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Weiterbildung Öffentlicher Dienst

Wenn es um eine Weiterbildung im öffentlichen Dienst geht, eröffnet sich Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst eine große Auswahl an unterschiedlichen Qualifizierungen. Der ausgeübte Beruf sowie der jeweilige Einsatzbereich sind dabei in erster Linie entscheidend. Für einen Beamten der Finanzverwaltung macht es beispielsweise wenig Sinn, sich auf dem Gebiet Baurecht weiterzubilden. Es kommt also stets darauf an, für welche staatliche Einrichtung man tätig ist oder werden möchte. Die richtige Weiterbildung kann so den Weg für eine erfolgreiche Laufbahn im Staatsdienst ebnen.berufsqualifizierung

Tätigkeitsfelder und Gehalt im öffentlichen Dienst

Der öffentliche Dienst kann auch als Staatsdienst bezeichnet werden und fasst die Gesamtheit der staatlichen Einrichtungen zusammen, die zumindest im weitesten Sinne der Verwaltung des Staates sowie den Dienstleistungen des Staates dienen. Behörden und Ämter treten in diesem Zusammenhang als Organe der betreffenden Körperschaft in Erscheinung und sind jeweils für einzelne Teilbereiche zuständig. Anhand der allgemeinen Behördenstruktur werden die Tätigkeitsfelder von Beamten und Angestellten deutlich. So ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung. Neben dem gesamten Staatssektor sind auch alle weiteren öffentlichen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes. Soldaten, Beamte, Angestellte und Richter bilden hier das Personal.

Die enorme Vielzahl an Behörden, Ämtern und öffentlichen Einrichtungen sowie die diversen unterschiedlichen Tätigkeiten machen es vollkommen unmöglich, pauschale Angaben zum Gehalt im Staatsdienst zu machen. Der ausgeübte Beruf sowie die Laufbahngruppe bei Beamten sind entscheidende Faktoren für die jeweiligen Verdienstmöglichkeiten. Ein Beamter im gehobenen nichttechnischen Dienst verdient so im Allgemeinen zwischen 30.000 Euro und 54.000 Euro brutto im Jahr. Im Gegensatz dazu können Verwaltungsfachangestellte mit einem durchschnittlichen Gehalt zwischen 21.500 Euro und 42.000 Euro brutto rechnen.

Weiterbildungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst

WeiterbildungDie Laufbahnen im öffentlichen Dienst folgen stets genauen Vorgaben, so dass sich oftmals die Notwendigkeit einer qualifizierten Weiterbildung zeigt, wenn man sich weiterentwickeln und auf der Karriereleiter aufsteigen will. Welche Optionen konkret infrage kommen, ergibt sich aus der jeweiligen Ausgangsposition. Über eine entsprechende Weiterbildung kann eine Verwaltungsfachangestellte beispielsweise Verwaltungsfachwirtin werden und sich auf diese Art und Weise für gehobene Positionen qualifizieren.

Weiterbildung im gehobenen Dienst

Der gehobene Dienst, bei dem es sich um eine Laufbahngruppe des Beamtenrechts der Bundesrepublik Deutschland handelt, lässt sich in den gehobenen nichttechnischen Dienst (beispielsweise Verwaltungsdienst) und den gehobenen technischen Dienst (unter anderem Feuerwehr) unterteilen. Das Aufgabenspektrum der Beamten im gehobenen Dienst ergibt sich aus der jeweiligen Laufbahn sowie der Behörde, für die sie tätig sind.

Der für den gehobenen Dienst obligatorische Vorbereitungsdienst mit Studium dient als Ausbildung und setzt mindestens die Fachhochschulreife voraus. Im Zuge dessen durchlaufen die angehenden Beamten eine Ausbildung im öffentlichen Dienst und absolvieren zugleich ein grundständiges Bachelor-Studium an einer Fachhochschule. Für einige Laufbahnen ist dahingegen ein abgeschlossenes Studium eine Voraussetzung für den Vorbereitungsdienst.

Wer die entsprechende Ausbildung abgeschlossen hat und im gehobenen Dienst tätig ist, kann durchaus in die nächsthöhere Laufbahn aufsteigen. Dazu ist neben einer mehrjährigen Berufserfahrung die Teilnahme an mehreren Weiterbildungen nötig. Erfüllt man diese Bedingungen, kann man den Aufstieg in den höheren Dienst schaffen.

Weiterbildung im höheren Dienst

Der höhere Dienst gilt als höchste Laufbahn für Beamte in Deutschland und ist daher das erklärte Ziel vieler Menschen, die in der Verwaltung tätig sind und nach vielversprechenden Weiterbildungen suchen. Beamte des gehobenen Dienstes können in den höheren Dienst aufsteigen, indem sie Berufserfahrungen und weitere Qualifikationen sammeln. Ein direkter Einstieg in den Vorbereitungsdienst für den höheren Dienst setzt dahingegen den Master oder einen gleichwertigen Studienabschluss voraus.

Auch wenn der höhere Dienst die höchste Stufe der Beamtenlaufbahn in der Bundesrepublik Deutschland darstellt, können Weiterbildungen durchaus sinnvoll sein. Beamte, die ihren Kompetenzbereich ausbauen möchten, treffen mit Seminaren und Lehrgängen eine gute Wahl und lernen so beispielsweise mehr über das betriebliche Sozialwesen, Verwaltungsrecht oder die öffentliche Verwaltung.

Berufsbegleitendes Studium als Weiterbildung für Angestellte im öffentlichen Dienst und Beamte

Fernstudium BachelorVerwaltungsfachangestellte sowie Beamte im mittleren, gehobenen und höheren Dienst können gleichermaßen von einem berufsbegleitenden Studium profitieren und dieses oftmals über ihren Dienstherrn an einer Hochschule für öffentliche Verwaltung absolvieren. Alternativ kommen natürlich auch andere Hochschulen infrage und punkten mit einem breit gefächerten Studienangebot, das auch das eine oder andere Fernstudium bereithält. Auf der Suche nach einem für die Verwaltung relevanten Studiengang neben dem Beruf sollte man unter anderem die folgenden Fächer in Erwägung ziehen:

Welche Voraussetzungen gelten für eine Weiterbildung für den öffentlichen Dienst?

Wer die Weiterbildungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst nutzen und sich so beruflich weiterentwickeln möchte, muss nicht nur verschiedene Qualifizierungen vergleichen, sondern ebenfalls die Voraussetzungen der diversen Weiterbildungen kennen. Unter Berücksichtigung der Voraussetzungen lässt sich leicht eine Vorauswahl treffen, sodass der Weg zur idealen Fortbildung für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst gar nicht mehr so weit ist. Beispielsweise für die Fortbildung zum/zur Verwaltungsfachwirt/in ist eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r, Kaufmann/-frau für Büromanagement oder Fachangestellte/r für Bürokommunikation erforderlich. Weiterhin verlangen die Verwaltungsschulen beziehungsweise Studieninstitute den Abschluss des Angestelltenlehrganges I oder eine Laufbahnprüfung für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst. Andere Weiterbildungen im öffentlichen Dienst kommen mit abweichenden Voraussetzungen daher, weshalb eine auf den konkreten Lehrgang abgestimmte Recherche diesbezüglich ein absolutes Muss ist.

Welche Kosten fallen für eine Öffentlicher Dienst-Weiterbildung an?

Weiterbildungen im öffentlichen Dienst werden vielfach vom Arbeitgeber beziehungsweise Dienstherrn veranlasst, was zur Folge hat, dass dieser grundsätzlich auch die Kosten trägt. Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst müssen sich dementsprechend in der Regel keine Gedanken über die Finanzierung einer Qualifizierungsmaßnahme machen. Die Kosten werden einfach übernommen, was ein echter Vorteil des öffentlichen Dienstes ist. Lediglich dann, wenn eine Weiterbildung ohne Absprache mit dem Arbeitgeber in Eigenregie absolviert wird, ergibt sich daraus für die Teilnehmer eine gewisse finanzielle Belastung. Dabei können die Gebühren je nach Anbieter und Lehrgang stark variieren. Pauschale Angaben zu den Kosten wären somit unseriös, schließlich müssen die Kosten für jede Weiterbildung individuell in Erfahrung gebracht werden.

Wo finden Weiterbildungen in Sachen Öffentlicher Dienst statt?

Eine Weiterbildung für den öffentlichen Dienst kommt vorrangig für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst in Betracht. Für die typischen Weiterbildungen kommen Verwaltungsschulen und Studieninstitute in Betracht. Wer dahingegen eine Weiterbildung auf wissenschaftlichem Niveau anstrebt, ist an einer Hochschule für öffentliche Verwaltung an der richtigen Adresse. Zuweilen offerieren aber auch private Bildungsanbieter und andere Hochschulen verwaltungstechnische Qualifizierungen.


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überhaupt nicht eher weniger soweit ok gut sehr gut
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