung ist, steht außer Frage. Die konkreten Aufgaben und Tätigkeiten von Datenschutzbeauftragten geben Laien aber dennoch Rätsel auf. Zumindest diejenigen, die sich dementsprechend beruflich umorientieren möchten, sollten das Berufsbild jedoch kennen und wissen, worauf sie sich einlassen.

Basierend auf den gesetzlichen Bestimmungen und internen Vorschriften hinterfragen Datenschutzbeauftragte unter anderem die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten. Zudem übernehmen sie die Kontrolle betrieblicher Abläufe unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes. Eine kompetente Beratung der Geschäftsleitung hinsichtlich der adäquaten Umsetzung des Datenschutzes ist ebenfalls eine wesentliche Aufgabe eines jeden Datenschutzbeauftragten.

Die Verdienstmöglichkeiten als Datenschutzbeauftragter

GehaltAngesichts der Tatsache, dass Daten als das neue Gold betrachtet werden und einen sensiblen Umgang erfordern, während sie zugleich in immer größerem Umfang erhoben werden, ergeben sich für qualifizierte Datenschutzbeauftragte facettenreiche Berufschancen. In den kommenden Jahren dürften die Aussichten für Datenschutzbeauftragte noch besser werden. Es stellt sich allerdings auch die Frage nach den Verdienstmöglichkeiten. Je nach Einsatzbereich, Qualifikation und Erfahrung kann es hier große Differenzen geben, weshalb pauschale Angaben wenig zielführend sind. All diejenigen, die eine Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten ins Auge fassen, möchten aber dennoch gerne wissen, welches Einkommen sie erwartet. Zur Orientierung hilft hier das durchschnittliche Gehalt von 36.000 Euro bis 48.000 Euro brutto im Jahr weiter.

Per Weiterbildung Datenschutzbeauftragte/r werden

Wer Gefallen an einer Tätigkeit als Datenschutzbeauftragte/r findet, muss nicht nur eine angemessene Zuverlässigkeit an den Tag legen, sondern auch über fachliche Kompetenz verfügen. Im Rahmen einer Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten kann man diese erlangen und sich so für eine Position als Verantwortlicher für den Datenschutz qualifizieren. Entsprechende Lehrgänge und Seminare werden von unterschiedlichen Anbietern offeriert. Unter anderem beim TÜV, der DEKRA sowie der IHK kann man fündig werden und im Zuge einer Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten Fachwissen in den folgenden Bereichen erlangen:

  • Datenschutzanforderungen
  • Datenschutzorganisation
  • Datenschutzmanagement
  • Rechtliche Grundlagen des Datenschutzes
  • Datensicherheit
  • Betrieblicher Datenschutz
  • Beschäftigtendatenschutz

Voraussetzungen

FragenBestimmte Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten existieren im Allgemeinen nicht, was aber nicht bedeutet, dass es nicht doch Bedingungen seitens der Anbieter geben kann. Grundsätzlich steht die Qualifizierung aber allen offen, die sich zum Datenschutzbeauftragen weiterbilden lassen möchten. Auch diejenigen, die bereits entsprechende Aufgaben wahrnehmen und sich nun die notwendige Fachkompetenz nachträglich aneignen möchten, liegen mit einer Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten goldrichtig. Mitunter haben sogar Laien Interesse an dieser Qualifizierung und nutzen die Gelegenheit, sich eingehend mit dem topaktuellen Thema Datenschutz auseinanderzusetzen.

Dauer

Die Qualifizierung als Datenschutzbeauftragte/r vermittelt zwar umfassende Kenntnisse und Kompetenzen, der zeitliche Rahmen der Weiterbildung hält sich aber dennoch in Grenzen. Innerhalb weniger Tage kann man das Zertifikat des betreffenden Anbieters erlangen und sich so neue Perspektiven erarbeiten. In Teilzeit oder per Fernkurs kann es allerdings etwas länger dauern, wobei die Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten nie besonders langwierig daherkommt.

Kosten

Dass mit der Weiterbildung in Sachen Datenschutz auch ein finanzieller Aufwand verbunden ist, bleibt nicht aus. Folglich ist es ratsam, sich vorab mit den Kosten auseinanderzusetzen und die Finanzierung der Qualifizierung abzuklären. Je nach Anbieter und Lehrgang können die Gebühren durchaus variieren, weshalb ein Vergleich empfehlenswert ist. Im Allgemeinen kann man mit 500 Euro bis 4.000 Euro rechnen.

Nicht zuletzt die Spannweite der Kosten zeigt, wie wichtig es ist, sich im Vorfeld ein genaues Bild von der Weiterbildung zum Datenschutzbeauftragten zu machen. Hier hilft es, das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anzufordern.


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