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Umschulung Sozialpädagoge

Wer eine Umschulung nutzt, um Sozialpädagoge beziehungsweise Sozialpädagogin zu werden, sucht nicht nur nach Perspektiven, um der Arbeitslosigkeit beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit zu entfliehen, sondern will zugleich einer erfüllenden und sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen.

Der Sozialpädagoge erweist sich in diesem Zusammenhang als echter Traumberuf und vereint Berufung und Beruf miteinander. Gleichzeitig müssen Umschüler/innen einige Hürden nehmen und sollten sich vorab gut informieren, um das Beste aus der Qualifizierung herauszuholen.Umschulung

Die Umschulung zum Sozialpädagogen

Wenn es um eine Umschulung zum Sozialpädagogen geht, ist typischerweise eine Qualifizierung als sozialpädagogische/r Assistent/in beziehungsweise Kinderpfleger/in gemeint. Dabei handelt es sich im Normalfall um eine schulische Ausbildung, so dass die Unterschiede zur Umschulung nicht so frappierend sind. Es ist vielmehr möglich, dass Umschüler/innen gemeinsam mit jungen Erwachsenen, die ihre Erstausbildung absolvieren, die Schulbank drücken. Aber auch spezielle Umschulungsmaßnahmen werden durchaus angeboten.

Unabhängig von der Art und Weise der Umschulung zur Sozialpädagogin widmen sich die Lernenden vor allem den folgenden Inhalten:

  • Erziehungslehre
  • Gesundheitslehre
  • Sozialkunde
  • Bewegungserziehung
  • Naturwissenschaftliche Erziehung
  • Musikpädagogik
  • Kunstpädagogik
  • Didaktik

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

FragenDie Ausbildung beziehungsweise Umschulung zum Sozialpädagogen setzt zwar keine einschlägigen Vorkenntnisse voraus, kann aber dennoch an gewisse Bedingungen geknüpft sein. Je nach Anbieter bedarf es hier des Hauptschulabschlusses oder der mittleren Reife. Weiterhin muss man die gesundheitliche Eignung und persönliche Zuverlässigkeit nachweisen.

Zwei bis drei Jahre dauert die Umschulung dann, die teilweise auch erhebliche Kosten verursachen kann. Selbst bei staatlichen Anbietern, die im Gegensatz zu privaten Schulen keine Lehrgangsgebühren erheben, kann die Finanzierung eine echte Herausforderung werden, da die Finanzierung des Lebensunterhalts sichergestellt werden muss. Das Arbeitsamt ist dabei oftmals behilflich und stellt Umschülern eine Förderung in Aussicht.

Karrierechancen nach der Umschulung zur Sozialpädagogin

Dass die Umschulung zum Sozialpädagogen immer wieder anstrengend und herausfordernd sein kann, bleibt nicht aus. Vielen Interessierten ist es daher wichtig, vorab abzuklären, inwiefern sich der Aufwand lohnt. In diesem Zusammenhang geht es um die konkreten Karrierechancen nach der Umschulung zur Sozialpädagogin. Grundsätzlich können sich diese sehen lassen, denn Sozialpädagogen stehen unter anderem die folgenden Berufsfelder offen:

  • Kindergärten
  • Suchthilfe
  • Behindertenhilfe
  • Pflegeeinrichtungen
  • Schulen
  • Gesundheits-, Sozial- und Jugendämter
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Beratungsstellen
  • Justizvollzugsanstalten
  • Resozialisierung
  • Sozialverbände

Kennzeichnend für die Sozialpädagogik ist dabei das Zusammenspiel von Erziehung, Bildung und sozialstaatlicher Intervention. Sozialpädagogen erleben im beruflichen Alltag somit immer wieder das sogenannte Triplemandat, das sie in allen Belangen fordert. In erster Linie kümmern sie sich aber um Menschen, die besondere Unterstützung benötigen, um Anteil am gesellschaftlichen Leben zu nehmen. Dabei kann es sich um Kinder, Jugendliche oder auch Erwachsene handeln.

Verdienstmöglichkeiten als Sozialpädagoge

GehaltSozialpädagogen verdienen vor allem den höchsten Respekt der Gesellschaft, weil sie hier wichtige Aufgaben übernehmen und einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenleben leisten. Gleichzeitig kommt es Interessierten aber auch auf die tatsächlichen Verdienstmöglichkeiten an.

Je nach Position, Qualifikation und Einsatzbereich kann es hier gewisse Differenzen geben. Im Allgemeinen lässt sich das durchschnittliche Gehalt eines Sozialpädagogen jedoch auf 18.000 Euro bis 30.000 Euro brutto im Jahr beziffern.

Wo kann man die Umschulung zum Sozialpädagogen absolvieren?

Auf der Suche nach dem richtigen Anbieter für die Umschulung zum Sozialpädagogen kommt es vor allem darauf an, welchen Abschluss man anstrebt. In der Regel sind Fachschulen, Berufskollegs und auch private Träger hier zu nennen.

Wie geht es nach der Umschulung zur Sozialpädagogin weiter?

Wer die Umschulung zum Sozialpädagogen erfolgreich gemeistert hat, kann sich glücklich schätzen und daraufhin eine interessante Karriere im sozialen Bereich starten. Man kann aber auch weitere Qualifikationen sammeln und als sozialpädagogischer Assistent beispielsweise eine der folgenden Weiterbildungen ins Auge fassen, um weiterhin auf der Karriereleiter aufsteigen zu können:

Achtung! Tipps aus der Redaktion:

Umfassende Informationen schaffen die Basis für die Entscheidungsfindung in Zusammenhang mit der Umschulung zum Sozialpädagogen. Auf diese Art und Weise gewinnt man einen guten Eindruck von der Qualifizierung und den daraus resultierenden Berufschancen. Ein paar Tipps schaden allerdings nicht und können dabei helfen, die Umschulung erfolgreich zu meistern. Die folgenden Ratschläge aus der Stzgd.de-Redaktion können also durchaus von Nutzen sein:

Denken Sie über ein Studium der Sozialpädagogik nach!

Zunächst sollten Interessierte bedenken, dass neben Umschulungen auch das eine oder andere berufsbegleitende Studium zur Auswahl steht. Da die klassische Qualifizierung als Sozialpädagoge im Rahmen eines Studiums erfolgt, liegt es ohnehin nahe, zu studieren. Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Kindheitspädagogik und Erziehungswissenschaften sind hier einschlägige Studien, die durchaus auch per Abendstudium oder Fernstudium zum Bachelor oder Master als akademischen Grad führen können.

Setzen Sie individuelle Schwerpunkte!

Unabhängig davon, auf welchem Wege man sich die Sozialpädagogik als Berufsfeld erschließt, profitiert man zunächst von einer umfassenden Ausbildung für versierte Allrounder. Um beruflich bestehen zu können, ist es aber sinnvoll, Spezialwissen zu erlangen und sich dadurch als Experte zu positionieren. Während der Umschulung beziehungsweise des Studiums sowie im Rahmen der ersten sozialpädagogischen Tätigkeit kann man individuelle Schwerpunkte setzen und sich dadurch von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abheben.


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