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Umschulung zum Sozialhelfer - Quereinsteiger in Teilzeit

Wenn es um eine Umschulung zum Sozialhelfer beziehungsweise zur Sozialhelferin geht, sollte man zunächst wissen, dass eine alternative Berufsbezeichnung Sozialassistent/in lautet. Mit diesem Wissen kann man sich einen Überblick über die Qualifizierungsmöglichkeiten verschaffen und zunächst ergründen, worum es in diesem Beruf geht.

Vor allem angehende Umschüler sollten der Berufswahl viel Aufmerksamkeit schenken, denn die Umschulung ist ihre zweite Chance auf eine aussichtsreiche Karriere, die es natürlich auch zu nutzen gilt. Wer die Umschulung zum Sozialassistenten ins Auge fasst, sollte sich daher nicht nur mit den Modalitäten der Qualifizierung befassen, sondern auch intensiv mit dem Berufsbild auseinandersetzen, um zu wissen, worauf er sich einlässt.Umschulung

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Die Umschulung zum Sozialhelfer

Wer eine Umschulung im Bereich der sozialen Berufe in Angriff nehmen möchte, um im Rahmen der anstehenden beruflichen Umorientierung ins Sozialwesen einsteigen zu können, sollte sich näher mit dem Sozialhelfer beziehungsweise Sozialassistenten befassen. Dabei kommt es unter anderem auf die Ausbildungsinhalte an, die nicht nur im Rahmen der schulischen Ausbildung, sondern ebenfalls während der Umschulung behandelt werden. Dabei handelt es sich unter anderem um die folgenden Themen:

  • Pädagogik
  • Psychologie
  • medizinische Grundlagen
  • Gesundheits- und Sozialwesen
  • Hauswirtschaft
  • Ernährung
  • Pflege
  • Soziale Arbeit
  • Erziehung
  • Hygiene
  • juristische Grundlagen
  • Werken
  • Musikerziehung

Anhand der genannten Inhalte können sich Interessenten einen ersten Eindruck von der Umschulung zur Sozialhelferin verschaffen. Gleichzeitig darf man es aber auch nicht versäumen, sich mit dem Berufsbild auseinanderzusetzen. Darüber hinaus spielen die Rahmenbedingungen der Sozialhelfer-Qualifizierung bei der Entscheidungsfindung ebenfalls eine nicht unwesentliche Rolle. In Anbetracht der Tatsache, dass eine Umschulung einen beruflichen Neustart markieren und eine bessere Zukunft in beruflicher Hinsicht ermöglich soll, sollte die Wahl gut bedacht sein.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Sozialhelfer-Umschulung

Zuerst sollten Interessenten in Erfahrung bringen, ob sie die Voraussetzungen für die Umschulung zum Sozialhelfer erfüllen, denn ansonsten bedarf dieses Thema natürlich keiner weiteren Auseinandersetzung. Im Allgemeinen sollten angehende Sozialassistenten mindestens den Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Da die Ausbildung zum Sozialassistenten landesrechtlich geregelt ist, können sich von Bundesland zu Bundesland Unterschiede hinsichtlich der Zulassungsbedingungen und des Ablaufs ergeben.

Aus diesem Grund ist es ratsam, sich direkt an die Anbieter zu wenden und dort das gegebenenfalls vorhandene kostenlose Informationsmaterial unverbindlich anzufordern. Dabei zeigt sich, dass die Qualifizierung als Sozialhelfer/in üblicherweise zwei Jahre in Anspruch nimmt.

Auch die Kosten dürfen nicht unberücksichtigt bleiben. An staatlichen Schulen wird kein Schulgeld erhoben, während private Institute durchaus hohe Gebühren erheben. Gleichzeitig müssen die laufenden Lebenshaltungskosten finanziert werden. Angehende Sozialhelfer tun daher gut daran, mögliche Förderungen zu recherchieren. Umschüler wenden sich diesbezüglich im Regelfall an die Agentur für Arbeit und können dort eine entsprechende Förderung beantragen.

Weiterbildung für Sozialhelfer

WeiterbildungIn einigen Bundesländern ist die Qualifikation als Sozialhelfer eine zwingende Voraussetzung für eine anschließende Erzieherausbildung. Aber auch ansonsten können sich vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten ergeben, so dass mit dem Abschluss als Sozialhelfer/in längst noch nicht Schluss sein muss. Die Weiterbildung zum Erzieher bietet überaus positive Perspektiven und eröffnet Sozialassistenten gute Berufschancen, doch darüber hinaus kommen noch weitere Weiterbildungsziele in besonderem Maße infrage.

Dabei handelt es sich unter anderem um die folgenden Berufe:

  • Heilerziehungspfleger/in
  • Altenpfleger/in
  • Fachwirt/in der Fachrichtung Alten- und Krankenpflege

Darüber hinaus ist zuweilen auch ein Studium eine interessante Option zur fachlichen Weiterentwicklung. Berufstätige Sozialhelfer können ein entsprechendes Studium sogar berufsbegleitend absolvieren und so beispielsweise per Fernstudium den Bachelor oder Master in Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik, Sonderpädagogik oder einem anderen relevanten Fach machen. Als beruflich Qualifizierte brauchen sie noch nicht einmal das Abitur und können eine aussichtsreiche Karriere im sozialen Bereich starten.

Berufsbild Sozialhelfer – Aufgaben und Berufschancen

Sozialhelfer beziehungsweise Sozialassistenten erleben ihren Beruf überaus vielfältig und abwechslungsreich, was dem breiten Tätigkeitsspektrum geschuldet ist. So sind Sozialhelferinnen in der Heilerziehungspflege ebenso wie in der Familien- und Kinderpflege gefragt. Darüber hinaus können sie sich aufgrund ihrer Kompetenzen ebenfalls in der Altenpflege einbringen. Grundsätzlich leisten Sozialhelfer so einen wichtigen Beitrag zur Betreuung, Pflege und Unterstützung von Menschen mit Hilfebedarf.

Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich aufgrund dieser breit gefächerten Aufgaben im gesamten Sozialwesen, wobei die Berufschancen in den folgenden Bereichen besonders gut sind:

  • Kindertagesstätten
  • Behindertenwerkstätten
  • Pflegeheime
  • Wohnheime
  • ambulante Pflegedienste
  • soziale Dienste
  • Privathaushalte hilfsbedürftiger Personen

Das Gehalt als Sozialhelfer/in

GehaltDass sich für Sozialhelfer interessante Berufsaussichten ergeben, steht somit mehr oder weniger außer Frage. Wer sich zudem für die Verdienstmöglichkeiten interessiert, sollte wissen, dass sich das durchschnittliche Gehalt zwischen 18.000 Euro und 24.000 Euro brutto im Jahr bewegt.

Wer ist für eine Sozialhelfer-Umschulung besonders geeignet?

In Anbetracht der Tatsache, dass im sozialen und pädagogischen Bereich Fachkräfte fehlen und von einem akuten Mangel die Rede ist, erscheint eine Sozialhelfer-Umschulung als gute Wahl. Zudem kommt diese ohne strenge Voraussetzungen aus, wodurch der Eindruck entstehen kann, dass es sich für jedermann um eine gelungene Lösung für den beruflichen Neustart handelt.

Dem ist aber nicht so, denn nicht jeder ist persönlich für den Job des Sozialhelfers geeignet. Die ideale Zielgruppe sollte nicht nur gesundheitliche Eignung, sondern auch eine gewisse Reife mitbringen. Physische und psychische Belastbarkeit sind ebenso wie Offenheit, Kommunikationsstärke und Organisationsgeschick erforderlich. Als Sozialhelfer/in wird man oftmals mit schwierigen Lebenslagen konfrontiert und muss stets einen kühlen Kopf bewahren. Das ist nicht jedermanns Sache, weshalb die Entscheidung für die Umschulung zur Sozialhelferin wohlüberlegt sein sollte.

Welche Alternativen gibt es zur Umschulung zur Sozialhelferin?

Per Umschulung Sozialhelfer/in beziehungsweise Sozialassistent/in zu werden, ermöglicht einen Einstieg ins Sozialwesen und eröffnet somit viele Perspektiven. In Sachen Assistenz gibt es aber noch viele weitere Umschulungsmöglichkeiten, die als Alternativen in Betracht kommen können. Anstelle des Sozialhelfers stehen demnach auch die folgenden Berufe zur Auswahl:

  • Altenpflegehelfer/in
  • Haus- und Familienpfleger/in
  • Heilerziehungspflegehelfer/in
  • Fachkraft für Pflegeassistenz
  • Kinderpfleger/in
  • Assistent/in im Gesundheits- und Sozialwesen

Wie geht es nach der Sozialhelfer-Umschulung weiter?

Nach erfolgreichem Abschluss der Umschulung zum Sozialhelfer stehen den Absolventen viele Türen offen. Mithilfe der Qualifikation können sie im Sozialwesen Fuß fassen und den dortigen Fachkräftemangel für sich ausnutzen. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Zusatzqualifikation als Erzieher/in, Altenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in oder auch Fachwirt/in der Fachrichtung Alten- und Krankenpflege zu erlangen.

Damit ist es aber längst noch nicht getan, denn die Weiterbildungsmöglichkeiten umfassen ebenfalls diverse Seminare, die die fachliche Kompetenz ausbauen. Wer stattdessen auf die zunehmende Akademisierung reagieren möchte, sollte ein berufsbegleitendes Studium ins Auge fassen. Neben dem Job in der Sozialassistenz kann man beispielsweise per Fernstudium den Bachelor oder auch den Master in einem einschlägigen Fach erlangen. Hier sind unter anderem die folgenden Studiengänge zu nennen:

  • Pädagogik
  • Erziehungswissenschaft
  • Bildungswissenschaft
  • Soziale Arbeit
  • Sozialpädagogik

Erfolgreiche Umschüler/innen haben mit dem Abschluss als Sozialhelfer/in ohne Frage viel erreicht, sollten aber auch um das lebenslange Lernen wissen und die Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen. Auf diese Art und Weise kann man als Sozialassistent/in Karriere machen.

Redaktion stzgd
Autor
Redaktion stzgd.de

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