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Weiterbildung Hausmeister

Wenn es um eine Hausmeister-Weiterbildung geht, muss man grundsätzlich zwischen Qualifizierungsmaßnahmen zum Hausmeister und Fortbildungsmöglichkeiten für Hauswarte differenzieren. Dies erweist sich zuweilen als gar nicht so einfach, denn es gibt keine anerkannte Ausbildung in diesem Bereich.

Dementsprechend kann grundsätzlich jeder als Hauswart tätig werden. Folglich stellt sich mitunter die Frage, ob eine Aus- oder Weiterbildung überhaupt erforderlich ist. Dies kann man ganz klar bejahen, denn Haustechniker sind essentiell für eine adäquate Immobilienbetreuung und müssen unterschiedlichste Aufgaben erfüllen. All dies ist nur möglich, wenn entsprechende Qualifikationen vorhanden sind.berufsqualifizierung

Per Weiterbildung Hausmeister werden

Obgleich keine geschützte Berufsbezeichnung existiert, ist es durchaus möglich, per Weiterbildung Hausmeister zu werden. Vielfach werden zwar noch absolute Quereinsteiger eingestellt, die lediglich über eine handwerkliche Ausbildung verfügen, doch der Bereich befindet sich gegenwärtig im Wandel. Immer häufiger stößt man auf Lehrgänge und Seminare, die als Basisausbildung für angehende Haustechniker/innen dienen sollen. Ob eine vorherige Ausbildung vorausgesetzt wird, hängt vom jeweiligen Kurs ab. Dies gilt ebenfalls für die Anerkennung des Abschlusses.

Weiterbildung zum Technischen Hausmeister

Besonders vielversprechend kann mitunter die Weiterbildung zum Technischen Hausmeister sein. Je nach Anbieter erwirbt man gleichzeitig die Qualifikation als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten und beschäftigt sich unter anderem mit der Klima-, Brandschutz-, Energieversorgungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Heizungstechnik. In vielen Fällen setzt diese Weiterbildung zum Hauswart eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk voraus und dient folglich vor allem zur Erweiterung der vorhandenen Kompetenzen, damit die Absolventen den facettenreichen Aufgaben in der Haustechnik gerecht werden können.

Qualifizierung als Fachkraft für Gebäudetechnik und Hausmeisterdienste

Die Fortbildung zur Fachkraft für Gebäudetechnik und Hausmeisterdienste kann ebenfalls eine interessante Einstiegsqualifikation für angehende Hauswarte sein. Zumeist richten sich derartige Angebote an absolute Seiteneinsteiger, die lediglich handwerkliches Geschick und Interesse an einer Tätigkeit als Hauswart mitbringen sollten.

Weiterbildung für Hausmeister

WeiterbildungAll diejenigen, die als Hauswart beziehungsweise Hauswart/in tätig sind, sollten sich vor Augen führen, dass sie durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen durchaus auf der Karriereleiter aufsteigen können. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die Bezeichnung Hauswart nicht geschützt ist, erweist sich eine anerkannte Weiterbildung als überaus sinnvoll.

In diesem Zusammenhang ist es ratsam, zunächst ausführlich zu recherchieren und gegebenenfalls das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anzufordern, um sich ein genaues Bild machen zu können. Die vielfältigen Aufgabenbereiche eines Hauswarts sorgen zudem dafür, dass auch einzelne Seminare und Lehrgänge zu speziellen Themen durchaus interessant sein können. So kann es sich beispielsweise lohnen, die Qualifikation als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten zu erwerben.

Die Fortbildung zum/zur Fachwirt/in für Facility Management

Über eine Prüfung an der Handwerkskammer kann man die Qualifikation als Fachwirt/in für Facility Management erlangen. Im Zuge der Fortbildung werden ökonomische und technische Belange gleichermaßen behandelt, wodurch erfolgreiche Absolventen über breit gefächerte Kompetenzen verfügen und auch Führungsaufgaben übernehmen können.

Akademisches Fernstudium für Hausmeister

Auf den ersten Blick erscheint es mitunter unangebracht, über ein akademisches Fernstudium als Weiterbildung für Haustechniker nachzudenken, dem ist jedoch keineswegs so. Hauswarte sind längst nicht mehr nur Mädchen für alles und müssen dafür sorgen, dass alles sauber und ordentlich ist. Im Laufe der Zeit hat sich das Berufsbild hin zum Facility Manager gewandelt. Hausmeister/innen werden im beruflichen Alltag vielfach gefordert und müssen handwerkliches Geschick ebenso wie administrative Kompetenzen an den Tag legen.

Insbesondere in größeren Immobiliengesellschaften und -verwaltungen geht man angesichts des großen Verantwortungsbereichs zunehmend dazu über, Akademiker bei der Besetzung entsprechender Führungspositionen zu bevorzugen. Wer sich vom einfachen Hauswart hocharbeiten möchte, dürfte von einem berufsbegleitenden Fernstudium mit dem Ziel Bachelor oder Master nachhaltig profitieren können. Infrage kommen dabei unter anderem die folgenden Studiengänge:

  • Facility Management
  • Gebäudemanagement
  • Immobilienverwaltung

Kann man per Weiterbildung Hausmeister/in werden?

Hausmeister ist einerseits eine gebräuchliche Berufsbezeichnung, andererseits aber kein offizieller Berufsabschluss. Wer eine Tätigkeit als Hausmeister/in übernehmen möchte, muss sich also fragen, wie man Hausmeister wird. Eine Weiterbildung kann dazu gut geeignet sein und baut auf der vorhandenen Vorbildung auf, die idealerweise aus einer handwerklichen Ausbildung besteht. Mehrjährige Berufserfahrung sollte ebenfalls vorhanden sein.

Unter diesen Voraussetzungen kann man eine Weiterbildung zum Hausmeister in Angriff nehmen. Dabei ist aber zu bedenken, dass es keine einheitlichen Standards gibt und folglich große Unterschiede zwischen den einzelnen Hausmeister-Weiterbildungen existieren können.

Welche Zusatzqualifikationen lohnen sich als Hausmeister-Weiterbildung ganz besonders?

Grundsätzlich ist es durchaus denkbar, dass Handwerker ohne Weiterbildung einen Hausmeisterjob übernehmen. Der Idealfall ist dies allerdings nicht, denn Hausmeister begegnen im beruflichen Alltag unterschiedlichsten Aufgaben und sind zudem auch im Bereich Organisation und Verwaltung gefragt.

Eine handwerkliche Ausbildung kann dieses breite Spektrum kaum abdecken, weshalb Zusatzqualifizierungen dringend anzuraten sind. Seminare zu einzelnen technischen, organisatorischen oder handwerklichen Themen sind immer eine gute Sache und helfen Hausmeistern weiter.

Wenn es um eine Hausmeister-Weiterbildung geht, sind allerdings vor allem die folgenden Weiterbildungen hervorzuheben:

  • Hauswart/in
  • Haustechniker/in
  • Fachkraft für Gebäudetechnik
  • Techniker/in Fachrichtung Gebäudesystemtechnik
  • Fachmann/-frau für Gebäudebewirtschaftung

Darüber hinaus existieren mittlerweile sogar einschlägige Studiengänge. Selbst per Fernstudium kann man heutzutage Facility-Management oder Gebäudetechnik studieren. Das Klischee, dass eine Hausmeistertätigkeit vor allem für ungelernte Kräfte in Betracht kommt, stimmt demnach in keiner Weise.

Wo werden Hausmeister-Weiterbildungen angeboten?

Unabhängig davon, ob ein Hausmeister-Studium berufsbegleitend oder in Vollzeit absolviert wird, findet dieses stets an einer Hochschule statt. Weiterbildungen für Hausmeister können dahingegen an Fachschulen, Fernschulen oder anderen Bildungseinrichtungen stattfinden.

Die Auswahl an möglichen Anbietern ist folglich groß und hängt im Wesentlichen von der bevorzugten Lehrgangsform sowie dem angestrebten Qualifikationsziel ab.

Studienmöglichkeiten im Bereich der Haustechnik

Viele Menschen glauben, Hausmeister sei ein Job für ungelernte Kräfte. Es ist zwar zutreffend, dass es keine allgemein geregelte Ausbildung gibt. Aber der Anspruch an Haustechniker ist dennoch hoch. Zudem geht auch die zunehmende Akademisierung nicht spurlos an ihnen vorbei.

Es liegt somit nahe, das eine oder andere Studium ins Auge zu fassen. Besonders spannend erscheint ein berufsbegleitendes Studium neben der Hausmeistertätigkeit. Per Fernstudium, Abendstudium oder anderweitigem Teilzeitstudium winkt der Bachelor oder Master in beispielsweise einem der folgenden Fächer:

  • Facility Management
  • Gebäudetechnik
  • Technisches Gebäudemanagement
  • Baubetriebswirtschaft
  • Immobilienwirtschaft
  • Gebäudeenergietechnik

Die Anerkennung als Hausmeister/in

Menschen, die eine Hausmeister-Weiterbildung ins Auge fassen und darin ihre Chance für einen beruflichen Neuanfang sehen, hinterfragen regelmäßig deren Anerkennung. Dabei sollten sie wissen, dass Hausmeister/in kein anerkannter Berufsabschluss, sondern lediglich eine Tätigkeitsbeschreibung ist.

Um als Hausmeister/in anerkannt zu werden, sollte man daher die Qualifizierung bei einem renommierten Anbieter absolvieren. Darüber hinaus sollte man eine abgeschlossene Ausbildung im handwerklichen oder technischen Bereich vorweisen können. Umfassende Berufserfahrungen sind ein weiterer Pluspunkt, der der Anerkennung sehr zuträglich ist.

Anforderungen an Hausmeister/innen

Im Beruf des Hausmeisters beziehungsweise der Hausmeisterin kommt es nicht so sehr auf den Abschluss, sondern vielmehr auf die fachlichen Kenntnisse und Kompetenzen an.

Wer sich dessen bewusst ist, erkennt schnell, dass Weiterbildungsmaßnahmen hier zwar überaus sinnvoll sein, aber nicht die persönliche Eignung ersetzen können.

Die Anforderungen an Hausmeister/innen lassen sich schließlich folgendermaßen zusammenfassen:

  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • Improvisationstalent
  • Einsatzbereitschaft
  • Flexibilität
  • Anpassungsfähigkeit

Wer diese Anforderungen erfüllt und zudem eine einschlägige Ausbildung sowie weitere Qualifizierungen vorweisen kann, ist bestens als Hausmeister/in geeignet.

Fördermöglichkeiten für Hausmeister-Qualifizierungen

Hausmeister/innen, die sich im Sinne des lebenslangen Lernens weiterbilden, dürfen nicht nur die daraus resultierenden Chancen sehen, sondern müssen auch den anfallenden Kosten Beachtung schenken.

Gegebenenfalls sollten sie nach Fördermöglichkeiten Ausschau halten und beispielsweise an die folgenden Optionen denken:

  • Bildungsgutschein
  • Aufstiegs-BAföG
  • Bildungsprämie
  • Bildungsscheck
  • Aufstiegsstipendium
  • Weiterbildungsstipendium

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Wenn es um eine Qualifizierung als Haustechniker/in geht, ergeben sich auf den ersten Blick unzählige Möglichkeiten. Hier den Überblick zu behalten, erscheint unmöglich. Daher ist es wichtig, dass angehende Haustechniker wissen, auf welche Qualifikationen es schlussendlich ankommt.

Der folgende Tipp aus unserer Redaktion soll einen Beitrag zu mehr Klarheit leisten und auf diese Art und Weise angehenden Haustechnikern auf die Sprünge helfen.

Nehmen Sie Kontakt zu Unternehmen auf und lesen Sie Stellenanzeigen!

Angehende Haustechniker/innen sollten sich vor der Wahl einer Weiterbildung mit dem Stellenmarkt befassen. Indem sie unternehmen kontaktieren und Stellenanzeigen lesen, gewinnen sie einen Eindruck von den verlangten Kenntnissen und Kompetenzen.

Unter Berücksichtigung ihrer vorhandenen Vorbildung können sie dann die richtige Qualifizierung auswählen und sich für einen Job als Haustechniker/in rüsten.


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