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Umschulung Detektiv – Quereinsteiger in Teilzeit

Detektive gibt es nicht nur in Krimis, sondern auch im realen Leben. Menschen, die die Detektei als spannendes Berufsfeld betrachten, können im Rahmen einer Umschulung Detektiv/in werden und auf diese Art und Weise die Phase der beruflichen Neuorientierung nutzen, um ihren Traumberuf zu ergreifen. Allerdings darf man die Darstellungen aus den Medien nicht für bare Münze nehmen und sollte bedenken, dass zwischen Fiktion und Realität teils Welten liegen. Es ist daher wichtig, den Umschulungswunsch zu hinterfragen und sich intensiv mit dem Berufsbild zu befassen. Nur so kann man feststellen, ob es sich um die richtige Wahl handelt.

In Zusammenhang mit der Umschulung zum Detektiv ist zu beachten, dass es sich um keinen anerkannten Ausbildungsberuf handelt. Eine anerkannte Umschulung im eigentlichen Sinne kann es demnach nicht geben. Es existieren jedoch Qualifizierungen, die die Möglichkeit bieten, Detektiv/in als Zweitberuf zu erlernen. Interessierte sollten sich gut informieren und von Klischees verabschieden, wenn sie sich ernsthaft zum Detektiv umschulen lassen möchten. Im Folgenden finden sich detaillierte Informationen, die für Klarheit sorgen.

Umschulung

Berufsbild Detektiv/in – Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten

Detektive und Detektivinnen ermitteln typischerweise für geschäftliche oder private Auftraggeber und widmen sich der Informationsbeschaffung. Das Sammeln von Beweisen sowie die Recherche sind zentrale Aufgaben des Detektivs. Dieser observiert und/oder befragt zudem vielfach Personen und dokumentiert die so gewonnenen Erkenntnisse. Als Privatermittler/innen sind Detektive vor allem in den folgenden Bereichen sehr gefragt:

  • Detekteien
  • Handel
  • Versicherungen
  • Objektschutz
  • Sicherheits- und Wachdienste

GehaltSpezielle Arbeitszeiten und die Notwendigkeit von beruflichen Reisen gehören zum beruflichen Alltag eines Detektivs. Wer diesen Aufwand in Kauf nimmt, sollte auch über ein angemessenes Einkommen verfügen. Dass die Verdienstmöglichkeiten bei der Entscheidung für oder auch gegen die Detektiv-Umschulung eine entscheidende Rolle spielen, ist somit nicht verwunderlich.

Allerdings machen es die unterschiedlichen Qualifizierungswege und Einsatzgebiete unmöglich, ein durchschnittliches Gehalt anzugeben. Hier bedarf es einer individuellen Recherche.

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Per Umschulung Detektiv/in werden

In Ermangelung einer geregelten Ausbildung gibt es auch keine einheitlichen Umschulungsangebote für angehende Detektive. Wer diesen Beruf ergreifen möchte, absolviert einen entsprechenden Lehrgang und kann zwischen Vollzeit und Teilzeit wählen. Detekteien und verschiedene Institute sind hier die richtigen Anlaufstellen und offerieren Qualifizierungen, die auch als Detektiv-Umschulungen dienen können. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang Organisationen, die eng mit der IHK zusammenarbeiten und den Lehrgangsteilnehmern ein IHK-Zertifikat in Aussicht stellen.

Obwohl teils erhebliche Unterschiede bestehen, lassen sich die typischen Inhalte folgendermaßen zusammenfassen:

  • Erste Hilfe
  • Recht
  • Waffensachkunde
  • Meldewesen
  • Kommunikation
  • Streifen- und Revierdienst
  • Bewachungsgewerbe
  • Sicherheitstechnik
  • Deeskalation
  • IT-Sicherheit
  • Funktechnik
  • Geld-Wert-Transport
  • Brandschutz
  • Evakuierung
  • Spionage und Spionageabwehr
  • Warensicherung
  • Observation

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Detektiv-Umschulung

Neben den Inhalten eines Lehrgangs zur Detektiv-Umschulung spielen hier auch die Rahmenbedingungen eine wesentliche Rolle. Zunächst stellt sich die Frage nach den formalen Voraussetzungen. Diesbezüglich gibt es keine einheitlichen Vorgaben. Offiziell ist der Zugang zum Detektivberuf jedenfalls nicht reglementiert, so dass jedermann diesen Weg in Angriff nehmen kann. Angehende Detektive sollten jedoch mindestens 18 Jahre alt sein und ein Führungszeugnis ohne relevante Eintragungen vorlegen können. Die gesundheitliche Eignung sollte ebenfalls gegeben sein. Die Qualifizierung nimmt dann je nach Lehrgang und Unterrichtsform beispielsweise sechs bis zwölf Monate in Anspruch.

Da die Umschulung zum Detektiv stets an privaten Instituten stattfindet, fallen hier nicht unwesentliche Kosten an. Diese können sich beispielsweise zwischen 3.000 Euro und 10.000 Euro bewegen. Es ist daher wichtig, nach Förderungen Ausschau zu halten und sich um eine solide Finanzierung zu kümmern, um die Lehrgangsteilnahme finanziell stemmen zu können.

Wer ist besonders geeignet für eine Umschulung zum Detektiv?

FragenAbgesehen von den formalen Voraussetzungen kommt es bei der Aufnahme einer Umschulung zum Detektiv auf die persönliche Eignung an. Interessierte sollten vor allem die folgenden Kriterien erfüllen:

  • gute Beobachtungsgabe
  • Organisationsgeschick
  • gepflegtes Äußeres
  • physische und psychische Belastbarkeit
  • Kommunikationsstärke
  • Einsatzbereitschaft
  • Diskretion

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen für Detektiv/innen?

Im Zuge eines entsprechenden Lehrganges erhalten angehende Detektivinnen und Detektive eine fundierte Ausbildung. Darauf aufbauend stehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, die der Karriere zugutekommen und den Teilnehmenden einen nachhaltigen Aufstieg auf der Karriereleiter ermöglichen. Hier sind beispielsweise die folgenden Seminarthemen zu nennen:

  • Personenschutz
  • Wachdienst
  • Sicherheitsdienst
  • Bewachungsgewerbe
  • Veranstaltungsschutz
  • Recherchetechniken

Möglicherweise bietet es sich auch an, nach der Detektiv-Umschulung zu studieren. Ein berufsbegleitendes Studium in Form eines Fernstudiums, Abendstudiums oder anderweitigem Teilzeitstudiums bietet sich besonders an und kann zum Beispiel zum Bachelor oder Master in Sicherheitstechnik oder Sicherheitsmanagement führen.

Welche Alternativen gibt es zur Detektiv-Umschulung?

Der Beruf Detektiv übt auf viele Menschen eine große Faszination aus und hat seinen Reiz. Nichtsdestotrotz tun angehende Umschüler/innen gut daran, sich auch über etwaige Alternativen zu informieren. Vor allem die folgenden Ausbildungsberufe sind hier hervorzuheben:

  • Fachkraft für Schutz und Sicherheit
  • Servicekraft – Schutz und Sicherheit
  • Polizist/in

Der Bereich Schutz und Sicherheit umfasst demnach verschiedene Berufsbilder, so dass es nicht zwingend eine Detektiv-Umschulung sein muss.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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