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Umschulung App-Entwickler – Quereinsteiger in Teilzeit

Smartphones und Tablets ohne Apps wären heutzutage undenkbar, schließlich handelt es sich bei den Applikationen um eine zentrale Säule der Funktionalität von modernen Mobilgeräten. Dass dafür versierte App-Entwickler/innen gebraucht werden, steht außer Frage und weckt bei vielen Menschen den Wunsch, diesen Beruf zu ergreifen. Vor allem diejenigen, die ohnehin nach neuen Perspektiven suchen, weil sie in ihrem alten Beruf von Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit betroffen sind, sehen in der Umschulung zum/zur App-Entwickler/in ihre große Chance.

Hier auf stzgd.de finden sich detaillierte Informationen rund um die beruflichen Perspektiven in der App-Entwicklung. Wer beispielsweise mit einer entsprechenden Umschulung liebäugelt, sollte seine Recherche hier beginnen und sich eingehend informieren.

Umschulung

Berufsbild App-Entwickler/in – Berufliche Perspektiven und Verdienstmöglichkeiten

Noch bevor es um Qualifizierungswege geht, stellt sich die Frage nach den typischen Aufgaben eines App-Entwicklers. Dass sich dieser mit der Entwicklung mobiler Applikationen befasst, liegt mehr oder weniger auf der Hand, aber was das konkret bedeutet, ist vielen Außenstehenden nicht klar. So ist zunächst festzuhalten, dass man als App-Entwickler/in Ideen für neue Apps entwickelt, die Apps konzipiert und dann auch programmiert. Ausführliche Tests und regelmäßige Aktualisierungen sind weitere Bestandteile des Arbeitsalltags als App-Entwickler/in.

Entsprechende Fachkräfte sind häufig selbständig tätig, werden ansonsten aber vor allem in den folgenden Bereichen gebraucht:

  • Softwareentwickler
  • IT-Unternehmen
  • Online-Agenturen
  • Medienunternehmen

GehaltDie Vielzahl an offenen Stellenangeboten verdeutlicht, dass vielversprechende Karrierechancen bestehen. Zudem ist anzunehmen, dass das Mobile Computing weiter an Bedeutung gewinnen wird, wodurch sich die beruflichen Perspektiven weiter positiv entwickeln dürften.

Finanziell kann es sich ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen, den Beruf des App-Entwicklers zu ergreifen. Trotz teils großer Unterschiede lässt sich das durchschnittliche Gehalt auf rund 30.000 Euro bis 60.000 Euro brutto im Jahr beziffern.

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Die Umschulung zum/zur App-Entwickler/in

Wer den Beruf des App-Entwicklers ergreifen möchte, fragt sich vielleicht, wie man App-Entwickler/in wird. In Ermangelung einer geregelten Berufsausbildung kann es hier auch keine Umschulung im eigentlichen Sinne geben. Stattdessen studiert man entweder Informatik oder belegt Lehrgänge, Seminare beziehungsweise Fernkurse, um sich die relevanten Kenntnisse und Kompetenzen anzueignen.

Üblicherweise geht es dabei um die folgenden Inhalte:

  • Grundlagen der Programmierung
  • iOS
  • Android
  • Web-Inhalte
  • Social Media
  • Werbung
  • Vertrieb
  • App-Design
  • Kommunikation
  • IT-Recht

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der App-Entwickler-Umschulung

Strenge formale Voraussetzungen stehen dem Quereinstieg als App-Entwickler/in nicht im Wege, denn entsprechende Kurse sind grundsätzlich für alle Interessierten offen. Zudem finden sie zumeist in Teilzeit statt und lassen sich dadurch gut mit dem Beruf und/oder der Familie vereinbaren. Da es zudem keine einheitliche App-Entwickler-Umschulung gibt, kann die Dauer stark variieren.

Je nach Lehrgangsform und Maßnahme sind hier zwischen 12 und 18 Monate zu veranschlagen. Die Kosten variieren ebenfalls und bewegen sich in der Regel zwischen 1.500 Euro und 3.000 Euro.

Wer profitiert besonders von einer Umschulung zum App-Entwickler?

Umschulungen zum App-Programmierer sind bestens geeignet für Menschen, die in der IT-Branche Karriere machen und dadurch der Erwerbsminderung beziehungsweise Arbeitslosigkeit entfliehen möchten. Dazu muss man zwar keine strengen Zulassungsbedingungen erfüllen, sollte aber mathematisch interessiert und technisch begabt sein.

Ein besonderes Faible für IT-Technik ist zudem ebenso wichtig wie die folgenden persönlichen Eigenschaften:

  • logisches Denkvermögen
  • Ausdauer
  • Kreativität
  • Genauigkeit
  • Organisationsgeschick

Wer all dies in sich vereint und es sich vorstellen kann, beruflich Apps zu programmieren, sollte sich dementsprechend umschulen lassen und so den beruflichen Neustart wagen.

Wie steht es um die Anerkennung der App-Entwickler-Umschulung?

Teilnehmende an einer Umschulung zum App-Entwickler erlangen dadurch keinen offiziellen Berufsabschluss, denn auf dem Gebiet der App-Entwicklung existiert bislang keine anerkannte Berufsausbildung. Es ist daher wichtig, darauf zu achten, dass der Anbieter branchenintern bekannt ist. Zudem sollte das Ganze zu einem anerkannten Zertifikat führen, das beispielsweise von der IHK stammt. Zudem sind Apple und Google hier wichtige Institutionen, schließlich stammen von ihnen die führenden mobilen Systeme iOS und Android.

Welche Alternativen gibt es zur Umschulung zum/zur App-Entwickler/in?

Wer nach Alternativen zur App-Entwicklung sucht, sollte vor allem an die Web-Entwicklung, Medieninformatik, das IT-Management oder die Softwareentwicklung denken. Diverse Seminare und Kurse vermitteln entsprechendes Fachwissen und bringen so kompetente IT-Fachkräfte hervor.

Falls es aber eine anerkannte Umschulung mit Berufsabschluss sein soll, bieten sich die folgenden Berufe an:

  • Fachinformatiker/in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung
  • Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration
  • Fachinformatiker/in der Fachrichtung Digitale Vernetzung
  • Fachinformatiker/in der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse
  • Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in
  • Assistent/in für Informatik

Wo kann man eine Umschulung zum App-Entwickler machen?

All diejenigen, die von einer App-Entwickler-Umschulung träumen und nach entsprechenden Anbietern Ausschau halten, sollten bedenken, dass es keine anerkannte Umschulung beziehungsweise Ausbildung gibt. App-Entwickler/in wird man daher mithilfe von Seminaren, Kursen und ähnlichen Qualifizierungen. Es gibt unterschiedlichste Anbieter, weshalb es keine pauschalen Angaben geben kann. Fernschulen, IT-Akademien und viele weitere Institutionen kommen gegebenenfalls in Betracht.

Welche Zukunftsaussichten bestehen für App-Entwickler/innen?

Noch vor einigen Jahren waren Apps kein Thema, doch seit es Smartphones und Tablet PCs gibt, hat sich dies grundlegend geändert. Dadurch ist auch der neue Beruf des App-Entwicklers entstanden. Dieser ist dabei keineswegs kurzlebig, sondern verfügt über exzellente Zukunftsaussichten. Die Entwicklung von Apps ist heute bereits von großer Bedeutung und wird künftig voraussichtlich an Relevanz gewinnen. Außerdem sind die Kenntnisse der App-Entwicklung auch für eine anderweitige IT-Karriere überaus wertvoll.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen für App-Entwickler/innen?

Eine Qualifizierung als App-Entwickler/in ist ohne Frage sehr aussichtsreich, denn Apps sind auf dem Vormarsch. Wer es aber bei der grundlegenden Qualifikation belässt, verschenkt viel Potenzial und riskiert langfristig schlechtere Karrierechancen. Indem man das lebenslange Lernen verinnerlicht und nach interessanten Weiterbildungsmöglichkeiten Ausschau hält, kann man hier Abhilfe schaffen. Ein IT-Studium neben dem Beruf ist nicht die einzige Option, denn es erscheint auch spannend, weitere Programmiersprachen zu lernen oder sich auf andere Art und Weise mit den Innovationen der App-Technologie auseinanderzusetzen. Seminare, Workshops, Online-Kurse und vieles mehr steht hier zur Auswahl. Als App-Entwickler/in hat man nie ausgelernt und sollte regelmäßige Weiterbildungen in den Alltag integrieren.

Achtung! Zwei Tipps aus der Redaktion

Unabhängig davon, ob man die Umschulung zum App-Entwickler bereits absolviert hat oder noch nach Wegen für einen erfolgreichen Quereinstieg sucht, können die nachfolgenden Tipps aus unserer Redaktion sehr hilfreich sein. Menschen, die mobile Apps nicht nur verwenden, sondern auch programmieren möchten, tun gut daran, die folgenden Ratschläge zu beherzigen. So steht einer spannenden Karriere nichts im Wege.

Nutzen Sie MOOCs zur autodidaktischen Qualifizierung!

Da es im Bereich der App-Entwicklung keine geregelte Ausbildung gibt, sind Quereinsteiger/innen hier vielfach anzutreffen. Diese müssen noch nicht einmal eine Umschulung oder anderweitige Lehrgänge besuchen, sondern können die Qualifizierung vollkommen autodidaktisch angehen. Besonders gut geeignet sind dabei sogenannte MOOCs, die als freie Online-Kurse daherkommen.

IT ist hier eines der vorherrschenden Themen, so dass eine Qualifizierung als App-Entwickler/in naheliegt. Die Lernenden sind dabei zeitlich und örtlich vollkommen unabhängig und können das Ganze somit problemlos als berufsbegleitende Ausbildung betreiben. Nachdem man das eine oder andere Zertifikat erlangt und sich umfangreiches Wissen angeeignet hat, kann man dann als App-Entwickler/in durchstarten.

Denken Sie über ein berufsbegleitendes Studium nach!

Eine berufsbegleitende Ausbildung auf dem Gebiet der App-Entwicklung ist ohne Frage reizvoll, aber auch versierte Entwickler/innen können die Flexibilität des berufsbegleitenden Lernens nutzen, um sich weiterzubilden und beispielsweise zu studieren.

Ein Abendstudium, Fernstudium oder anderweitiges Teilzeitstudium kann neben dem Job als App-Entwickler/in betrieben werden, wodurch Theorie und Praxis Hand in Hand gehen. Die folgenden Fächer sind hier besonders interessant:

  • Informatik
  • Softwareentwicklung
  • App-Entwicklung
  • Wirtschaftsinformatik
  • Digital Business
  • Mobile Computing

An Studienmöglichkeiten mangelt es folglich nicht, sofern man sorgsam recherchiert. Unter diesen Voraussetzungen kann man weiter vorankommen und auch als Quereinsteiger/in adäquat auf die zunehmende Akademisierung reagieren. Die App-Entwicklung ist zwar eine noch recht junge Disziplin, hat aber in den vergangenen Jahren eine echte Professionalisierung erfahren, die es zu nutzen gilt.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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