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Umschulung Fachkraft für Abwassertechnik – Quereinsteiger in Teilzeit

Die Umschulung zur Fachkraft für Abwassertechnik erschließt den Teilnehmenden ein Berufsfeld, das ansonsten eher im Verborgenen bleibt. Abwasser ist kein Thema, mit dem man sich im Allgemeinen gerne befasst. Dass sich dies aber trotzdem lohnen kann, zeigt sich immer wieder. Die öffentliche Abwasserbeseitigung wird vielfach als Selbstverständlichkeit wahrgenommen, ist aber eine Errungenschaft der jüngeren Geschichte. Es ist zwar Fakt, dass bereits in der Antike Kanalisationssysteme entwickelt und eingesetzt wurden, doch mit der Zeit ging dieses Wissen verloren. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts gewann die öffentliche Wasserwirtschaft wieder an Bedeutung.

Die Bekämpfung von Epidemien und schlechten hygienischen Zuständen vor allem in den städtischen Bereichen haben die moderne Abwasserbeseitigung hervorgebracht. Heute sind die hygienischen Ansprüche noch weitaus höher, weshalb es hier kompetenter Fachkräfte für Abwassertechnik bedarf. Es handelt sich somit um ein Berufsbild mit guten Aussichten, weshalb sich eine entsprechende Umschulung lohnt. Interessierte sollten sich eingehend mit der Tätigkeit und der Qualifizierung im Rahmen einer zweiten Ausbildung befassen.

Umschulung

Berufsbild Fachkraft für Abwassertechnik – Berufliche Perspektiven und Verdienstmöglichkeiten

Fachkräfte für Abwassertechnik kümmern sich im beruflichen Alltag um die Reinigung von Abwässern sowie die Wartung von Abwasserrohrsystemen. Die Überwachung und Steuerung der betrieblichen Abläufe können ebenfalls zu ihren Aufgaben gehören. Vor allem in den folgenden Bereichen sind entsprechende Fachkräfte sehr gefragt und übernehmen diese wichtigen Aufgaben:

  • Kläranlagen
  • Abwasserverbände
  • Wirtschaftsbetriebe mit eigener Abwasserreinigung

GehaltÜberall dort, wo Abwässer entstehen oder gereinigt werden, können Fachkräfte für Abwassertechnik zum Einsatz kommen.

Es ergeben sich somit vielfältige berufliche Perspektiven. Die Verdienstmöglichkeiten dürfen in diesem Zusammenhang auch nicht unerwähnt bleiben und sind ein wichtiges Thema für alle, die den Beruf der Fachkraft für Abwassertechnik ergreifen wollen.

Je nach Erfahrung, Qualifikation und Einsatzbereich kann es zwar deutliche Unterschiede geben, aber grundsätzlich bewegt sich das durchschnittliche Gehalt zwischen rund 20.000 Euro und 32.000 Euro brutto im Jahr.

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Die Umschulung zur Fachkraft für Abwassertechnik

Grundsätzlich führt eine dreijährige duale Berufsausbildung zum Abschluss als Fachkraft für Abwassertechnik. Menschen, denen ein Berufswechsel bevorsteht, haben allerdings ebenfalls die Möglichkeit, eine entsprechende Umschulung in Angriff zu nehmen. Auch diese widmet sich den typischen Ausbildungsthemen, die sich folgendermaßen zusammenfassen lassen:

  • Biologie
  • Chemie
  • Physik
  • Elektrotechnik
  • Umwelt
  • Kreislauf- und Abfallwirtschaft
  • Qualitätssicherung
  • Maschinen- und Verfahrenstechnik
  • Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Entwässerungssysteme
  • Abwasserreinigung
  • Recht

Umschüler/innen zur abwassertechnischen Fachkraft erlangen demnach umfassende Kenntnisse und Kompetenzen. Am Ende der Maßnahme erwerben sie den offiziellen Berufsabschluss und können diesen für einen karrieretechnischen Neustart verwenden.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Umschulung zur Fachkraft für Abwassertechnik

FragenEine einschlägige Vorbildung wird für die Umschulung grundsätzlich nicht vorausgesetzt. In der Regel richten sich solche Maßnahmen jedoch an Berufserfahrene aus anderen Sparten, die umsatteln möchten oder müssen. Zwei Jahre sollten sie dann einplanen, während zugleich Kosten von einigen Tausend Euro im Zuge einer außerbetrieblichen Umschulung anfallen können.

Beispielsweise durch einen Bildungsgutschein vom Arbeitsamt kann man die Finanzierung aber absichern, denn es können die Umschulungskosten übernommen und auch finanzielle Hilfen zum Lebensunterhalt gewährt werden.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte für Abwassertechnik

Unabhängig davon, ob man die klassische Berufsausbildung oder eine Umschulung absolviert hat, kann man sich als abwassertechnische Fachkraft fachlich weiterentwickeln. Indem man sich das lebenslange Lernen zu Herzen nimmt, kann man weitere Qualifikationen sammeln und auf diese Art und Weise langfristig auf der Karriereleiter aufsteigen. Im Rahmen einer Weiterbildung in Form von Seminaren oder ähnlichen Kursen kann man sich beispielsweise mit den folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Gewässerschutz
  • Kanalbau
  • Wasserwirtschaft
  • Chemie
  • Messtechnik
  • Verfahrenstechnik
  • Umwelttechnik
  • Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Arbeitssicherheit

Eine Fortbildung kommt für entsprechende Fachkräfte ebenfalls in Betracht und kann zu einer der folgenden Qualifikationen führen:

  • Abwassermeister/in
  • Meister/in – Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung
  • Techniker/in – Umweltschutztechnik
  • Technische/r Fachwirt/in
  • Fachwirt/in – Umweltschutz

Zu guter Letzt darf auch die zunehmende Akademisierung nicht unberücksichtigt bleiben. Ein berufsbegleitendes Studium bietet sich besonders als Weiterbildung an und kann als Abendstudium, Fernstudium oder anderweitiges Teilzeitstudium absolviert werden. Dabei winkt der grundständige Bachelor oder der weiterführende Master in beispielsweise den folgenden Disziplinen:

  • Abfall- und Entsorgungstechnik
  • Umwelttechnik
  • Verfahrenstechnik
  • Wasserwirtschaft
  • Biotechnologie
  • Wirtschaftsingenieurwesen

Wo kann man sich zur Fachkraft für Abwassertechnik umschulen lassen?

Die Umschulung zur Fachkraft für Abwassertechnik kann betrieblich erfolgen und dann in entsprechenden Unternehmen stattfinden.

Häufig handelt es sich jedoch um eine außerbetriebliche Umschulung, die als Lehrgang von spezialisierten Bildungsanbietern durchgeführt wird. Praktika in einschlägigen Betrieben sorgen dann für Praxisbezüge.

Welche Alternativen gibt es zur Umschulung zur Fachkraft für Abwassertechnik?

Interessierte an einer Umschulung zur abwassertechnischen Fachkraft sollten es nicht versäumen, etwaige Alternativen ebenfalls in Betracht zu ziehen. Durch einen Vergleich der verschiedenen Berufsbilder kann man sich bewusst entscheiden und so die Weichen für eine vielversprechende berufliche Zukunft stellen.

Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang vor allem die folgenden Ausbildungsberufe, die auch für eine Umschulung in Betracht kommen:

  • Fachkraft für Wasserversorgungstechnik
  • Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
  • Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
  • Rohrleitungsbauer/in
  • Anlagenmechaniker/in
  • Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Bei den genannten Berufen handelt es sich um ähnliche Tätigkeiten, die einerseits Gemeinsamkeiten aufweisen, andererseits aber auch einen eigenen Charakter haben. Angehende Umschüler/innen sollten daher genau abwägen und gegebenenfalls eine ausführliche Beratung beim Arbeitsamt in Anspruch nehmen.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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