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Umschulung Schuldnerberater – Quereinsteiger in Teilzeit

Schulden sind für viele Menschen ein großes Problem und wachsen ihnen oftmals über den Kopf. Wer über seine Verhältnisse lebt und Ratenkäufe tätigt, Kredite aufnimmt und offene Rechnungen anhäuft, handelt sich schwerwiegende finanzielle Probleme ein und kommt da allein oftmals nicht mehr raus. All diejenigen, die Betroffenen professionell helfen und sich zugleich neue berufliche Perspektiven sichern möchten, sollten über eine Umschulung zum Schuldnerberater nachdenken. Dadurch erlernt man die Schuldnerberatung von der Pike auf und kann verschuldeten Menschen effektiv helfen.

Schuldnerberater/in per Umschulung zu werden, erscheint vielen Menschen erstrebenswert. Dazu sollte man bestenfalls nicht nur seine eigenen Finanzen im Griff haben, sondern auch wissen, dass es sich um keinen klassischen Ausbildungsberuf handelt.

Eine Umschulung im eigentlichen Sinne kann es daher auch nicht geben. Stattdessen steht vielmehr eine Qualifizierung mit Weiterbildungscharakter im Raum. Darüber hinaus existieren noch viele weitere wissenswerte Details, die Interessierte beachten sollten. Im Folgenden können sich diese einen Überblick verschaffen und auf diese Art und Weise den Grundstein für den beruflichen Neustart in der Schuldnerberatung legen.

Umschulung

Schuldnerberater/in – Berufsbild und Verdienstmöglichkeiten

Im Allgemeinen ist man natürlich froh, wenn man bislang keine Erfahrungen mit der Schuldnerberatung sammeln musste und stets mit seinem Geld zurechtgekommen ist. Dies hat aber auch zur Folge, dass einem das Berufsbild des Schuldnerberaters vollkommen fremd ist.

Wer eine entsprechende Laufbahn ins Auge fasst, muss sich also vorab intensiv mit dem Berufsbild auseinandersetzen. Zunächst ist hier festzuhalten, dass sich für Schuldnerberater/innen vor allem in den folgenden Bereichen interessante Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben können:

  • Wohlfahrtsverbände
  • Verbraucherzentralen
  • Soziale Beratungsstellen
  • Inkassobüros

Gehalt

Je nach Einsatzbereich kann das Aufgabenspektrum zwar variieren, aber grundsätzlich geht es um die Beratung von Schuldnern, die Kommunikation mit Gläubigern und mitunter die Beantragung einer sogenannten Privatinsolvenz. Der Schuldnerberater nimmt seinen Klienten also im übertragenen Sinne an die Hand und verhilft ihm langfristig zu einem wirtschaftlichen Neustart ohne Altlasten. Der Weg dahin ist aber alles andere als leicht, weshalb Schuldnerberater immer wieder in der Betreuung von verschuldeten Personen gefordert sind.

Als Schuldnerberater/in übt man einen sehr wichtigen Beruf aus und empfindet diesen daher vielfach als Berufung. Nichtsdestotrotz muss man seinen eigenen Lebensunterhalt finanzieren und daher an die Verdienstmöglichkeiten denken.

Die Klienten des Schuldnerberaters sind jedoch bereits verschuldet und können sich ein mitunter hohes Beratungshonorar kaum leisten. Daher wird die Schuldnerberatung über soziale Einrichtungen, gemeinnützige Vereine, Wohltätigkeitsorganisationen oder ähnliche Institutionen finanziert. Diese zahlen Schuldnerberatern ein Gehalt, das im Durchschnitt beispielsweise zwischen rund 30.000 Euro und 42.000 Euro brutto im Jahr liegt.

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Per Umschulung Schuldnerberater/in werden

Wer Gefallen an einer Tätigkeit als Schuldnerberater/in findet, hat oftmals bereits eine gewisse Lebenserfahrung und somit ebenso eine berufliche Vergangenheit. Eine Umschulung ist daher sehr naheliegend, schließlich bietet diese die Gelegenheit, beruflich noch einmal umzusatteln. Im Falle einer Qualifizierung als Schuldnerberater handelt es sich aber vielmehr um eine Weiterbildung im Rahmen eines Zertifikatskurs. Je nach Anbieter kann es zwar Unterschiede geben, aber grundsätzlich geht es dabei um die folgenden Inhalte:

  • Grundlagen der Schuldnerberatung
  • BWL
  • Kommunikation
  • Beratung
  • Recht
  • Pfändung
  • Insolvenz

Der jeweilige Anbieter verleiht am Ende der Maßnahme den internen Abschluss als Schuldnerberater/in. Das so erlangte Zertifikat soll die betreffenden Kenntnisse und Kompetenzen belegen, wobei eine offizielle Anerkennung nicht besteht. Es handelt sich daher vielmehr um eine Zusatzqualifikation, die ihr Potenzial vor allem in Verbindung mit einschlägiger Vorbildung entfaltet.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Qualifizierung als Schuldnerberater

Die Umschulung zum Schuldnerberater kann je nach Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen, weshalb es stets einer individuellen Recherche bedarf. Dies fängt schon bei den Voraussetzungen an. In einigen Fällen müssen Interessierte keine Bedingungen erfüllen, während andere Qualifizierungen auf dem Gebiet der Schuldnerberatung eine einschlägige Vorbildung verlangen. Vor allem Betriebswirte, Juristen, Verwaltungskräfte, Finanzassistenten, Buchhalter, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sind geradezu prädestiniert für die Zusatzqualifikation als Schuldnerberater. Diese kann wenige Tage oder auch mehrere Monate dauern, was vor allem vom Lernpensum und der Lehrgangsform abhängt.

Sich für eine Laufbahn als Schuldnerberater/in zu verschulden, klingt zunächst paradox, kann angesichts der teils hohen Kosten aber durchaus passieren. Einige Anbieter erheben Gebühren von einigen Tausend Euro, wobei man oftmals in Raten zahlen und/oder Förderungen nutzen kann. Entscheidend ist, dass man seine Finanzen im Griff hat.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Schuldnerberater/innen

WeiterbildungDiejenigen, die die Qualifizierung als Schuldnerberater/in erfolgreich gemeistert haben, können nicht nur ihren Klienten, sondern auch sich selbst zu einem Neuanfang verhelfen. Dabei ist es aber wichtig, keinen Stillstand zuzulassen und immer auf dem Laufenden zu bleiben. Es stellt sich für Absolventen der Schuldnerberater-Umschulung also ganz automatisch die Frage, wie es nun weitergeht.

Grundsätzlich sind Seminare und Kurse immer eine gute Sache und können relevante Themen, wie zum Beispiel die aktuelle Rechtsprechung, Herausforderungen der Sozialarbeit oder auch die Rhetorik, behandeln.

Ansonsten kann es sich auch lohnen, weitere Weiterbildungen ins Auge zu fassen oder an ein berufsbegleitendes Studium zu denken. Beispielsweise ein Fernstudium in Sachen BWL oder Sozialarbeit kann sich anbieten und Schuldnerberatern einen nachhaltigen Aufstieg auf der Karriereleiter sehr erleichtern.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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