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Umschulung zur Drogistin beziehungsweise zum Drogisten – Quereinsteiger in Teilzeit

Die Umschulung zum Drogisten beziehungsweise zur Drogistin eröffnet vielen Menschen neue Perspektiven. Wer in seinem bisherigen Job keine Chancen mehr hat und daher einen Berufswechsel vornehmen möchte oder muss, sollte den Beruf des Drogisten ins Auge fassen. Der Handel mit Produkten aus den Bereichen Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden ist stets ein Thema, so dass sich hier spannende Karrierechancen ergeben können.

Wenn es um eine Drogisten-Umschulung geht, entsteht bei Interessierten ein großer Informationsbedarf. Dieser Wissensdurst sollte unbedingt gestillt werden, so dass Berufswechsler/innen die richtigen Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen können. Im Folgenden erfahren Interessierte viel über die Umschulung zur Drogistin und können sich so ein umfassendes Bild machen.

Umschulung

📌 Beruf Drogist/in – Aufgaben, Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten

Als Drogist/in widmet man sich dem Verkauf von Produkten aus den Bereichen Gesundheit, Kosmetik, Körperpflege und Ernährung. Auch Reinigungsmittel, Waschmittel, Pflanzenschutzmittel und Fotografieprodukte können Waren sein, mit denen sich Drogisten befassen. Es geht folglich um das typische Sortiment einer Drogerie.

Dementsprechend ergeben sich vor allem in den folgenden Bereichen exzellente Karrierechancen:

  • Drogerien
  • Kaufhäuser
  • Supermärkte
  • Apotheken
  • Versandhandel
  • Großhandel

GehaltDas Tätigkeitsspektrum von Drogisten reicht hier von der Warenpräsentation und Gestaltung des Sortiments über die Kundenberatung bis hin zu kaufmännischen Aufgaben. Neben einem abwechslungsreichen Alltag erwartet Drogisten zudem ein durchschnittliches Gehalt zwischen rund 24.000 Euro und 30.000 Euro brutto im Jahr.

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Per Umschulung Drogist/in werden

Menschen, die ihren bisherigen Beruf an den Nagel hängen wollen oder müssen und nun im Drogerie-Bereich Fuß fassen wollen, liegen mit einer Umschulung zum Drogisten beziehungsweise zur Drogistin goldrichtig. Eine betriebliche Umschulung ist zwar möglich, aber in der Regel erfolgt die Umschulung außerbetrieblich als Lehrgang.

Unabhängig von der Qualifizierungsform geht es darum, gezielt zum Berufsabschluss zu führen. Dazu befassen sich angehende Drogisten vor allem mit den folgenden Inhalten:

  • Wirtschaftslehre
  • Lagerhaltung
  • Absatz
  • Marketing
  • Beschaffung
  • Rechnungswesen
  • Pflanzenschutz
  • Körperpflege
  • Kosmetik
  • Hygiene
  • Parfümerie
  • Foto

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

Die duale Ausbildung zur Drogistin dauert drei Jahre, wird vergütet und setzt keine besondere Vorbildung voraus. Die Rahmenbedingungen einer außerbetrieblichen Umschulung sehen dahingegen etwas anders aus, wie der folgende Überblick verdeutlicht.

  • Voraussetzung: abgeschlossene Ausbildung in einem beliebigen Beruf
  • Dauer: zwei Jahre
  • Vergütung: keine
  • Kosten: Lehrgangsgebühren von einigen Tausend Euro (Förderung beispielsweise per Bildungsgutschein möglich)

Welche Weiterbildung bietet sich für Drogisten an?

weiterbildungenNach dem erfolgenden Abschluss als Drogist/in verfügt man über einen offiziellen Berufsabschluss und kann in dem Beruf arbeiten. Das lebenslange Lernen gilt allerdings auch für Drogistinnen und Drogisten, weshalb sich diese mit geeigneten Weiterbildungen befassen sollten.

Hier stechen vor allem die folgenden Fortbildungen ins Auge:

  • Handelsbetriebswirt/in
  • Handelsfachwirt/in
  • Pharmareferent/in
  • Betriebswirt/in – Marketing
  • Fachwirt/in – Marketing

Darüber hinaus gibt es viele Seminare und ähnliche Kurse, die ebenfalls dafür sorgen, dass sich Drogisten gezielt weiterbilden können. Die folgenden Themen sind hier besonders relevant:

  • Handel
  • Warenkunde
  • Verkauf
  • Recht
  • Rechnungswesen
  • Marketing

Was sind die Alternativen zur Umschulung zur Drogistin?

Für viele Umschüler/innen steht zwar fest, dass ein Berufswechsel erforderlich ist und daher eine Umschulung die richtige Wahl für den weiteren Werdegang ist, aber der Berufswunsch Drogist/in ist vielleicht noch nicht in Stein gemeißelt. In einem solchen Fall ist es sinnvoll und dringend anzuraten, auch etwaige Alternativen in Betracht zu ziehen.

Diejenigen, die mit der Drogisten-Umschulung liebäugeln, sollten daher auch die folgenden Umschulungsberufe im Hinterkopf haben:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
  • Verkäufer/in
  • Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r
  • Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in

Außerbetriebliche und betriebliche Umschulungen zur Drogistin

Wer seinem bisherigen Beruf den Rücken kehren will oder muss und nun Drogistin werden möchte, kann sich dementsprechend umschulen lassen. Grundsätzlich gibt es in diesem Zusammenhang zwei Optionen, die sich hinsichtlich ihres Ablaufs deutlich unterscheiden.

Zunächst ist hier die außerbetriebliche Umschulung zu nennen, die als Lehrgang von speziellen Umschulungsanbietern durchgeführt wird. Ansonsten besteht auch die Möglichkeit einer betrieblichen Umschulung, die stark an die klassische Ausbildung erinnert. Angehende Drogisten lernen ihren Beruf im Betrieb von der Pike auf und sammeln so direkt wertvolle Erfahrungen.

Die Anerkennung der Umschulung zur Drogistin

Unabhängig davon, ob man sich betrieblich oder außerbetrieblich umschulen lässt, strebt man den offiziellen Abschluss als Drogist/in an. Für die Anerkennung spielt die Form der Maßnahme somit keine Rolle. Entscheidend ist, dass man die Abschlussprüfung besteht und so den Berufsabschluss in der Tasche hat. Dann sind ehemalige Umschüler/innen erfolgreichen Auszubildenden gleichgestellt und verfügen ebenfalls über die volle Anerkennung.

Möglichkeiten eines Quereinstiegs ohne Umschulung zur Drogistin

In einigen Unternehmen werden nicht nur ausgebildete Drogisten und Drogistinnen eingestellt, so dass Quereinsteiger/innen nicht vollkommen chancenlos sind. Die Umschulung ist zwar eine sinnvolle Nachqualifizierung, aber längst nicht immer zwingend erforderlich.

Drogerien und andere Handelsunternehmen stellen mitunter auch Mitarbeiter/innen ohne einschlägige Vorbildung ein. Seiteneinsteiger/innen müssen dann allerdings bedenken, dass sie als ungelernte Kräfte weniger Verantwortung tragen, schlechtere Aufstiegschancen haben und zudem weniger verdienen.

Kompetente Ansprechpartner rund um die Umschulung zur Drogistin

Wer sich mit Umschulungen zur Drogistin beziehungsweise zum Drogisten befasst, hat zunächst viele Fragen und sucht nach verlässlichen Informationen. Ein gewisser Rechercheaufwand ist somit gegeben. Zudem ist es aber auch ratsam, dass sich Interessierte kompetente Ansprechpartner suchen.

Die Umschulungsanbieter offerieren oftmals ausführliche Beratungen. Darüber hinaus sollten angehende Umschüler/innen mit dem Arbeitsamt in Kontakt treten. Dort werden sie umfassend beraten und erhalten zudem möglicherweise eine Förderung.

Achtung! Zwei Tipps aus der Redaktion

In Zusammenhang mit einer Umschulung zum Drogisten und auch im Anschluss daran, sollten einige Dinge beachtet werden. Wer so einen beruflichen Neuanfang plant, sollte sich daher die folgenden Tipps aus der stzgd.de-Redaktion zu Herzen nehmen.

Fassen Sie eine klassische Ausbildung zur Drogistin ins Auge!

Anstelle einer Umschulung zur Drogistin kann zuweilen auch eine klassische Ausbildung eine Überlegung wert sein. Wer bereits etwas älter ist und in einem anderen Beruf erste Erfahrungen gesammelt hat, wird hier nicht automatisch ausgeschlossen und kann mitunter einen Ausbildungsvertrag ergattern.

Dadurch sichern sich Berufswechsler/innen eine dreijährige duale Berufsausbildung und schaffen so die Basis für eine aussichtsreiche Laufbahn als Drogist/in.

Denken Sie über ein berufsbegleitendes Studium nach!

Unabhängig davon, ob Sie eine Ausbildung oder Umschulung absolviert haben, ist der Abschluss als Drogist/in eine exzellente Basis, auf der Sie aufbauen können. Neben klassischen Weiterbildungen ist hier vor allem die Möglichkeit eines Studiums neben dem Beruf zu nennen.

Insbesondere die folgenden Fächer bieten sich an:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Handelsbetriebswirtschaft
  • Pharmazie
  • Gesundheitswissenschaft
  • Marketing

Als Drogist/in kann man berufsbegleitend studieren und den grundständigen Bachelor oder weiterführenden Master erlangen, indem man ein Fernstudium, Abendstudium oder anderweitiges Teilzeitstudium aufnimmt. Die zunehmende Akademisierung ist somit kein Hindernis, sondern vielmehr eine große Chance für alle, die vorankommen möchten.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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