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Umschulung Fachlagerist

Eine Umschulung zum Fachlageristen beziehungsweise zur Fachlageristin eröffnet Menschen, die in ihrem alten Beruf keine Perspektiven mehr haben, vollkommen neue Möglichkeiten. Als Fachlagerist/in hat man Anteil an der boomenden Logistikbranche, die auch in Zukunft florieren und somit spannende Jobchancen bieten wird. Es kann sich also lohnen, sich mit der Fachlagerist-Umschulung auseinanderzusetzen. Dass eine solche Qualifizierung auch mit einigen Hürden verbunden ist, bleibt allerdings nicht aus.

Interessierte sollten sich daher eingehend informieren und unter anderem auch den Online-Ratgeber Stzgd.de als Informationsquelle nutzen. Hier finden Interessierte anbieterunabhängige Informationen und können sich so ein umfassendes Bild machen, das zumindest einen ersten Eindruck vermittelt.Umschulung

Die Umschulung zum/zur Fachlagerist/in

Wer den Wunsch hat, per Umschulung Fachlagerist zu werden, sollte wissen, worauf er sich einlässt und daher erst einmal die Details der Umschulungsmaßnahme ergründen. Zunächst sollte man wissen, dass es sich bei dem Fachlageristen um einen anerkannten und gesetzlich geregelten Ausbildungsberuf handelt. Wird keine klassische Berufsausbildung absolviert, bedarf es demnach einer einschlägigen Umschulung, um die Qualifikation zu erlangen.

Unabhängig davon, ob man eine klassische Ausbildung oder eine Umschulung absolviert, widmet man sich als angehender Fachlagerist facettenreichen Inhalten und erwirbt so breit gefächertes Fachwissen. Insbesondere die folgenden Themen sind in diesem Zusammenhang hervorzuheben:

  • Arbeitsorganisation
  • Qualitätssicherung
  • Lagerhaltung
  • Güterkontrolle
  • Versand
  • Kommissionierung und Verpackung
  • Arbeitsmittel
  • IT
  • Kommunikation

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

FragenDie klassische Ausbildung zum Fachlageristen schreibt keine bestimmte Vorbildung vor und kommt somit ohne strenge Voraussetzungen aus. Dies gilt ebenfalls für die Umschulung, die sich allerdings vorrangig an Menschen richtet, die bereits einen anderen Beruf erlernt haben und in diesem tätig waren, schließlich soll die Fachlagerist-Umschulung der beruflichen Neuorientierung dienen.

Während die Berufsausbildung üblicherweise drei Jahre dauert, nimmt die Umschulung zur Fachlageristin regelmäßig nur zwei Jahre in Anspruch. Im Gegenzug erhält man keine Ausbildungsvergütung, sondern hat vielmehr mit teils beträchtlichen Kosten zu kämpfen. Vor allem private Anbieter erheben mitunter hohe Lehrgangsgebühren.

Außerdem darf der laufende Lebensunterhalt nicht vergessen werden, der die finanzielle Situation von Umschülern noch weiter verschärft. Dass das Arbeitsamt oder eine andere Stelle gegebenenfalls Förderungen bewilligt, nimmt Umschülern zum Fachlageristen zumindest die finanziellen Sorgen und lässt die Umschulung nicht am Geld scheitern.

Karrierechancen nach der Umschulung zur Fachlageristin

Ob und inwiefern sich die Umschulung zur Fachlageristin lohnt, liegt mehr oder weniger im Auge des Betrachters und bedarf einer individuellen Einschätzung. Interessierte sollten dazu unbedingt wissen, welche Karrierechancen winken und welche Aufgaben Fachlageristen üblicherweise erwarten. Grundsätzlich befassen sich Fachlageristen und Fachlageristinnen mit sämtlichen Facetten des Warenverkehrs. Das Spektrum reicht von der Warenannahme über die Lagerung bis hin zum Versand und zur Weiterleitung benötigter Güter.

Überall dort, wo Waren und Güter von zentraler Bedeutung sind, ergeben sich somit spannende Jobchancen für Fachlageristen. Diese kommen daher in nahezu allen Branchen, aber vor allem in den folgenden Bereichen vielfach zum Einsatz:

  • Logistikdienstleister
  • Handel
  • Versandhandel
  • Reedereien
  • Postunternehmen
  • Speditionen
  • Industrie
  • Kurierdienste

Verdienstmöglichkeiten als Fachlagerist

GehaltDie Frage, ob sich die Umschulung zum Fachlageristen wortwörtlich bezahlt macht, lässt sich mithilfe der Verdienstmöglichkeiten beantworten. Je nach Vorbildung, Einsatzbereich und Position kann es hier allerdings erhebliche Schwankungen geben. Zur groben Orientierung kann man sich auf ein durchschnittliches Gehalt von etwa 21.500 Euro bis 28.000 Euro brutto im Jahr berufen.

Wie geht es nach der Umschulung zum Fachlageristen weiter?

Nach der Umschulung zum Fachlageristen hat man den anerkannten Berufsabschluss in der Tasche und kann dementsprechend als Fachlagerist/in tätig werden. Dabei muss man es allerdings nicht belassen, denn die eine oder andere Weiterbildung kann sich durchaus lohnen. Besonders vielversprechend erscheint es zudem, den Ausbildungsweg fortzusetzen und anschließend die Qualifikation als Fachkraft für Lagerlogistik anzustreben.

Wer bietet Umschulungen zur Fachlageristin an?

Wer fest entschlossen ist, sich zum Fachlageristen umschulen zu lassen, muss noch den passenden Anbieter finden. Unterschiedlichste Träger kommen in Betracht und sorgen für regionale Unterschiede. Die IHK, DEKRA sowie der TÜV gehören aber immer zu den erwähnenswerten Anbietern, die Umschülern unter anderem eine Qualifizierung als Fachlagerist/in in Aussicht stellen.

Achtung! Tipps aus der Redaktion:

Damit sich der gewünschte Erfolg der Fachlagerist-Umschulung einstellt und die Teilnehmer/innen damit einen beruflichen Neustart hinlegen können, sollten sich diese eingehend informieren und zudem auch die folgenden Tipps aus unserer Redaktion beherzigen.

Berücksichtigen Sie auch Alternativen zur Fachlagerist-Umschulung!

Zunächst sollte man bedenken, dass die Umschulung zum Fachlageristen nicht alternativlos ist. Ähnliche Berufe, die unter anderem auch im Zuge einer Umschulungsmaßnahme erlernt werden können, sind unter anderem:

  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung
  • Industriekaufmann/-frau
  • Kaufmann/-frau im Eisenbahn- und Straßenverkehr
  • Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau
  • Einzelhandelskaufmann/-frau
  • Verkäufer/in

Nutzen Sie die Chance eines berufsbegleitenden Studiums!

Nach der erfolgreichen Umschulung zum Fachlageristen kann man praktische Erfahrungen sammeln und die eine oder andere Weiterbildung ins Auge fassen. Durch die zunehmende Akademisierung ist zudem ein berufsbegleitendes Studium ein großes Thema. Beispielsweise per Fernstudium kann man mit dem Bachelor oder Master einen akademischen Grad mit internationaler Anerkennung erlangen und sich dabei unter anderem einem der folgenden Studiengänge widmen:

  • Logistik
  • Supply Chain Management
  • Logistikmanagement
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Wirtschaftsingenieurwesen

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