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Umschulung Kreative Berufe – Quereinsteiger in Teilzeit

Kreative Berufe üben auf viele Menschen eine große Faszination aus, weil sie ihre Schöpferkraft und ihren Einfallsreichtum berücksichtigen. Wer einem kreativen Beruf nachgeht, kann sich hier ausleben und seiner Kreativität freien Lauf lassen. All dies im Beruf verwirklichen zu können, sorgt dafür, dass Beruf und Berufung Hand in Hand gehen.

Oftmals entscheiden sich junge Menschen dennoch für einen anderen Karriereweg und ergreifen einen anderen Beruf. Dies schützt sie aber nicht vor Arbeitslosigkeit oder gesundheitlichen Einschränkungen, die einer weiteren Ausübung des bisherigen Berufes im Wege stehen.

Die vermeintlich vernünftigere Berufswahl bietet keine Garantie für ein erfolgreiches Berufsleben bis zur Rente. Mitunter steht ein Berufswechsel an, der für eine Umschulung in einem kreativen Beruf genutzt werden kann. Interessierte sollten allerdings nichts überstürzen und sich umfassend informieren.

Umschulung

10 kreative Umschulungsberufe mit Zukunft

Aus Angst vor drohender Perspektivlosigkeit wenden sich viele Menschen zunächst von der vermeintlich brotlosen Kunst ab und verkennen die beruflichen Chancen in einem kreativen Beruf. Im Rahmen einer Umschulung kann man seine Berufswahl noch einmal überdenken und durchaus ins kreative Fach wechseln. Insbesondere die folgenden zehn kreativen Umschulungsberufe mit Zukunft sind hier hervorzuheben:

  • Fotograf/in
  • Mediengestalter/in
  • Gestalter/in für visuelles Marketing
  • Kunsttherapeut/in
  • Goldschmied/in
  • Technische/r Produktdesigner/in
  • Friseur/in
  • Steinmetz/in
  • Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation
  • Konditor/in

Vor allem durch die zunehmende Digitalisierung tun sich für Kreative vollkommen neue Möglichkeiten auf. An vielversprechenden Aussichten mangelt es hier jedenfalls nicht, sofern es auch Bezüge zu den digitalen Medien gibt. Ähnliches gilt auch für kreative Berufe aus dem handwerklichen Bereich, denn das Handwerk sucht händeringend nach Fachkräften und bietet ambitionierten Umschülern spannende Perspektiven.

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Voraussetzungen für eine kreative Umschulung

Die Teilnahme an einer Umschulung in einem kreativen Beruf kommt üblicherweise ohne besondere Voraussetzungen aus. Die Umschüler/innen sollten allerdings eine gewisse Reife mitbringen und bereits einen anderen Beruf erlernt haben. Besteht in der bisherigen Laufbahn Perspektivlosigkeit, kann eine Umschulungsmaßnahme angezeigt sein. Kreative Berufe kommen hier ebenfalls in Betracht und bieten sich in besonderem Maße für Menschen an, die sich für ihren beruflichen Neustart maximale Kreativität wünschen.

Entscheidend ist, dass man den Sachbearbeiter beziehungsweise die Sachbearbeiterin des Arbeitsamtes davon überzeugt, dass ein kreativer Umschulungsberuf die ideale Wahl ist und den Grundstein für einen vielversprechenden beruflichen Neustart legt. Hier ist es entscheidend, dass man gut argumentieren kann und überzeugend auftritt. Dann kann der kreative Berufswunsch mithilfe einer geförderten Umschulung gelingen.

Wer ist besonders geeignet für eine Umschulung in einem kreativen Beruf?

Da formale Kriterien in Zusammenhang mit einer Umschulung nur eine untergeordnete Rolle spielen, kommt es hier vor allem auf die persönliche Eignung an. Wer auf diesem Wege einen kreativen Beruf ergreifen möchte, sollte motiviert und anpassungsfähig sein. In kreativen Berufen kommt es vielfach auf Offenheit, einen Sinn für Ästhetik und auch auf eine kreative Ader an. Interesse an Kunst sollte ebenfalls vorhanden sein.

Wie läuft eine Umschulung in einem kreativen Beruf ab?

Der Ablauf einer kreativen Umschulung stellt sich nicht anders dar als der in anderen Umschulungsberufen. Die Teilnehmenden absolvieren im Rahmen einer außerbetrieblichen Maßnahme einen Lehrgang, der sie auf die Abschlussprüfung vorbereitet.

Währenddessen widmen sie sich gleichermaßen der Theorie und Praxis. Praktika bringen den Umschülern den beruflichen Alltag näher und bieten die Gelegenheit, erste Kontakte innerhalb der Branche zu knüpfen.

Welche Alternativen gibt es zu einer kreativen Umschulung?

Eine Umschulung in einem kreativen Beruf kann überaus verlockend sein, ist aber nicht jedermanns Sache. Vor allem im kreativen Bereich sind vielfach auch Quereinsteiger/innen ohne einschlägige Ausbildung tätig.

Es ist daher denkbar, auch ohne Umschulung eine kreative Tätigkeit aufzunehmen und hier als Seiteneinsteiger/in Fuß zu fassen. Eine vorherige Umschulung ist somit kein Muss, sofern man auf den offiziellen Berufsabschluss verzichten kann. Der Quereinstieg ist nicht die einzige Alternative zu einer kreativen Umschulung.

Ein passendes Studium kann ebenfalls der Qualifizierung dienen und als Fernstudium, Abendstudium oder anderweitiges Teilzeitstudium sogar berufsbegleitend absolviert werden. Hier sind Disziplinen wie Fotografie, Medieninformatik und Kommunikationsdesign zu nennen.

Möglichkeiten für einen Quereinstieg in den kreativen Bereich

Viele Menschen verspüren zwar schon in jungen Jahren eine enorme Kreativität, sind aber zunächst vernünftig und schlagen einen anderen beruflichen Weg ein. Vor allem das Image der brotlosen Kunst wirkt überaus abschreckend und sorgt dafür, dass junge Menschen etwas Vernünftiges lernen. Dabei wird oftmals vergessen, dass der Kultursektor ebenfalls ein bedeutender Wirtschaftssektor ist und zudem in weiten Teilen das gesellschaftliche Leben stützt. Ohne kreative Berufe wären große Teile des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens nicht denkbar. Wer sich dessen bewusst ist und den Wunsch hat, seiner Kreativität auch auf beruflicher Ebene freien Lauf zu lassen, begibt sich vielfach auf die Suche nach geeigneten Umschulungen.

Insbesondere dort, wo es auf Kreativität ankommt, spielen offizielle Abschlüsse oftmals nicht die zentrale Rolle. Das bedeutet, dass es nicht zwingend eine Umschulung oder anderweitige Ausbildung sein muss. Kreative brauchen keine Zertifikate oder andere Abschlüsse, sondern handwerkliches Geschick, Kreativität, Inspiration, einen Blick für Ästhetik und Experimentierfreude. Dementsprechend steht die Kreativwirtschaft auch Quereinsteiger/innen ohne anerkannte Vorbildung offen.

Wer sich künstlerisch betätigen möchte, sollte einfach seiner Kreativität freien Lauf lassen und braucht weder Ausbildung noch Studium. Parallel zum Job kann man das kreative Hobby intensivieren und ambitionierter angehen, um dieses zum Beruf zu machen. Künstler/innen, die berufsbegleitend vorgehen, haben den großen Vorteil, dass sie unter keinen allzu hohen Druck stehen, schließlich sichert ihr Brotberuf ihr Auskommen. Nach und nach kann ein sanfter Umstieg vollzogen werden, wodurch maximale Sicherheit erreicht werden kann.

Eine Umschulung, Ausbildung oder ein Studium ist für eine künstlerische Karriere in der Kreativwirtschaft verzichtbar. Wenn es aber darum geht, einen kreativen Ausbildungsberuf zu erlernen, sollten Interessierte nicht zwingend auf einen Quereinstieg ohne Qualifizierung bauen. Stattdessen sollten sie die Möglichkeit einer Umschulung nutzen, um ein solides Fundament zu schaffen. Es ist daher wichtig, sich konkrete Ziele zu stecken und nach geeigneten Wegen zum Traumberuf zu suchen.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Menschen, die einen Berufswechsel vollziehen müssen oder möchten und die Gelegenheit für einen Wechsel in die Kreativwirtschaft nutzen wollen, sollten einiges beachten und nach Umschulungsmöglichkeiten in kreativen Berufen Ausschau halten. Zudem gibt es nachfolgend einen Tipp aus unserer Redaktion, der Kreativen beim beruflichen Neustart helfen soll.

Vernetzen Sie sich mit anderen Kreativen!

Unabhängig davon, ob man eine Qualifizierung absolviert, berufsbegleitend studiert oder einen vollkommenen Quereinstieg plant, sollte man sich ein starkes Netzwerk aufbauen. Vielerorts gibt es Treffs oder Gruppen für Kreative, die so Kontakte knüpfen und sich austauschen können. Trotz unterschiedlicher Tätigkeiten ergeben sich immer wieder Parallelen, so dass man sich gegenseitig helfen und beraten kann.

Gemeinsame Aktionen machen aus den Einzelkämpfern eine starke Gemeinschaft, von der jeder Einzelne profitiert. Kreative sollten sich somit nicht als Konkurrenten wahrnehmen, sondern erkennen, dass sich eine Zusammenarbeit vielfach lohnt. Zudem gewinnt man so an Inspiration und kann sich künstlerisch weiterentwickeln.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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