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Umschulung Fliesenleger – Quereinsteiger in Teilzeit

Die Umschulung zum Fliesenleger beziehungsweise zur Fliesenlegerin kommt vielen Menschen in den Sinn, die einen Berufswechsel vor sich haben und dabei an ihre Erfahrungen als Heimwerker/innen denken. Wer beispielsweise in den eigenen vier Wänden bereits Fliesen verlegt hat, hat ein gewisses Bild im Kopf und kann sich unter dem Beruf des Fliesenlegers etwas vorstellen. All diejenigen, die darin ihre große Chance zur beruflichen Umorientierung sehen, sollten der Fliesenleger-Umschulung auf den Grund gehen.

In Anbetracht der Tatsache, dass das Handwerk mit massiven Nachwuchsproblemen zu kämpfen hat, ergeben sich hier auch für Quereinsteiger/innen spannende Perspektiven. Es kann folglich eine Überlegung wert sein, eine Umschulung zu nutzen, um eine zweite Ausbildung als Fliesenleger/in zu absolvieren. Nachfolgend finden Interessierte detaillierte Informationen, um sich einen ersten Eindruck verschaffen zu können.

Umschulung

Berufsbild Fliesenleger/in – Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten

Menschen, die den Beruf des Fliesenlegers ergreifen möchten, sollten dieses Unterfangen nicht unterschätzen und bedenken, dass es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf handelt. Die korrekte Berufsbezeichnung lautet Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in und zeigt auf, dass es um weitaus mehr als das bloße Verlegen von Fliesen geht. Natursteine, Keramik, Glas und Kunststeine sind die Materialien, mit denen hier gearbeitet wird. Die zentrale Aufgabe des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers besteht darin, Wände, Fassaden und Böden mit entsprechenden Belägen zu versehen.

Diese Kenntnisse und Kompetenzen werden vor allem in den folgenden Bereichen gebraucht:

  • Ausbaugewerbe
  • Tiefbau
  • Fassadenbau

GehaltAn Beschäftigungsmöglichkeiten mangelt es qualifizierten Fliesenlegern nicht. Für diese spielen die Verdienstmöglichkeiten allerdings auch eine große Rolle.

Obwohl sich je nach Qualifikation, Erfahrung und Einsatzbereich Unterschiede ergeben können, lässt sich das durchschnittliche Gehalt auf rund 30.000 Euro bis 40.000 Euro brutto im Jahr beziffern.

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Per Umschulung Fliesenleger/in werden

Menschen, die ursprünglich einen anderen Beruf gelernt haben und nun im Zuge einer notwendigen beruflichen Umorientierung den Berufswunsch Fliesenleger/in entwickeln, können eine Umschulung nutzen. Grundsätzlich erfolgt die Qualifizierung als Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in im Rahmen einer dreijährigen dualen Ausbildung. Die Auszubildenden lernen den Beruf von der Pike auf, indem sie in einem entsprechenden Betrieb tätig sind und parallel Berufsschulunterricht erhalten. Wer aber bereits Erfahrungen in einem anderen Beruf gesammelt hat und nun umsatteln möchte oder muss, kommt mit einer Umschulung auf seine Kosten.

Die Fliesenleger-Umschulung kann als betriebliche Maßnahme an die duale Ausbildung angelehnt sein und vornehmlich im Betrieb stattfinden. Weit verbreitet ist aber auch die außerbetriebliche Umschulung, die als schulischer Lehrgang daherkommt und lediglich einzelne Praktika als Ausflüge in die Praxis vorsieht. Die Zweitausbildung führt ebenso wie die klassische Ausbildung zum Berufsabschluss als Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in. Daher stimmen die Inhalte überein und lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

  • Arbeitsschutz
  • Brandschutz
  • Baustelleneinrichtung
  • Werkstoffkunde
  • Umgang mit Maschinen und Werkzeugen
  • Arbeitsplanung
  • Bauphysik
  • Schallschutz
  • Feuchtigkeitsschutz
  • Chemie
  • Farblehre
  • Ansetz-, Verlege- und Verankerungstechniken
  • Dämm- und Sperrschichten
  • Unterputze und Estriche

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Fliesenleger-Umschulung

Die Umschulung zum Fliesenleger vermittelt das Rüstzeug, das man braucht, um als Fliesen-, Platten- und Mosaikleger einen beruflichen Neustart zu wagen. Die Rahmenbedingungen der Qualifizierung sollten bei der Entscheidungsfindung ebenfalls Beachtung finden. Grundsätzlich gibt es keine besonderen Voraussetzungen, aber eine gewisse körperliche Belastbarkeit sollte schon vorhanden sein. Zudem muss man zwei Jahre einkalkulieren, sofern man das Ganze in Vollzeit absolviert.

Die privaten Lehrgangsanbieter finanzieren sich über Gebühren, weshalb eine Fliesenleger-Umschulung eine kostspielige Angelegenheit sein kann. Kosten von mehreren Tausend Euro und der laufende Lebensunterhalt sorgen für erhebliche finanzielle Belastungen. Das Arbeitsamt kann hier Abhilfe schaffen und eine Förderung gewähren. Dann gibt es dank Bildungsgutschein eine Übernahme der anfallenden Umschulungskosten, während zugleich Hilfen zum Lebensunterhalt gewährt werden.

Wer ist besonders geeignet für eine Umschulung zum Fliesenleger?

FragenDie Fliesenleger-Umschulung kommt zwar ohne strenge Zugangsvoraussetzungen aus, richtet sich aber dennoch nicht an jedermann. Passionierte Heimwerker/innen, die fit und belastbar sind, eignen sich bestens für eine Umschulung zum Fliesenleger. Ein Sinn für Ästhetik sowie ein ruhiges Händchen sind ebenfalls sehr hilfreich.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen für Fliesenleger/innen?

Nach der erfolgreichen Umschulung zur Fliesenlegerin beziehungsweise zum Fliesenleger verfügt man über das Rüstzeug für den Beruf. In Zeiten lebenslangen Lernens sollten erfolgreiche Umschüler/innen die zur Verfügung stehenden Weiterbildungsmöglichkeiten auf keinen Fall außer Acht lassen. Neben Seminaren und ähnlichen Kursen gibt es die folgenden Fortbildungen:

  • Techniker/in – Bautechnik
  • Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister/in
  • Werkpolier/in

Welche Alternativen gibt es zur Fliesenleger-Umschulung?

Anstelle einer Fliesenleger-Umschulung können Interessierte auch einen anderen Weg einschlagen, indem sie beispielsweise eine der folgenden Umschulungsalternativen wahrnehmen:

  • Bodenleger/in
  • Parkettleger/in
  • Dachdecker/in
  • Fassadenmonteur/in
  • Maler/in und Lackierer/in

Es existieren somit diverse Optionen, weshalb es wichtig ist, sich einen Überblick zu verschaffen. Die Fliesenleger-Qualifizierung ist aber immer sehr reizvoll und bietet spannende Karrierechancen.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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